Studie zur Wasserstoff-Kommerzialisierung

DLR: Aufbau einer für Erzeugung, Verteilung und Bereitstellung notwendigen Infrastruktur Grundvoraussetzung

Für einen verlässlichen und wirtschaftlichen Übergang vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter braucht es viele neue Technologien und Lösungen. Für ihre  am 17.02.2016 vorgestellte Studie „Kommerzialisierung der Wasserstofftechnologie in Baden-Württemberg“ gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Ludwig-Bölkow-Systemtechnik hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag des Clusters Brennstoffzelle BW untersucht, welchen Beitrag der Energieträger Wasserstoff zum Energie- und Verkehrssystem bis  2030 leisten und wie er aus erneuerbarem Strom hergestellt werden kann. weiterlesen…

Ekolyser-Prototyp läuft geplante tausend Stunden

Jülicher Forscher entwickeln kostengünstige Energiespeichermethoden

Wasserstoff und die Zukunft der Energieversorgung: Im Projekt Ekolyser entwickeln Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zusammen mit Partnern aus Wissenschaft (dem Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion in Mülheim) und Industrie Methoden für die Produktion von Wasserstoff mittels Elektrolyse von Wasser. In einer neuen Testanlage erprobten sie robustere und kostengünstige Werkstoffe. Der Prototyp hat nun seine vorgesehene Laufzeit von 1.000 Stunden erreicht. Bis 2020 soll die entwickelte Technologie für die breite Anwendung einsatzfähig sein. weiterlesen…

Drei Millionen Liter Diesel eingespart

Brennstoffzellenbusse schonen das Klima bereits heute

Das Zero-Emission-Busprojekt CHIC (Clean Hydrogen in European Cities) hat mit Beginn der UN-Klimakonferenz in Paris bereits mehr als 3 Mio. l Diesel eingespart und damit verdeutlicht, dass die Brennstoffzellenbustechnologie bereits einsatzfähig ist und zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beiträgt. Das teilt die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH) mit. weiterlesen…

Energiesparende Wasserstoff-Gewinnung

Neue Membran für Wasserelektrolyse – Bochumer Projekt Membrasenz für KlimaExpo.NRW ausgewählt

Wasserstoff könnte sich in Zukunft mit weniger Energieaufwand und höherer Reinheit produzieren lassen – dank einer Membran aus einem neuen Kompositmaterial, das ein Team am Zentrum für Elektrochemie der Ruhr-Universität Bochum entwickelt hat. Das Land NRW wählte das Projekt Membrasenz für die KlimaExpo.NRW aus. weiterlesen…

Mehr Wasserstoff durch neue Nanopartikel

Regenerative Energien: Geheimtipp Nanopartikel aus Nickel und Eisen

Die Zukunft der Erneuerbaren Energien hängt eng damit zusammen, wie effizient sich der erzeugte Strom speichern lässt. Ein viel versprechendes Speichermedium ist unzweifelhaft Wasserstoff. Er entsteht mit Hilfe des Stroms (Katalyse) aus Wasser und kann je nach Bedarf wieder als Energiequelle genutzt werden. LMU-Forscher des Bereichs Energiekonversion bei der Nanosystems Initiative Munich (NIM) haben jetzt Eisen-Nickel-Oxid-Nanopartikel synthetisiert, mit deren Hilfe die Wasseroxidation bis zu zehnmal effektiver abläuft. weiterlesen…

Das bislang schärfste Bild der Milchstraße

Der Nordhimmel im Licht des Wasserstoffs – Astronomen haben Nordhimmel hochpräzise kartiert

Wissenschaftler der Universität Bonn und des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR)  haben mit bislang unerreichter Genauigkeit den Nordhimmel durchmustert. Mit dem Radioteleskop Effelsberg in der Eifel zeichneten sie die Spektrallinie des atomaren Wasserstoffs auf, der die räumliche Verteilung der Materie in der Milchstraße widerspiegelt. Der „Effelsberg-Bonn HI Survey“ (EBHIS) bildet die Grundlage für zahlreiche Folgeprojekte, bei denen es zum Beispiel um die Geburt von Sternen geht. Die Ergebnisse des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Projektes sind nun in der Januar-Ausgabe des Fachjournals „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht. weiterlesen…

Energie aus Erdgas ohne CO2-Emissionen

Crack it: IASS- und KIT-Wissenschaftler entwickelten neues Verfahren zur sauberen Energiegewinnung

Die Erzeugung von Energie ohne CO2-Emissionen aus Erdgas könnte mit Hilfe einer neuen von Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des Potsdamer IASS entwickelten Technologie schnell Wirklichkeit werden. In einem vom Nobelpreisträger und früheren wissenschaftlichen Direktor am IASS, Professor Carlo Rubbia, initiierten Kooperationsprojekt (siehe: solarify.eu/2013/wasserstoff-aus-methan-co2-frei) haben beide Einrichtungen intensiv an einem innovativen Verfahren zur umweltverträglichen und effizienten Gewinnung von Wasserstoff aus Methan geforscht. Nach zwei Jahren konnten sie nun die prinzipielle Machbarkeit des neuen Verfahrens nachweisen: Der zuverlässige und kontinuierliche Betrieb des Versuchsreaktors hat das zukünftige Potenzial dieser Technologie gezeigt. weiterlesen…

Mit Licht zu Wasserstoff

Mit organischer Gerüstverbindung als Katalysator aus Wasser photolytisch Wasserstoff herstellen

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart und von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben neue poröse Materialien für die Photokatalyse entwickelt, die mittels Licht aus Wasser den vielseitigen Energieträger Wasserstoff erzeugen können. Dieser polymere Photokatalysator ist chemisch robust. Zudem lässt sich die Rate der Wasserstoffproduktion über kleine strukturelle Veränderungen am Katalysator regulieren. Die organischen Netzwerke eröffnen neue Wege zu polymeren Photokatalysatoren mit präzise einstellbaren Eigenschaften. weiterlesen…

Wasserstoff – Öl der Zukunft

Wiwo: „Potenzial der Technik riesengroß“

Wohin mit überschüssigem Ökostrom? Statt Windräder zu stoppen, kann damit Wasserstoff produziert werden. Er speichert den Strom, heizt Häuser und treibt Autos an. Konzerne von Audi bis RWE investieren massiv. Ist das die Schlüsseltechnologie, mit der die Energiewende gelingen kann? …fragt die Wirtschaftswoche.
weiterlesen…

Nanoperlen für die Stahlschmiede

Mögliche Änderung der Kristallstruktur von Metallen an Liniendefekten – Beeinflussung der Eigenschaften der Materialien

Stahl gibt es inzwischen seit rund 3000 Jahren und heute sogar in mehreren Tausend Variationen, und trotzdem ist er immer wieder für Überraschungen gut. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung in Düsseldorf haben in einem manganhaltigen Stahl nun eine Entdeckung gemacht (eben in Science veröffentlicht), die vermutlich im Guten wie im Schlechten die Eigenschaften des Materials beeinflusst. Sie haben nämlich festgestellt, dass die Legierung an linienförmigen Defekten eine andere Kristallstruktur bildet, als sie typisch für das Material ist.
weiterlesen…