PIK Potsdam: Weltwirtschaft anfälliger für Hitzestress
Globalisierung macht die Wirtschaft verletzbarer durch Klimawandel
Die Anfälligkeit des globalen Wirtschaftsnetzwerkes für Hitzestress hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt. Am Beispiel der Leistungsminderung von Arbeitskräften durch Extremtemperaturen zeigt die Analyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und der Columbia University erstmalig, wie die immer weiter gewachsene Vernetzung der globalen Lieferbeziehungen Produktionsverluste verstärken kann, weil diese Verluste sich leichter über Ländergrenzen hinweg fortpflanzen.
Bodensteuern schützen Wald
MCC stellt die Synergieeffekte zwischen Waldschutz und wirtschaftlicher Entwicklung durch Bodensteuern heraus
Durch Klimawandel, Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum wird Land im 21. Jahrhundert zunehmend zu einer knappen Ressource. Dadurch steigt der Druck auf Waldschutz und den Erhalt der Artenvielfalt weiter. Eine neue Studie der MCC-Wissenschaftler Matthias Kalkuhl und Ottmar Edenhofer beleuchtet die Rolle von Bodensteuern für Waldschutz und wirtschaftlicher Entwicklung. Die Forschungsergebnisse wurde in der ökonomischen Fachzeitschrift International Tax and Public Finance veröffentlicht.
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Klimawandel zwischen Rhein und Ruhr
Klimaanpassung in NRW: Daten und Hintergründe
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat ein Fachinformationssystem (FIS Klimaanpassung) zur Klimafolgenanpassung veröffentlicht. Es liefert hilfreiche Daten zur frühzeitigen Abschätzung der Anfälligkeit verschiedener Bereiche gegenüber dem Klimawandel und zur Ableitung geeigneter Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels. weiterlesen…
Immer mehr Extremwetter – wie sich Städte wappnen können
Beispielhafte Hilfe für Kommunen, frühzeitig eigene Infrastruktur an Klimawandelfolgen anzupassen
Eine Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hilft Kommunen, frühzeitig die eigene Infrastruktur an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Ihr Inhalt bündelt zentrale Erkenntnisse und Produkte aus Bundesforschungsvorhaben verschiedener Ministerien zur Anpassung an den Klimawandel. weiterlesen…
„Kommt ein Mann zum Arzt…“
Jeffrey Sachs bei der Mercator Climate Lecture 2016 in der TU Berlin
„Kommt ein Mann zum Arzt und lässt sich untersuchen. Danach sagt der Arzt: ‚Ich habe eine schlechte und eine ganz schlechte Nachricht für Sie.‘ Darauf der Patient: ‚Ich möchte zuerst die schlechte Nachricht hören‘. Der Arzt: ‚Sie haben noch 72 Stunden zu leben.‘ Der Mann: ‚O Gott! Was aber kann schlechter sein als das?‘ Der Arzt: ‚Wir versuchen Sie schon seit Tagen zu erreichen…'“ Der Direktor des Nachhaltigkeitsnetzwerks der Vereinten Nationen (UNSDSN) und des Earth Institute an der Columbia University fuhr fort: „Das beschreibt unsere Situation als Wissenschaftler, Wir versuchen schon seit 20 Jahren, Sie zu erreichen…“ weiterlesen…
Regierung lässt Kommunen beim Klimawandel allein
Aussprache im Bundestags-Tourismus-Ausschuss zum Fortschrittsbericht über die Anpassungsstrategie der Bundesregierung an den Klimawandel
Die Bundesregierung sieht nur begrenzte Möglichkeiten, Kommunen und Fremdenverkehrswirtschaft bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu unterstützen. „Es gibt keine allein auf den Tourismus ausgelegte Strategie“, sagte die zuständige Parlamentarische Staatssekretärin im BMWi Iris Gleicke (SPD) am 31.05.2016 im Tourismusausschuss des Bundestages. Zur Begründung verwies sie auf die vorrangige Zuständigkeit der Länder. weiterlesen…
Streichungen in UNESCO-Bericht
Australien verharmlost Klimabericht
Australien hat einen Bericht der UNESCO zensiert: In dem Report unter dem Titel „Weltnaturerbe und Tourismus bei wandelndem Klima“ sollte erwähnt werden, dass das Taucher-Paradies ein vom Klimawandel gefährdetes Weltnaturerbe geworden sei. Doch die australische Regierung intervenierte und ließ laut Guardian die Passage streichen – sie fürchtet zurückgehende Touristenzahlen. Zahlreiche Berichte in fast allen Medien – hier heute.de. weiterlesen…
„Flucht ist kein Verbrechen“
Klaus Töpfer und die Fresacher Erklärung zum Klimawandel 2016: „Abwälzung von Kosten hat Konsequenzen“
„Anstatt die Kosten unseres Wohlstands zu vermeiden, haben wir sie abgewälzt. Diese werden nun von anderen getragen, die dafür gar nicht verantwortlich sind.“ Zu diesem Schluss kam Ex-UNEP-Direktor Klaus Töpfer anlässlich der Eröffnung der zweiten Europäischen Toleranzgespräche im Kärntner Bergdorf Fresach. Angesichts der begrenzten Aufnahmefähigkeit des Planeten plädierte er dafür, entschlossen gegen den Klimawandel zu kämpfen und warnt: „Wenn nichts passiert, wird etwas passieren.“ weiterlesen…
Klimawandel kommt arme Länder teuer zu stehen
Anpassung noch teurer als bisher angenommen
Die Kosten der Anpassung an den Klimawandel für Entwicklungsländer sind deutlich höher als bisher veranschlagt, so ein Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP). Sie könnten bis 2050 auf bis zu 500 Milliarden Dollar steigen. Ein Bericht von energiezukunft.eu – mit freundlicher Genehmigung. weiterlesen…
Bonner Klimakonferenz hat begonnen
COP21-Nachfolge mit ungewissen Aussichten
Der Jubel von Paris (solarify.eu/durchbruch-in-paris) ist verflogen: Während die US-Weltraumbehörde NASA laut Deutschlandfunk am Pfingstwochenende bekannt gab, dass der April 2016 der heißeste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war, und damit der siebte Monat in Folge Rekorde gebrochen hat, kamen die Klimaverhandler aus aller Welt zwar gut gelaunt in Bonn zusammen. Die Chancen der Verhandler in die seit Montag, 16.05.2016 laufende Bonner COP21-Nachfolgekonferenz der Vereinten Nationen, dem Pariser Klimavertrag Leben einzuhauchen, stehen aber nicht übertrieben gut. Niemand rechnet nämlich wirklich damit, dass die Unterzeichner-Staaten ihre Klimaverpflichtungen jetzt an die Pariser Versprechen anpassen werden. weiterlesen…