Wie CO2-Emissionen eindämmen?

Die 1.5°-Grenze wissenschaftlich betrachtet

Mitte August (11.08.2016) trafen sich sich mehr als 60 Klimaexperten zur Planung eines wissenschaftlichen Sonderberichts des Weltklimarats IPCC  zur 1,5°C-Grenze, der Ende 2018 verabschiedet werden soll – unter ihnen die Leiterin der MCC-Arbeitsgruppe Nachhaltiges Ressourcenmanagemenut und Globaler Wandel, Sabine Fuss und Jan Minx, Leiter der Forschungsgruppe „Angewandte Nachhaltigkeitsforschung” am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change. Gemeinsam beschrieben sie in einem Gastkommentar in der Wirtschaftswoche einige der Herausforderungen für den Bericht. Darunter vor allem der schrumpfende noch verbleibende Raum in der Atmosphäre für zusätzliche CO2-Emissionen oder die Notwendigkeit, der Atmosphäre CO2 nachträglich technologisch wieder zu entziehen. Es geht ihnen vor allem darum, mit welchen kurzfristig möglichen Klimapolitikmaßnahmen die globalen Treibhausgasemissionen schnellstmöglich gesenkt werden können. Ohne solche Maßnahmen überschreiten wir nicht nur die 1,5°C-, sondern auch die 2°C-Grenze. weiterlesen…

Papst Franziskus: Klimawandel mitschuld an „entsetzlicher Migrationskrise“

Franziskus in Appell zum Schöpfungstag: Der Erde als gemeinsamem Haus aller Menschen „Barmherzigkeit erweisen“

Papst Franziskus hat einen ökologischen Kurswechsel verlangt. Wirtschaft und Politik dürften im Umgang mit der Umwelt nicht von kurzfristigem Streben nach Gewinn und Wahlerfolgen bestimmt sein, schrieb er in einer Botschaft zum Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung. Die Botschaft wurde am 01.09.2016 vom Präfekten der am Tag zuvor errichteten neuen Kurien-Großbehörde „Amt für ganzheitliche Entwicklung des Menschen“, Kardinal Peter Turkson, präsentiert – schreibt die Sonnenseite von Franz Alt
unter Berufung auf kathpress.at und press.vatican.va. weiterlesen…

Klimawandel wird zur ernsten Gefahr für US-Städte

Hitze, Fluten, Asthma und mehr – Städteplaner kaum vorbereitet

Überschwemmungen, härtere und länger andauernde Hitzewellen, verstärktes Auftreten von Krankheiten, die durch Zecken, Flöhe oder Moskitos verursacht werden oder mehr Patienten mit Asthma aufgrund gestiegener Ozonwerte: Mit all diesen Problemen werden vor allem US-Städte zu kämpfen haben, wie Forscher der George Washington University im Zuge einer Klima-Folgenabschätzung einer Meldung im Portal Pressetext zufolge untersucht haben. weiterlesen…

Regierung: Klimawandel gefährdet Wirtschaftsstandort

Folgen für deutsche Wirtschaft befürchtet

Überschwemmung bei Halle (Saale) - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft-Deutschland ist auch als Wirtschaftsstandort durch den Klimawandel gefährdet. Dies hat die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (BT-Drucksache: 18/9138) hin bestätigt – das stellte die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn auf ihre Webseite. Die Regierung sehe „es als wahrscheinlich an, dass Deutschland in zunehmendem Maße verwundbar gegenüber indirekten Folgen des Klimawandels in anderen Teilen der Welt werden wird“. weiterlesen…

Anthrax-Ausbruch dank Klimawandels

Tauende Permafrostböden in Sibirien geben Milzbrandbakterien frei

In Sibirien ist erstmals seit 75 Jahren Milzbrand ausgebrochen – in Jamalo-Nenezki auf der Jamal-Halbinsel in Nordwestsibirien starb ein zwölfjähriger Junge – rund 90 Menschen, mehr als die Hälfte davon Kinder, kamen laut „Siberian Times“ („Zombie-Anthrax-Ausbruch“) mit Verdacht auf Milzbrand in Krankenhäuser – die Region wurde unter Quarantäne gestellt. Nachdem und 2.300 Rentiere verendet sind, wurden 40.000 Tiere geimpft. weiterlesen…

Klimawandel vertreibt Ureinwohner

Kommune Alaskas verlässt vom Versinken bedrohte Insel

Die 560 Einwohner des Dorfes Shishmaref in Alaska haben in einem Referendum beschlossen, aufs Festland umzuziehen, weil die von ihnen bewohnte Insel laut Prognosen aufgrund des steigenden Meeresspiegels in wenigen Jahrzehnten nicht mehr existieren wird. Der Anstieg des Meeresspiegels hat bereits 13 Häuser betroffen. Diese Auswirkungen des Klimawandels sind schon seit einiger Zeit festgestellt worden. weiterlesen…

Klimaschutz: Die große Koalition schläft

Bundesregierung macht ihre Hausaufgaben nicht
-Kommentar von Franz Alt-

Immer mehr Starkregen in Deutschland, brennende Wälder in den USA, verheerende Überschwemmungen weltweit: Die Wissenschaft warnt vor unbezahlbaren Schäden des Klimawandels und noch unvorstellbaren Gesundheitsrisiken. Immer mehr Menschen spüren oder wissen, dass sie nicht ihre Enkel sein wollen. Aber wie reagiert die Politik? weiterlesen…

Unerwartete Klimawandelfolgen

Atom-Basis Grönland: Eisschmelze wird gefährliche Relikte aus Kaltem Krieg freilegen

1967 wurde in Grönland ein militärischer Stützpunkt unter dem Eis aufgegeben. Eine internationale Studie zeigt nun: Durch den Klimawandel könnten gefährliche Abfallstoffe wieder an die Oberfläche gelangen, die eigentlich als für immer unter dem Eisschild begraben betrachtet wurden. weiterlesen…

Klimawandel – Trump gegen Clinton

Franz Alt: Klare Alternative
-mit freundlicher Genehmigung-

Die US-Präsidentschaftswahlen im November 2016 bieten jetzt eine klare Alternative in der Klima- und Energiepolitik: Für den Republikaner Donald Trump ist der Klimawandel ein „großer Schwindel“ – für die Demokratin Hillary Clinton eine „große Gefahr“. Die beiden Kandidaten und das Programm ihrer Parteien stehen für konträre Positionen. weiterlesen…

Klimawandel schürt Konflikte

Klima-Desaster erhöhen Bürgerkriegs-Risiko in ethnisch zersplitterten Ländern

Extreme wie Hitzewellen oder Dürren erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte in ethnisch zersplitterten Ländern, das haben jetzt Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Humboldt Universität zu Berlin herausgefunden. weiterlesen…