Mit Licht zu Wasserstoff

Mit organischer Gerüstverbindung als Katalysator aus Wasser photolytisch Wasserstoff herstellen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben neue poröse Materialien für die Photokatalyse entwickelt, die mittels Licht aus Wasser den vielseitigen Energieträger Wasserstoff erzeugen können. Dieser polymere Photokatalysator ist chemisch robust. Zudem lässt sich die Rate der Wasserstoffproduktion über kleine strukturelle Veränderungen am Katalysator regulieren. Die organischen Netzwerke eröffnen neue Wege zu polymeren Photokatalysatoren mit präzise einstellbaren Eigenschaften. weiterlesen…

Wasserstoff – Öl der Zukunft

Wiwo: „Potenzial der Technik riesengroß“

Wohin mit überschüssigem Ökostrom? Statt Windräder zu stoppen, kann damit Wasserstoff produziert werden. Er speichert den Strom, heizt Häuser und treibt Autos an. Konzerne von Audi bis RWE investieren massiv. Ist das die Schlüsseltechnologie, mit der die Energiewende gelingen kann? …fragt die Wirtschaftswoche.
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Nanoperlen für die Stahlschmiede

Mögliche Änderung der Kristallstruktur von Metallen an Liniendefekten – Beeinflussung der Eigenschaften der Materialien

Stahl gibt es inzwischen seit rund 3000 Jahren und heute sogar in mehreren Tausend Variationen, und trotzdem ist er immer wieder für Überraschungen gut. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung in Düsseldorf haben in einem manganhaltigen Stahl nun eine Entdeckung gemacht (eben in Science veröffentlicht), die vermutlich im Guten wie im Schlechten die Eigenschaften des Materials beeinflusst. Sie haben nämlich festgestellt, dass die Legierung an linienförmigen Defekten eine andere Kristallstruktur bildet, als sie typisch für das Material ist.
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Wasserstoff statt Diesel

Gleiche Infrastruktur nutzen

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im EU-Projekt NEMESIS2+ ein neues Verfahren entwickelt, um Wasserstoff aus Diesel und Biodiesel herzustellen. Es kann in Zukunft überall dort zum Einsatz kommen, wo Wasserstoff dezentral benötigt wird – beispielsweise für das Betanken von Brennstoffzellenfahrzeugen oder für Prozesse in der Glas- und Stahlindustrie. Im Zuge des Projekts wurde außerdem ein Anlagenprototyp gebaut und erfolgreich getestet. Er besitzt die Größe eines Transportcontainers und kann somit ohne größeren Aufwand in bereits bestehende Infrastruktur eingebunden werden. weiterlesen…

Neues von der künstlichen Photosynthese

EE aus konzentrierter Solarenergie

Forscher der Monash University im australischen Melbourne haben bei der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Nachahmung der Photosynthese die Wasser-Elektrolyse verfeinert. Die Wissenschaftler glauben, dass ihr „künstliches Blatt“ sogar effizienter als echte Pflanzen ist, jedenfalls stellte es einen neuen Energieeffizienzrekord für die Herstellung von Solarkraftstoffen auf: Das neue Gerät kann Wasserstoff mit 22 Prozent Effizienz produzieren, der bisherige Rekord lag bei 18 Prozent. so eine Mitteilung der Universität. weiterlesen…

Wasserstoff aus „solarer Brennstoffzelle“

Effiziente Wasser-Reduktion mit Galliumphosphid-Nanodrähten

Niederländische Forscher haben eine Solarzelle für effiziente Wasserstoffproduktion entwickelt, die nach Angaben der Wissenschaftler den Weg zu einer „solaren Brennstoffzelle“ ebnen könnte. Die Solarzelle arbeitet mit Galliumphosphid-umhüllten Nanodrähten. Die Ergebnisse wurden in nature communications und Science daily veröffentlicht. weiterlesen…

Weltgrößte Elektrolyse-Anlage eingeweiht

Genug für 2.000 Brennstoffzellen-Pkw

Im Energiepark Mainz steht die weltweit größte Elektrolyse-Anlage ihrer Art. Sie hat eine elektrische Anschlussleistung von 6 MW und kann bis zu 1.000 m3 Wasserstoff pro Stunde aus erneuerbar erzeugtem Strom herstellen. Der produzierte Wasserstoff lässt sich vor Ort lagern, in Tanks transportieren oder zur späteren Strom- oder Wärmeerzeugung ins Erdgas-Netz speisen. Nun wurde die Anlage offiziell eingeweiht. Ein Berichtvon bine-info. weiterlesen…

Wasserstoff ohne Elektrolyse

Noch nicht wirtschaftlich nutzbar

Wasserstoff wird als Energieträger immer wichtiger. Mit überflüssigem Windstrom lässt er sich schon aus Wasser herstellen und später wieder zur Stromgewinnung nutzen. Jetzt haben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne laut Green Wiwo einen Weg gefunden, Solarzellen für die Direktproduktion von Wasserstoff ohne Elektrolyse herzustellen.
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Von der Natur lernen – Chemische CO2-Reduktion

Aufsatz von Robert Schlögl

Einleitung – Begrenzte Möglichkeiten, durch CO2-Reduktion unmittelbar Klima zu beeinflussen

CO2 ist neben Wasserdampf und Methan ein wirksames Treibhausgas und hat maßgeblich Einfluss auf das Klima der Erde. Etwa seit der Mitte des 18. Jahrhunderts beginnt nun der Mensch seinerseits, die Kreisläufe der Treibhausgase zu beeinflussen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt dieser Einfluss erheblich zu und hat inzwischen das Klima auf der Erde klar erkennbar verändert. weiterlesen…