Breites Bündnis fordert Tempolimit vom Klimakabinett

Scheuer kategorisch dagegen

Mehrere Umwelt- und Verkehrssicherheitsverbände forderten am 11.04.2019 vom eben von der Bundesregierung einberufenen “Klimakabinett”, so schnell wie möglich Tempo 130 auf deutschen Autobahnen einzuführen. “Deutschland muss sich endlich einreihen in den Kreis der auch auf den Straßen zivilisierten Staaten”, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch in Berlin. Die Bundesrepublik sei aktuell mit Nordkorea, Somalia und Afghanistan der letzte Flächenstaat ohne generelle Geschwindigkeitsbeschränkung. Neben der DUH sind auch Greenpeace, die Gewerkschaft der Polizei in Nordrhein-Westfalen, die Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und der ökologische Verkehrsclub für Tempo 130. weiterlesen…

Autolobby in der Defensive

Brüssel zieht CO2-Schraube an

“Jetzt gibt es kein Zurück mehr – die Hersteller jammern – dabei sind sie selbst für ihre Niederlage verantwortlich”, schreibt in SPIEGEL. Warum aber soll es eine “Niederlage” sein, wenn – endlich – dringend notwendige Grenzwerte festgelegt werden? Grenzwerte, von denen VCD-Sprecher Lottsiepen (Foto li.) im heute-Journal vom 18.12.2018 sagte, sie seien viel zu lasch. Denn es drohten, wenn man es denn mit den Klimazielen wirklich ernst meine, nach den aktuell in Brüssel festgelegten noch weit härtere. weiterlesen…

Knappe Mehrheit für Tempolimit auf der Autobahn


52 Prozent der Deutschen für Tempolimit von 130 Km/h

Auf deutschen Autobahnen schnell fahren – ein Paradies für Autofahrer? Die Diskussion um eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf der Autobahn spaltet die Bundesrepublik: Eine knappe Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) befürwortet ein Tempolimit von 130 km/h. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Unter den Befragten ab 60 Jahren sprechen sich sogar zwei Drittel (65 Prozent) für ein Tempolimit auf der Autobahn aus. Bei den unter 30-Jährigen steht dagegen nur knapp jeder Dritte (32 Prozent) hinter einer Begrenzung.
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