9.000 H2-Moleküle pro Sekunde

„Energie der Zukunft“ – Neue Wege zur Biowasserstoffproduktion

Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen Biologie und Chemie zu kombinierten und halbsynthetische Eisen-Eisen-Hydrogenasen ([FeFe]-Hydrogenasen) herzustellen. Damit könnte in Zukunft ein sauberer Energieträger produziert werden: Wasserstoff. weiterlesen…

Energie aus Holz

Neues Verfahren zur umweltfreundlichen [[H2]]-Produktion

Forscher der TU Wien und Bioenergy 2020+ haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Wasserstoff aus Holz herstellen lässt. Nebenbei entsteht dabei außerdem Strom und Wärme: Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches [[CO2]], Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen lediglich Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen.
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H2-Tank-Netz kommt

Unternehmen beschließen Aktionsplan zum Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes

  • Bis 2023 rund 400 Wasserstoff-Tankstellen
  • Voraussetzung für Markterfolg von Brennstoffzellen initiiert
  • Investitionen von rund 350 Millionen Euro geplant
  • Aufbauplan als internationale Benchmark

Die sechs Partner der „H2 Mobility“-InitiativeAir Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total – haben sich auf einen Handlungsplan zum Aufbau eines landesweiten Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge verständigt. Bis 2023 soll die heute 15 Tankstellen umfassende, öffentliche H2-Infrastruktur in Deutschland auf rund 400 Tankstellen ausgebaut werden. Bereits innerhalb der kommenden vier Jahre sollen die ersten 100 H2-Stationen in Betrieb gehen. Damit kann künftig eine bedarfsgerechte Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle sichergestellt werden. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde von Vertretern aller beteiligten Partner unterzeichnet – teilt die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) mit. weiterlesen…

H2 unterirdisch

Neue Möglichkeit für Speicherung von Wind-Wasserstoff

Wasserstoff rückt mehr und mehr in den Fokus von Stromproduzenten, -versorgern, -händlern und -verbrauchern. Besonders in der Region Unterelbe könnte bis 2025 ein wachsender Markt für Wind-Wasserstoff entstehen – sagt eine Studie, die von den Ländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmen in Auftrag gegeben wurde. Daraus erhellt auch eine neue Speichermöglichkeit für Wasserstoff. weiterlesen…

Demovorhaben RH2-Werder/Kessin/Altentreptow eingeweiht

NIP-gefördert: wichtiger Baustein für Netzausbau

Am 19.9.2013 wurde mit der feierlichen Inbetriebsetzung des Umspannwerkes die Gesamteinweihung des Demonstrations- und Innovationsprojektes RH2-Werder/Kessin/Altentreptow („RH2-WKA“) vollzogen. Das errichtete 380-kV-Umspannwerk verbindet den Windpark mit  der Höchstspannungstrasse Greifswald/Lubmin-Berlin und stellt einen wichtigen Baustein für den Netzausbau im Rahmen der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern dar. Mit der Inbetriebsetzung des Umspannwerks ist die Realisierung des Großvorhabens abgeschlossen.
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Wasserstoff effizienter speichern

Neuartiger Tank

Für einen Durchbruch der Wasserstoff-Technologie muss die Speicherung des gasförmigen Brennstoffs einfacher und preiswerter werden. Dafür entwickeln Japans Metals & Chemicals Ltd. und Samtech Co. derzeit einen neuartigen Hybridtank. Er besteht aus einer Hochdruck-Kompressionskammer, in der Wasserstoff flüssig gespeichert wird, sowie einer Metalllegierung, die Wasserstoff elegant aufnehmen kann. Das Projekt wird von der New Energy and Industrial Technology Development Organization gefördert. weiterlesen…

Solar-Wasserstoff vor Durchbruch

„Das Beste aus zwei Welten“: Lediglich Wirkungsgrad muss noch steigen

Mit einer einfachen Solarzelle und einer Photo-Anode aus Metalloxid konnten Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der TU Delft fast fünf Prozent der Solarenergie chemisch in Form von Wasserstoff speichern. Dies nennen die Forscher einen Durchbruch, weil die verwendete Solarzelle deutlich einfacher aufgebaut ist, als die sonst eingesetzten Hochleistungs-Zellen, die aus „triple junctions“ von dünnen, amorphen Siliziumschichten oder teuren III-V-Halbleitern bestehen. weiterlesen…

DBFZ-Studie „Wasserstoff auf Basis von Biomasse“

Bereitstellungsrouten Biowasserstoff  identifiziert

Der global steigende Energiebedarf und wachsendes Mobilitätsbewusstsein verlangen im Transportsektor verstärkte Anforderungen an eine nachhaltige Bereitstellung von Energieträgern. Im Zusammenhang mit einer brennstoffzellenbasierten Mobilität stellt die Produktion von Wasserstoff auf der Basis von Biomasse einen wichtigen Bereitstellungpfad dar. In einer Studie hat das Deutsche Biomasseforschungszentrum verschiedene Bereitstellungsrouten für Biowasserstoff identifiziert, analysiert und bewertet. Die Studie ist jetzt in der Projektdatenbank des DBFZ verfügbar. weiterlesen…

Energiepark Mainz plant bisher größte Elektrolyse-Anlage

Windstrom als Wasserstoff speichern

In Mainz soll bis 2015 ein Energiepark entstehen. Die Idee: überschüssigen Strom aus Windenergie als Wasserstoff zwischenspeichern (P0wer-to-Gas). Dieser kann als Treibstoff, zur Wärmeerzeugung und zur Rückverstromung genutzt werden. Eine Elektrolyse-Anlage soll bis zu sechs Megawatt Strom aufnehmen und Schwankungen im Verteilnetz ausgleichen. Damit wäre sie die bisher größte Anlage ihrer Art. weiterlesen…

Erstes Wasserstoff-Serienauto

Teure Brennstoffzelle

Hyundai prescht bei der Brennstoffzelle voran und bringt die neue Antriebstechnologie als erster Hersteller serienmäßig. Beinahe jedenfalls, denn den Wasserstoff-iX35 gibt es noch nicht zu kaufen. 1.000 Autos wollen die Koreaner bis 2015 auf die Straße bringen, die meisten in Europa, sagt Produktmanager Christian Löer.
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