Neue Wasserstoffspeicher-Initiative

Wasserstoffspeicher für erneuerbare Energien

Wächst der Anteil erneuerbarer Energien, bedeutet das auch mehr Wetterabhängigkeit: Mal weht der Wind kräftig, mal schwach, mal scheint die Sonne, mal nicht, vor allem nachts. Doch die Stromnetze in Deutschland sollen Industrie und Haushalte stets stabil und bedarfsgerecht mit Elektrizität versorgen. Die Lösung hat – nach Aussage der Fraunhofer Gemeinschaft – das Konsortium „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“, kurz „HYPOS„: Überschüssige Energie aus Photovoltaik und Windparks wird zur Elektrolyse genutzt und so gespeichert – aus Wasser wird „grüner“ Wasserstoff hergestellt. Dieser lässt sich dann bedarfsgerecht als Alternative zu Erdgas an Tankstellen und für Brennstoffzellen bereitstellen. weiterlesen…

H2-Großanlage in Berlin-Schönefeld

Staatssekretärin Reiche betankte erstes Brennstoffzellen-Fahrzeug H2BER in Schönefeld

Mehr als 10 Millionen Euro haben die Projektpartner TOTAL Deutschland GmbH, Linde AG, McPhy S.A., ENERTRAG AG und 2G Energy AG investiert, 5 Millionen Eurok kamen asu öffentlicher Förderung im gemeinsam mit der Industrie aufgelegten „50-Tankstellen-Programm“ des Bundesverkehrsministeriums, um regional erzeugten „grünen“ Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Energiewende. Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Katherina Reiche (MdB), betankte am 23.05.2014 das erste Brennstoffzellen-Fahrzeug am „Hub für grünen Wasserstoff“. Aus Windkraft und Sonnenenergie hergestellter Wasserstoff (H2) erlaubt die systemübergreifende Vernetzung erneuerbarer Energie vom Strom-, Wärme- und Gasmarkt bis hin zum Verkehrssektor. weiterlesen…

Mehr Wissen über Batterie und Brennstoffzelle

NOW und Hydrogeit Verlag bringen neues Unterrichtsmaterial heraus

Anlässlich der Hannover Messe präsentiert die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie (NOW) ihr neustes Informationsmaterial, das sowohl Brennstoffzellentechnik und Wasserstoff als auch Elektromobilität und Energiespeicherung anschaulich thematisiert. Während der weltweit größten Industrieschau, die vom 7. bis 10. April 2014 in Hannover stattfindet, zeigt die NOW das nagelneue Lehrmaterial, das für den Unterricht in der Sekundarstufe I konzipiert wurde und jahrgangsübergreifend von der 7. bis zur 11. Klasse eingesetzt werden kann. weiterlesen…

2013 weltweit elf neue Wasserstoff-Tankstellen

Bis März 2014 insgesamt 168 Tankstellen weltweit in Betrieb

Im Jahr 2013 wurden weltweit elf neue Wasserstoff-Tankstellen eröffnet. Damit befinden sich bis zum März 2014 insgesamt 168 Tankstellen weltweit in Betrieb. Das ist das Ergebnis der sechsten Jahresauswertung von H2stations.org, einer Website von Ludwig-Bölkow-Systemtechnik (LBST) und TÜV SÜD. 2013 wurden in Nordamerika zwei Wasserstoff-Tankstellen neu eröffnet. In Asien waren es drei und in Europa sechs. Davon entfielen zwei neue Tankstellen auf Deutschland – und zwar auf Baden-Württemberg. Unter Berücksichtigung einiger Stilllegungen sind in Deutschland damit 26 Wasserstoff-Tankstellen in Betrieb. weiterlesen…

Angeblich Durchbruch bei Wasserstoffgewinnung – Skepsis

„Bahnbrechendes Ergebnis bei Umwandlung von wasserbasiertem Brennstoff in neue Form von Wasserstoff“ – umstrittenes Echo

Das amerikanische Unternehmen BlackLight Power will nach eigenen Angaben einen Durchbruch in der Wasserstoffproduktion erzielt haben. Seit langem tüftelt Randell L. Mills (über den Mediziner Mills ist andernorts nicht nur Freundliches zu lesen) dort an einem relativ exotischen Konzept, „dessen theoretische Hintergründe von der etablierten Physik zwar weithin abgelehnt werden, dessen Praxiserfolge diese Idee aber offenkundig bestätigen“, wirbt Buchautor Andreas von Rétyi auf erst-kontakt.blog.de für sein Buch Energie ohne Ende“. weiterlesen…

Wasserstoffkraftwerk auf vier Rädern

Toyotas neues Brennstoffzellen-Auto: für eine Woche Energie für ein Haus

„Es wird wohl das erste Serien-Auto, das Strom nicht nur schluckt, sondern auch spendet,“ schreibt die Berliner  BZ über den neuen Brennstoffzellen-Toyota FCV-R. Das so genannte FCV-R Konzept-Fahrzeug ist „der nächste Schritt von Toyota auf dem Weg zur Serienfertigung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen“, sagt der Hersteller auf seiner Webseite. Der Wasserstoff-getriebene Motor könnte eine Woche lang ein ganzes Haus versorgen.
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Öko-Institut zweifelt an Öko-Treibstoffen

Strombasierte Kraftstoffe im Vergleich – Stand heute und Langfristperspektive

Das Freiburger Öko-Institut zieht in einem Working Paper (1/2013) die allgemeine Überzeugung in Zweifel, die neuen Treibstoffe seien grundsätzlich umweltfreundlich. Die Herstellung und Nutzung von strombasierten Treibstoffen im Verkehrssektor sei „mit hohen elektrischen Energieverlusten verbunden“, heißt es in der Studie, zu viel Energie gehe bei der Produktion von Wasserstoff oder künstlichem Erdgas verloren, und der Strommix sei noch zu sehr von fossilen Energieträgern abhängig. weiterlesen…

Der BUKA startet

Bundesweiter Kompetenzatlas für Wasserstoff-, Brennstoffzellen- und Batterie-Technologien

Auf dem Weg zur Energiewende und in dem Bestreben Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität mit Batterie und Brennstoffzelle zu entwickeln, sind die Zusammenarbeit und der Austausch unterschiedlicher Branchen und Akteure von enormer Bedeutung: Unterstützt von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff-und Brennstoffzellentechnologie startet GIC-Agentur der Neuen Energien und Zukunftsthemen den BUKA. weiterlesen…

Erster Spatenstich für Windgas-Einspeisung

„ENERTRAG und Greenpeace Energy lösen ein wesentliches Problem der Energiewende“

Mit dem ersten Spatenstich für den Anschluss ans nationale Gasnetz hat am 28.10.2013 die gemeinsame Wasserstoff-Zukunft von Greenpeace Energy und ENERTRAG begonnen – so eine gemeinsame Pressemitteilung der beiden Unternehmen. Über eine kurze Stichleitung können ab 2014 bis zu 400.000 Kubikmeter erneuerbarer und klimaneutral mit Windstrom erzeugter Wasserstoff pro Jahr ins Erdgasnetz eingespeist werden. Mit dem überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen wird mittels Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten – sogenanntes Windgas. Die Investitionen für den Anschluss an das Gasnetz belaufen sich laut Müller auf bis zu 250.000 Euro. weiterlesen…