Sektorübergreifende Energiewende

IWES hat Konzept erarbeitet – Rahmen für den Einsatz von Wind- und Solarstrom auch im Wärme- und Verkehrssektor schaffen

„Um die Klimaschutzziele auf dem volkswirtschaftlich günstigsten Weg zu erreichen, müssen Wind- und Sonnenenergie die wichtigsten Primärenergiequellen werden. Und das nicht nur im Bereich der Stromversorgung, sondern auch in der Wärmeversorgung und der Mobilität. Strom würde damit zum Hauptenergieträger.“ Zu diesem Ergebnis kommen die Forscher eines im Auftrag des BMWi vom Fraunhofer IWES durchgeführten dreijährigen Projekts mit dem Titel „Interaktion EEStrom-Wärme-Verkehr“. weiterlesen…

Preis für Schönauer Energierebellen

EWS-Gründerehepaar Sladek gewinnt Innovationspreis

Die Energiewende-Pioniere Ursula und Michael Sladek, Gründer des Elektrizitätswerke Schönau, sind mit dem Baden-Badener Innovationspreis ausgezeichnet worden. Am 16.10.2015 erhielten sie im Rahmen der Gala des Internationalen Wirtschaftsforums in Baden-Baden den Preis. In einer Videobotschaft würdigte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schönauer als die „wahren Pioniere der Energiewende“. weiterlesen…

Biokerosin aus Algen

Produktion von chemischen Wertstoffen

Ein weltweit einmaliges Technikum für die Algenzucht hat die Technische Universität München (TUM) in Kooperation mit der Airbus Group auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn südlich von München aufgebaut. Hier sollen effiziente Verfahren zur Produktion von Biokerosin und chemischen Wertstoffen aus Algen erforscht werden. weiterlesen…

Stromnachfrage rückläufig

ISI-Prognose der EEG-Umlage 2016

Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI prognostiziert in einer Studie die Entwicklung des bundesweiten Letztverbrauchs für den Zeitraum von 2016 bis 2020. Die Untersuchung im Auftrag der deutschen Übertragungsnetzbetreiber analysierte darüber hinaus die EEG-Umlagezahlungen zur Refinanzierung des Ausbaus regenerativer Energien. Zentrale Erkenntnis: der Letztverbrauch wird von etwa 463 TWh (2014) bis 2016 auf etwa 460 TWh absinken (2020: rund 446 TWh), wobei der nicht-privilegierte Anteil, auf den die volle EEG-Umlage entrichtet werden muss, auf etwa 356 TWh absinkt. weiterlesen…

EU-Märkte müssen flexibel für EE werden

BEE-Stellungnahme zum EU-Strommarktdesign

„Die Europäische Kommission hat richtig erkannt, dass die bestehenden Energiemärkte in Europa erst noch fit gemacht werden müssen für mehr Erneuerbare Energien“, kommentiert BEE-Geschäftsführer Hermann Falk die öffentliche Konsultation zum Umbau der Märkte. Mit dem Umbau des Energiesystems mache sich die Kommission auf den Weg für eine sichere Versorgung auf Basis Erneuerbarer Energien. Mit dem Bestreben, Marktverzerrungen weiter abzubauen und mehr Flexibilität in die Märkte zu bekommen, sei sie auf dem richtigen Weg, meint Falk. Darauf verweist der BEE in seiner Stellungnahme zum EU-Strommarktdesign zum Abschluss der Konsultationsphase. weiterlesen…

Scharfe Kritik an E-Politik

Bürger sauer über Gabriels Energiepolitik

Beim Bürger­energie-Treffen am 25. und 26.09.2015 in Erfurt gab es einerseits starken Protest am bürger­feindlichen Energie­wende-Kurs des Wirtschafts­ministeriums, das für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger immer größere Hürden aufbaue („Sanierungsprogramm für die vier großen fossilen Stromkonzerne“),  andererseits neuen Schwung für die Graswurzel-Bewegung. weiterlesen…

Energiewende gegen Widerstände erkämpfen

Eurosolar konferiert über „Praxis der Energiewende“

Kontroverse Debatten zum Weißbuch, aktuelle Einschätzungen zur Marktentwicklung, kritische Auswertungen der Ausschreibungspiloten sowie Beiträge zur zunehmenden Bedeutung der europäischen Energiepolitik waren die Schwerpunkte des diesjährigen Eurosolar-Symposiums mit mehr als 80 Teilnehmern in Berlin. Erneut wurde klar, dass eine wirklich konsequente Energiewende gegen erhebliche Widerstände erkämpft werden muss. weiterlesen…

Abschaltbare Lasten wenig genutzt

Industrie zögerlich

Die Industrie nutzt die Möglichkeit zum Abschluss von Rahmenverträgen über abschaltbare Lasten zur besseren Integration von erneuerbaren Energien bisher kaum. Wie die Bundesregierung in ihrem Bericht zur Verordnung über Vereinbarungen zu abschaltbaren Lasten (18/6096) mitteilt, wurden bisher lediglich sechs Rahmenverträge mit vier Unternehmen aus der chemischen und der Aluminium-Industrie abgeschlossen. Die Gesamtabschaltleistung betrage 465 MW im Bereich sofort abschaltbarer Lasten und 979 MW im Bereich schnell abschaltbarer Lasten. „Die mögliche Kontrahierungsmenge wurde damit seitens der industriellen Anbieter bei weitem nicht ausgeschöpft“, schreibt die Bundesregierung.
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Industriebetriebe produzieren rund 9 % der Strommenge

Meist Eigenversorgung

Zahlen des Statistischen Bundesamtes zufolge haben die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes 2014 45 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einem Anteil von rund 9 % an der von der amtlichen Statistik erfassten Bruttostromerzeugung in Deutschland. Die Industriekraftwerke dienen in erster Linie der Eigenversorgung, jedoch wird vielfach Elektrizität an andere Betriebe und an das öffentliche Netz abgegeben. Berücksichtigt werden hierbei nur Stromerzeugungsanlagen mit einer elektrischen Engpassleistung (brutto) von mindestens einem Megawatt. weiterlesen…