Die Turbo-Elektrode

Wasserstoff effizienter gewinnen

Um Energie zu speichern und Treibstoffe zu gewinnen, kann man Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten. Forscher um Bernhard Klötzer vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Innsbruck haben gemeinsam mit Kollegen an der TU Wien nun in Berlin überraschende Effekte entdeckt, die eine deutlich effizientere Hochtemperatur-Elektrolyse in einer Festoxid-Zelle ermöglichen. weiterlesen…

Strom-zu-Gas-Anlage der Thüga-Gruppe übertrifft Erwartungen

Erste Ergebnisse des Belastungstests: Gesamtwirkungsgrad mehr als 70 Prozent

„Unsere Strom zu Gas-Anlage hat die Erwartungen beim Wirkungsgrad übertroffen“, so Michael Riechel, Sprecher des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft über die ersten Ergebnisse eines umfassenden Belastungstests am 11.02.2015. Im relevanten Lastbereich zwischen 50 und circa 325 Kilowatt erreicht die Gesamtanlage – von der Stromentnahme bis zur Gaseinspeisung – einen Wirkungsgrad bis 77 Prozent, bezogen auf den Brennwert.
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Antrieb der Zukunft?

Lesen und Hören: Deutschlandfunk über Brennstoffzellenautos

Wasserstoff ist der Treibstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge – im Vergleich zu den batteriebetriebenen Elektroautos sind sie in Deutschland noch eine Seltenheit. Doch Politik und Industrie wollen den Wasserstoff als Antriebsmittel zur Marktreife bringen. In Hamburg setzt man jetzt schon auf eine sogenannte Innovationslinie – hier fahren nur Busse, die keine oder wenig Emission haben. Ein Beitrag des DLF von Katharina Hamberger. weiterlesen…

Wasserstoffumsetzung durch Enzym „Hydrogenase“

Direkte Erfassung der Wasserstoffumwandlungs-Produkte

Forscher des Max-Planck-Institutes für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) berichten in nature über eine neue, ultrahoch aufgelöste Kristallstruktur des katalytisch aktiven Zustandes der [NiFe]-Hydrogenase. Wasserstoffatome werden erfasst durch sorgfältige Präparation von Einkristallen mit herausragender Qualität ausreichend für eine Auflösung im subatomaren Bereich. weiterlesen…

H2-Auto geht wie warme Semmeln

Fast viermal soviel verkauft wie erwartet

Toyotas Brennstoffzellenfahrzeug Mirai hat bereits im ersten Monat des Verkaufs alle Erwartungen weit übertroffen. Der weltgrößte Kraftfahrzeugproduzent rechnete mit einem Absatz von lediglich 400 Einheiten im ganzen Jahr, doch sind nach Herstellerinformationen bereits jetzt schon um die 1.500 Bestellungen eingegangen, davon 60 Prozent von Behörden und Unternehmen, 40 Privatkunden. Vor allem im dicht besiedelten Tokio ist das Brennstoffzellenauto besonders gefragt. Erst ab September wird er in Deutschland zu haben sein. Doch hier wird ersich nicht so rasend verkaufen: Erstens gibt es in Deutschland nur ganze zwölf [[H2-]]-Tankstellen, schwerer wird aber der Preis wiegen: Satte 65.500 Euro (nettmelno) – mehr als Tesla für das Modell S verlangt und gar doppelt so viel wie den BMW-i3. Der Mirai (nach japanisch: „Zukunft“) ist  das erste echteht wie warme Seme Brennstoffzelle-Serienfahrzeug der Welt.
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Einstieg in die Wasserstoffökonomie

Projektstart HyTrustPlus: Breite Stakeholder-Beteiligung

Die ersten Brennstoffzellenfahrzeuge gehen in Kürze in den Verkauf, ein erster Schritt in die Wasserstoffökonomie steht bevor. Aber die Infrastruktur wie auch breite Bevölkerungsteile und relevante Stakeholder sind noch nicht ausreichend auf diesen Schritt vorbereitet. Deshalb bezieht das Forschungsprojekt HyTrustPlus Ideen, Erwartungen und Gestaltungspotentiale gesellschaftlicher Akteure aktiv in den Aufbau der Wasserstoffökonomie ein. weiterlesen…

Genügend Wasserstoff aus Bioabfall

Neues Konzept: Druckaufgeladene kaskadierte Wirbelschichtvergasung

Ein neues Konzept der Energieproduktion aus nachwachsenden Rohstoffen soll Biomasse nahezu vollständig in hochreinen Wasserstoff umwandeln. In Deutschland fällt gegenwärtig so viel Biomüll an – Abfälle aus der Land- und Forstwirtschaft -, dass damit der gesamte Wasserstoffbedarf Deutschlands gedeckt werden könnte, sind Bernd Jöst, Hayo Sieckmann und Hubertus Rau, Geschäftsführer des Unternehmens H2 Patent aus Bad Iburg überzeugt – sie wollen mit ihrer patentierten druckaufgeladenen kaskadierten Wirbelschichtvergasung die Wasserstoffproduktion revolutionieren. Doch die erste Anlage ist teuer. weiterlesen…

400 H2-Tankstellen bis 2023

Nur 174 Fahrzeuge mit Brennstoffzelle in Deutschland

In der „H2 Mobility Initiative“ wollen sechs Unternehmen (Industriegaseanbieter, Energiekonzerne und Automobilhersteller) bis zum Jahr 2023 ein Netz von 400 Wasserstofftankstellen in Deutschland aufbauen, damit Nutzer von Brennstoffzellenautos überall an ihren Kraftstoff kommen. weiterlesen…

Neues H2– und Brennstoffzellen-Kompendium

Zum 25. Jubiläum der Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V.

Als Zusammenfassung des aktuellen Entwicklungsstandes im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen gab die Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg e.V. ein Buch heraus, das anhand zwölf qualifizierter Fachbeiträge von Branchenexperten detaillierte Einblicke in die Technologie und einen umfassenden Überblick über das aktuelle Geschehen vermittelt. weiterlesen…

Bakterium mit Knall-Effekt

Oxidation von Wasserstoff ermöglicht Leben entkoppelt vom Stickstoffkreislauf

Nitrit-oxidierende Bakterien spielen eine Schlüsselrolle in Kläranlagen und im natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde. Bislang wurde angenommen, dass diese Spezialisten stets Nitrit als Energiequelle benötigen. Ein internationales ForscherInnenteam unter der Leitung von Holger Daims, Mikrobiologe an der Universität Wien, hat nun in Science publiziert, dass Nitrit-oxidierende Bakterien Wasserstoff als alternative Energiequelle nutzen können. Die Oxidation von Wasserstoff mit Sauerstoff, auch Knallgas-Reaktion genannt, ermöglicht ihnen Wachstum unabhängig von Nitrit und damit ein Leben entkoppelt vom Stickstoffkreislauf. weiterlesen…