Steigender Trend zum Selbstverbrauch: Verzerrte Marktsignale

Gutachten von EWI und IW Köln im Auftrag des BDEW

Mit der EEG-Novelle sollen neue Anlagen zur Eigenversorgung an den Kosten der Energiewende beteiligt werden. In welchem Umfang dies geschieht, hat entscheidenden Einfluss auf das Stromversorgungsystem. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gemeinschaftsgutachten des IW Köln und des Energiewirtschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln (EWI). weiterlesen…

PV-Zulieferer optimistischer

VDMA meldet Verbesserung der Auftragslage – Trendwende?

90 Prozent der Photovoltaik-Equipmenthersteller haben zum Ende des ersten Quartals eine Verbesserung ihrer Auftragslage vermeldet. Die Umsatzerwartungen liegen deutlich über dem Vorjahr. Das laufende Jahr soll für die Hersteller von Photovoltaik-Maschinen die lang ersehnte Trendwende bringen. Die Photovoltaik-Zulieferer hatten 2013 ein schwieriges Jahr durchstehen müssen. Der Umsatz der Unternehmen brach auf 700 Millionen Euro ein, nochmals rund 45 Prozent weniger als 2012.
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PIK-Potsdam: IPCC-Bericht online

IPCC Bericht: „Zwei-Grad-Ziel machbar“

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK-Potsdam) wies darauf hin, dass der Report Climate Change 2014: Mitigation of Climate Change, der dritte Teil des fünften IPCC-Berichts, ab 15.04.2014 auf der Website des Intergovernmental Panel on Climate Change steht. Viele Pfade zur Verringerung des Austoßes von Treibhausgasen seien gangbar, und dies zu vergleichsweise geringen Kosten, so das PIK – das zeige dieser neue Bericht des Weltklimarats IPCC. Unter den Optionen sei etwa die verstärkte Nutzung von Energie aus Biomasse in Verbindung mit der Abtrennung und Speicherung von Kohlendioxid (CCS), aber auch eine umfassende Bepreisung von CO2-Emissionen. weiterlesen…

Regierung: Deutschland ist Vorreiter beim Klimaschutz

Gabriel zu IPCC-Bericht

Der neue Bericht des Weltklimarats IPCC wurde am 13. April in Berlin vorgelegt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen darin zu dem Schluss, dass die international vereinbarte Obergrenze von maximal 2° C Erderwärmung mit ambitionierter Klimapolitik noch eingehalten werden kann. Allerdings mahnen die Autoren auch zur Eile. Demnach würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen. weiterlesen…

Anfrage: Quecksilber in Kohlekraftwerken

Unterschiedliche Grenzwerte in Deutschland und USA: 0,03 gegen 0,0015 mg/m3

Steinkohlekraftwerke in Deutschland dürfen im Tagesmittel eine Quecksilberkonzentration von 0,03 Milligramm pro Kubikmeter (mg/m3) nicht überschreiten. Ab dem Jahr 2019 unterliegen sie zusätzlich einem im Jahresmittel einzuhaltenden Grenzwert von 0,01 mg/m3. Diese Anforderungen gelten für neue sowie bestehende Anlagen, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort (18/993) auf eine Kleine Anfrage (18/821) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema „Quecksilberemissionen aus Kohlekraftwerken“. weiterlesen…

Reaktionen auf IPCC-Bericht

BEE: Deutschland muss wieder Vorreiter im Klimaschutz werden

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) forderte die Bundesregierung anlässlich der heutigen Vorlage des dritten Teils des Weltklimaberichts auf, wieder zu einem Vorreiter in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik zu werden. „Der Weltklimarat weist eindringlich darauf hin, dass eine Anpassung an den Klimawandel nicht reicht. Wir müssen aktiv gegen die Erwärmung vorgehen, wenn wir noch mehr Unwetter, Dürren und einen weiteren Anstieg der Meeresspiegel und damit viel menschliches Leid verhindern wollen“, sagte der stellvertretende BEE-Geschäftsführer Harald Uphoff. weiterlesen…

Regierung wähnt sich „auf Zielkurs“

Energiewende-Bericht: Erneuerbare wachsen stark

Die Bundesregierung hat ein positives Fazit der Energiewende gezogen. Auch im Jahre 2012 habe sich der dynamische Ausbau der erneuerbaren Energien fortgesetzt, heißt es in dem von der Regierung als Unterrichtung (18/1109) vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht Energie der Zukunft. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch sei 2012 auf 12,4 Prozent gestiegen. Damit habe Deutschland bezogen auf die im Energiekonzpet genannten Ausbauziele der erneuerbaren Energien auch im Jahr 2012 auf Zielkurs gelegen. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch stieg nach Angaben der Regierung im Jahr 2012 auf 23,6 Prozent. Damit seien die erneuerbaren Energien nach der Braunkohle der zweitgrößte Stromerzeuger in Deutschland. weiterlesen…

Atommüll-Endlager-Suchkommission formiert sich

Wahl der „Endlager-Kommission“ in Bundestag und Bundesrat

Bundestag und Bundesrat haben am 10., bzw. 11.04.2014 die Einrichtung der sogenannten „Endlager-Kommission“ beschlossen, die einen gesellschaftlichen Konsens in der Frage der sicheren Lagerung radioaktiver Abfälle finden soll. Einen entsprechenden Antrag (18/1068) hatten Union, SPD und Grüne vorgelegt. An der 33-köpfigen Kommission mit dem offiziellen Titel „Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ sind gesellschaftlich relevante Gruppen breit beteiligt; während Vertreter der Umweltverbände, von Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen und Gewerkschaften Stimmrecht haben, sollen Bundestags- und Bundesratsmitglieder ohne Stimmrecht an dem kurz auch „Endlager-Kommission“ genannten Gremium teilnehmen. Die Umweltverbände verweigerten zunächst die Teilnahme – dann entschloss sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) doch dazu – schließlich auch die Deutsche Umweltstiftung. weiterlesen…

„Alle müssen einsteigen“

Weltklimarat legt Bericht zur Treibhausgas-Minderung vor

Der Weltklimarat IPCC hat am 13.04.2014 in Berlin den 3. Teilbericht des fünften Sachstandberichts zum Klimawandel vorgestellt. Daraus geht hervor, dass trotz der Klimaschutzanstrengungen die weltweiten Treibhausgas-Emissionen (THG) durch Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum mit zunehmender Geschwindigkeit angestiegen sind. Sie erreichten in dieser Dekade einen Höchststand. Die Forscher sehen zwar noch Chancen zur Einhaltung der 2-Grad-Grenze, dennoch würde eine weitere Verzögerung von anspruchsvollen Klimaschutzmaßnahmen die Zahl der technologischen Optionen empfindlich reduzieren und die Kosten des Klimaschutzes erheblich erhöhen. weiterlesen…

Wanka: Mehr Geld für Bildung und Forschung

Haushaltsentwurf: Etat des Bundesforschungsministeriums

Noch nie hat eine Bundesregierung so viel in Bildung und Forschung investiert. Im Haushaltsentwurf für 2014 steigt der Etat auf 14 Milliarden Euro. Das sind 228 Millionen Euro mehr als 2013.“Wir haben das Drei-Prozent-Ziel erreicht und sind damit in der Spitzenliga der Länder bei den Ausgaben für Bildung und Forschung“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, vor dem Deutschen Bundestag. weiterlesen…