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Archiv: Lithium-Ionen-Akkus


Schulze: Beste Ressourcenquelle für Elektromobilität

Ein umweltfreundliches Recycling von Lithium-Ionen-Batterien ist einer Medienmitteilung des BMU vom 12.07.2018 zufolge möglich und die so gewonnenen Rohstoffe würden dabei helfen, den Ressourcenbedarf für die Elektromobilität zu decken. Das sind Ergebnisse des vom BMU geförderten Projekts „EcoBatRec“, über die sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen ihrer Sommerreise in Krefeld informierte. Dort hat die Accurec Recycling GmbH mit Unterstützung des BMU und der RWTH Aachen ein innovatives Verfahren zum Recycling von Antriebsbatterien entwickelt.


Lithium-Ionen-Batterien mit einer deutlich erhöhten Energiedichte und sehr kurzer Ladezeit in Sicht

Einem Team von Materialforschern aus Jülich, München und Prag gelang die Herstellung eines Verbund-Werkstoffs, der sich besonders gut für Elektroden in Lithium-Batterien eignet. Das sogenannte Nanokomposit-Material könnte nicht nur die Speicherkapazität und Lebensdauer der Batterien deutlich steigern, sondern auch ihre Ladegeschwindigkeit. Die Ergebnisse ihrer Forschung veröffentlichten die Forscher in der Fachzeitschrift Advanced Functional Materials.


ABE Gruppe stellt den Betrieb von Jardelund sicher

Seit 04.06.2018, speist der größte Batteriespeicher Europas ins öffentliche Netz ein. Der Lithium-Ionen-Batteriespeicher verfügt über eine Leistung von 48 Megawatt und eine Speicherkapazität von mehr als 50 Megawattstunden, das entspricht dem durchschnittlichen Tagesverbrauch an Strom von mehr als 5.300 Haushalten. Je nach Bedarf kann Strom sekundenschnell gespeichert oder abgegeben werden. Bauherr ist – laut Pressemitteilung der ABE-Gruppe vom 05.06.2018 – das Unternehmen „EnspireMe“, ein Zusammenschluss des niederländischen Energieversorgers Eneco und dem japanischen Mischkonzern Mitsubishi Corporation.


Neue Sensortechnologie für handelsübliche Batterien

Forscher der Manufacturing Group (WMG) an der University of Warwick (einer der besten der Welt) haben einen neuen, direkten und präzisen Test der Innentemperaturen von Lithium-Ionen-Batterien und deren Elektrodenpotenziale entwickelt und dabei festgestellt, dass die derzeit empfohlenen Ladelimits auf ein Fünftel reduziert werden können (s. Electrochimica Acta, 10.02.2018). Allerdings hat Samsung schon Ende November 2017 etwas Ähnliches in nature communications publiziert.


Neues Testverfahren zur Entwicklung schnellladefähiger Lithium-Ionen-Akkus

Lädt man Lithiumionen-Akkus zu schnell auf, scheidet sich an den Anoden metallisches Lithium ab. Dies reduziert Kapazität und Lebensdauer und kann bis zur Zerstörung des Akkus führen. Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich und der Technischen Universität München (TUM) haben nun ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich diese Lithium Plating genannten Vorgänge erstmals direkt untersuchen lassen. Grundlegende Fortschritte zur Entwicklung neuer Schnellladestrategien rücken damit in greifbare Nähe.