Klimaschutz bleibt auf der Strecke


Wärmemonitor 2017: Haushalte profitieren von weiter sinkenden Heizkosten, stagnierender Verbrauch führt zu Stillstand beim Klimaschutz

Die deutschen Privathaushalte haben im Jahr 2017 knapp sieben Prozent weniger für Heizkosten ausgegeben als im Vorjahr. Dies ermittelte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des Energiedienstleisters ista Deutschland GmbH berechneten „Wärmemonitor 2017“. Die Berechnungen basieren auf den Heizkostenabrechnungen von 300.000 Mehrfamilienhäusern in Deutschland und erfolgten klima- und witterungsbereinigt.
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Heizenergieverbrauch könnte um sieben Prozent sinken


Transparente Heizkostenabrechnungen könnten 3 Mio. t CO2 einsparen

Verständliche Abrechnungen könnten für mehr Klimaschutz und geringere Energiekosten sorgen – 18 Millionen Haushalte könnten jährlich mehrere Hundert Millionen Euro an Heizkosten sparen. Das ist das Ergebnis des Forschungsprojekts „Informative und transparente Heizkostenabrechnung als Beitrag für den Klimaschutz“ von Öko-Institut und co2online im Auftrag des Umweltbundesamtes. weiterlesen…

Heizenergiebedarf sinkt um 2,7 – Heizosten um 12 Prozent


DIW/ista-Wärmemonitor 2014

  • Deutlich sinkende Heizkosten
  • Westdeutschland holt bei energetischen Sanierungen auf
  • Lange Sanierungszyklen von durchschnittlich 75 Jahren

2014 ist der Heizenergiebedarf in Mehrfamilienhäusern in Deutschland um 2,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies entspricht etwa 3,4 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche. Damit bestätigt sich der deutschlandweit ungebrochene Trend sinkenden Heizenergiebedarfs, wobei die Dynamik vor allem von der Entwicklung in den westlichen Bundesländern getrieben wird. Ergebnisse des DIW/ista-Wärmemonitors 2014
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Sanierungsatlas für deutschen Gas- und Ölheizungsmarkt erschienen

Seit Oktober wird in deutschen Haushalten geheizt. Ein Teil der Heizkosten geht dabei wieder auf das Konto von veralteter Heiztechnik, die zu viel Energie verbraucht. Vor Beginn der neuen Heizsaison hat der Verband der Heizungsindustrie darauf verwiesen, dass der Austausch alter Gas- und Ölkessel kaum vorankommt. Und so werden in diesem Winter veraltete rund 5,5 Millionen Öl- und 9,1 Millionen Gas-Kessel für überhöhte Heizkosten sorgen – eine anonyme Masse an Altanlagen die kaum jemanden dazu bewegt, seine Gas- oder Ölheizung auf den Stand der Technik zu bringen. Dieser anonymen Masse will der Sanierungsatlas von Heizungsfinder.de ein Gesicht geben. weiterlesen…

Datenmanagement senkt Heizkosten

Mit einem breit angelegten Praxistest überprüft die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) gemeinsam mit der ista Deutschland GmbH, dem Deutschen Mieterbund e.V. und dem Bundesverkehrsministerium (BMVBS) die Einsparmöglichkeiten durch Nutzung eines Energiedatenmanagements in Mietwohnungen. Dabei erhalten die Mieter über ein Online-Portal laufend Einblick in den eigenen Wärmeverbrauch und können dann entsprechend aktiv weiterlesen…

DENEFF warnt vor Heizkostenexplosion und kalter Enteignung

Anlässlich der aktuellen Energiepreisdebatte und Heizkostenwarnungen appellierte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) an die Politik, der Energieeinsparung dringend Priorität zu geben. Der weitere Preisanstieg bei Heizöl, Erdgas und Fernwärme führe sonst zu deutlich größeren Kostenbelastungen, als sie durch den Ausbau erneuerbarer Energien erwartet werden. weiterlesen…