Öko-Institut zweifelt an Öko-Treibstoffen

Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und Langfristperspektive

Das Freiburger Öko-Institut zieht in einem Working Paper (1/2013) die allgemeine Überzeugung in Zweifel, die neuen Treibstoffe seien grundsätzlich umweltfreundlich. Die Herstellung und Nutzung von strombasierten Treibstoffen im Verkehrssektor sei „mit hohen elektrischen Energieverlusten verbunden“, heißt es in der Studie, zu viel Energie gehe bei der Produktion von Wasserstoff oder künstlichem Erdgas verloren, und der Strommix sei noch zu sehr von fossilen Energieträgern abhängig. weiterlesen…

Der BUKA startet

Bundesweiter Kompetenzatlas für Wasserstoff-, Brennstoffzellen- und Batterie-Technologien

Auf dem Weg zur Energiewende und in dem Bestreben Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle zu entwickeln, sind die Zusammenarbeit und der Austausch unterschiedlicher Branchen und Akteure von enormer Bedeutung: Unterstützt von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie startet GIC-Agentur der Neuen Energien und Zukunftsthemen den BUKA. weiterlesen…

Erster Spatenstich für Windgas-Einspeisung

„ENERTRAG und Greenpeace Energy lösen ein wesentliches Problem der Energiewende“

Mit dem ersten Spatenstich für den Anschluss ans nationale Gasnetz hat am 28.10.2013 die gemeinsame Wasserstoff-Zukunft von Greenpeace Energy und ENERTRAG begonnen – so eine gemeinsame Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Über eine kurze Stichleitung können ab 2014 bis zu 400.000 Kubikmeter erneuerbarer und klimaneutral mit Windstrom erzeugter Wasserstoff pro Jahr ins Erdgasnetz eingespeist werden. Mit dem überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen wird mittels Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten – sogenanntes Windgas. Die Investitionen für den Anschluss an das Gasnetz belaufen sich laut Müller auf bis zu 250.000 Euro. weiterlesen…

9.000 H2-Moleküle pro Sekunde

„Energie der Zukunft“ – Neue Wege zur Biowasserstoffproduktion

Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist es gelungen Biologie und Chemie zu kombinierten und halbsynthetische Eisen-Eisen-Hydrogenasen ([FeFe]-Hydrogenasen) herzustellen. Damit könnte in Zukunft ein sauberer Energieträger produziert werden: Wasserstoff. weiterlesen…

Energie aus Holz

Neues Verfahren zur umweltfreundlichen [[H2]]-Produktion

Forscher der TU Wien und Bioenergy 2020+ haben ein dreistufiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Wasserstoff aus Holz herstellen lässt. Nebenbei entsteht dabei außerdem Strom und Wärme: Verbrennungsmotoren emittieren klimaschädliches [[CO2]], Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen hingegen hinterlassen lediglich Wasserdampf. Wie umweltfreundlich Brennstoffzellen allerdings tatsächlich sind, hängt immer davon ab, wie der Wasserstoff ursprünglich gewonnen wurde. Die TU Wien und Bioenergy2020+ entwickelten nun am Biomassekraftwerk in Oberwart ein dreistufiges Verfahren, aus Holz hochreinen Wasserstoff zu erzeugen. Nebenbei produziert die Anlage auch noch Wärme und Strom, um einen möglichst hohen Gesamt-Wirkungsgrad zu erreichen.
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H2-Tank-Netz kommt

Unternehmen beschließen Aktionsplan zum Aufbau eines Wasserstoff-Tankstellennetzes

  • Bis 2023 rund 400 Wasserstoff-Tankstellen
  • Voraussetzung für Markterfolg von Brennstoffzellen initiiert
  • Investitionen von rund 350 Millionen Euro geplant
  • Aufbauplan als internationale Benchmark

Die sechs Partner der „H2 Mobility“-InitiativeAir Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total – haben sich auf einen Handlungsplan zum Aufbau eines landesweiten Wasserstoff-Tankstellennetzes für Brennstoffzellenfahrzeuge verständigt. Bis 2023 soll die heute 15 Tankstellen umfassende, öffentliche H2-Infrastruktur in Deutschland auf rund 400 Tankstellen ausgebaut werden. Bereits innerhalb der kommenden vier Jahre sollen die ersten 100 H2-Stationen in Betrieb gehen. Damit kann künftig eine bedarfsgerechte Versorgung von Elektrofahrzeugen mit Brennstoffzelle sichergestellt werden. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung wurde von Vertretern aller beteiligten Partner unterzeichnet – teilt die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) mit. weiterlesen…

H2 unterirdisch

Neue Möglichkeit für Speicherung von Wind-Wasserstoff

Wasserstoff rückt mehr und mehr in den Fokus von Stromproduzenten, -versorgern, -händlern und -verbrauchern. Besonders in der Region Unterelbe könnte bis 2025 ein wachsender Markt für Wind-Wasserstoff entstehen – sagt eine Studie, die von den Ländern Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmen in Auftrag gegeben wurde. Daraus erhellt auch eine neue Speichermöglichkeit für Wasserstoff. weiterlesen…

Demovorhaben RH2-Werder/Kessin/Altentreptow eingeweiht

NIP-gefördert: wichtiger Baustein für Netzausbau

Am 19.9.2013 wurde mit der feierlichen Inbetriebsetzung des Umspannwerkes die Gesamteinweihung des Demonstrations- und Innovationsprojektes RH2-Werder/Kessin/Altentreptow („RH2-WKA“) vollzogen. Das errichtete 380-kV-Umspannwerk verbindet den Windpark mit  der Höchstspannungstrasse Greifswald/Lubmin-Berlin und stellt einen wichtigen Baustein für den Netzausbau im Rahmen der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern dar. Mit der Inbetriebsetzung des Umspannwerks ist die Realisierung des Großvorhabens abgeschlossen.
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Wasserstoff effizienter speichern

Neuartiger Tank

Für einen Durchbruch der Wasserstoff-Technologie muss die Speicherung des gasförmigen Brennstoffs einfacher und preiswerter werden. Dafür entwickeln Japans Metals & Chemicals Ltd. und Samtech Co. derzeit einen neuartigen Hybridtank. Er besteht aus einer Hochdruck-Kompressionskammer, in der Wasserstoff flüssig gespeichert wird, sowie einer Metalllegierung, die Wasserstoff elegant aufnehmen kann. Das Projekt wird von der New Energy and Industrial Technology Development Organization gefördert. weiterlesen…

Solar-Wasserstoff vor Durchbruch

„Das Beste aus zwei Welten“: Lediglich Wirkungsgrad muss noch steigen

Mit einer einfachen Solarzelle und einer Photo-Anode aus Metalloxid konnten Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der TU Delft fast fünf Prozent der Solarenergie chemisch in Form von Wasserstoff speichern. Dies nennen die Forscher einen Durchbruch, weil die verwendete Solarzelle deutlich einfacher aufgebaut ist, als die sonst eingesetzten Hochleistungs-Zellen, die aus „triple junctions“ von dünnen, amorphen Siliziumschichten oder teuren III-V-Halbleitern bestehen. weiterlesen…