„Der Klimawandel wird auf der Baustelle entschieden!“
Beim „MPI Deep Dive – Zirkuläre Wertschöpfung in der Bauindustrie” zeigten Wirtschaft, Forschung und Politik, wie sie die Transformation im Bausektor nachhaltig gestalten wollen
Eines der Fokusthemen des Masterplans Industriestadt Berlin 2022–2026 (MPI) ist die zirkuläre Wertschöpfung: Ein „MPI Deep Dive“ Mitte Juli lenkte den Blick hier auf den Bereich Bauindustrie. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hatte gemeinsam mit dem MPI-Projekt ringberlin auf dessen Modell-Campus in Berlin-Marienfelde eingeladen. Rund 100 Gäste erfuhren hier, wie zirkuläres Bauen in der Hauptstadtregion bereits heute umgesetzt wird, welche Geschäftsmodelle möglich sind und welche Schritte noch zu gehen sind. weiterlesen…
Der Maschinenbau ist für eine europäische Kreislaufwirtschaft unverzichtbar. Der Circular Economy Act ist ein wichtiger Baustein, darf aber nicht im Klein-Klein der Regulierung enden, schreibt Dr. Sarah Brückner, Leiterin der VDMA-Abteilung Umwelt und Nachhaltigkeit am 23.08.2024 auf der
Lebensmittelabfälle spielen eine große und oft übersehene Rolle beim Klimawandel.
Das Gesundheitswesen ist einer der größten Abfallproduzenten. Etwa 5 % der deutschen Klimagasemissionen sind dem Gesundheitssektor zuzurechnen. Medizinische Einmalgebrauchsprodukte in Krankenhäusern bilden einen großen Anteil hiervon, so am . Einen großen Anteil daran haben die häufig verwendeten Einwegprodukte, die wertvolle Rohstoffe binden und Treibhausgasemissionen verursachen. Bisher wurden in Entsorgungskonzepten im Gesundheitswesen vorrangig Aspekte der Hygiene, des Arbeitsschutzes sowie der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt, während klima- und umweltschonende Maßnahmen kaum umsetzbar erschienen. an der Hochschule Pforzheim führt nun im Rahmen eines öffentlich geförderten Projektes eine bundesweite Benchmarkstudie zum Abfallaufkommen in Krankenhäusern durch.
Nach dem Motto „Global denken, lokal handeln!“ arbeitet das
Bau- und Abbruchabfälle, darunter Beton, Holz, Metalle, Ziegel, Glas und Kunststoffe, machen etwa 30 % aller jährlich in der EU anfallenden Abfälle aus und stellen einen wichtigen Materialstrom dar. Der Bausektor hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, denn er trägt zu etwa 12 % der Treibhausgasemissionen in der EU bei. In ihrer Schrift „
Unternehmen brauchen klarere Standards, um messen zu können, ob sie zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen oder nicht. Deshalb hat der
Der Beirat der
Unser lineares Wirtschaftssystem scheint ausgedient zu haben – trotz seiner Erfolge. Die endlichen Ressourcen unserer Erde können sich in der Geschwindigkeit, in der wir über sie verfügen, nicht mehr regenerieren. Die Folgen für Umwelt und Klima sind nicht zu übersehen. Entsprechend entsteht die Diskussion nach neuen Wirtschaftssystemen, welche die Anforderungen von Menschen und Natur stärker in Einklang bringen. Im Mittelpunkt der Betrachtung „
Die am 18.07.2024 wiedergewählte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant ein „Gesetz für die Kreislaufwirtschaft“. Das soll Marktnachfrage nach Sekundärrohstoffen schaffen und einen „Binnenmarkt für Abfälle“ etablieren, vor allem in Bezug auf kritische Rohstoffe, so ein Verweis auf diesen Themenbereich in von der Leyens