Kompromiss mit EU-Kommission im Beihilfeverfahren

500 Firmen fallen heraus – Bahnfahren wird teurer

Deutschland und die EU-Kommission haben sich im Streit um die EEG-Befreiungen geeinigt: Kommissar Almunia hat gegenüber dem ersten Ansatz im so genannten Beihilfeverfahren weitere Zugeständnisse gemacht. Schienenbahnen müssen weniger zahlen, als befürchtet: die Fahrpreise steigen wohl dennoch.

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Kabinett beschließt EEG-Novelle

Neuer EEG-Entwurf: 50 Prozent EEG-Umlage auf Photovoltaik-Eigenverbrauch – IÖW-Studie: Verlust/Verhinderung von mehr als 20.000 Jobs befürchtet

Das Bundeskabinett hat am 08.04.2014 auf Basis der Eingung mit der EU die EEG-Novelle beschlossen, aber wegen der noch offenen Details die Frage der Ermäßigungen ausgeklammert. Sie sollen im Mai beschlossen werden. Die Industrie behält die meisten ihrer hohen Befreiungen (500 Firmen fallen aus der Liste), Betreiber von kleineren Erneuerbaren-Energien-Anlagen (EEG- und KWK-Anlagen) müssen dagegen für ihren selbst verbrauchten Strom mit einer Belastung von 50 Prozent der EEG-Umlage rechnen. Bei der Industrie sollen es nur 20 Prozent sein – selbst wenn der selbstverbrauchte Strom aus fossilen Kraftwerken stammt. weiterlesen…

Fell: „Basis für ein erfolgreiches EEG verlassen“

Analyse der EEG-Novelle

Der grüne Ex-Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell – seit kurzem Präsident von Energy Watch – hat sich der Mühe unterzogen, die aktuelle EEG-Novelle ausführlich zu bewerten. Ohne dass man mit jedem Punkt einverstanden sein muss – die Lektüre lohnt sich. Hier spricht ein profunder Kenner der Materie, dessen eigener EEG-Vorschlag Ende März beim Ranking der Energieblogger den 5. Platz erhalten hat. Solarify dokumentiert Fells Analyse und Schlussfolgerungen. weiterlesen…

Peter Hennicke Club of Rome-Mitglied

Ehemaliger Präsident des Wuppertal Instituts in den globalen Think Tank aufgenommen

Der ehemalige Präsident des Wuppertal Instituts, Prof. Dr. Peter Hennicke, ist als Vollmitglied in den Club of Rome aufgenommen worden. Der 1968 gegründete Think Tank versammelt unabhängige Führungspersönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, Frauen und Männer, die – langfristig denkend – auf systemische, interdisziplinäre und ganzheitliche Weise zu einer besseren Welt beitragen. Die Mitglieder des Club of Rome teilen die gemeinsame Sorge um Zukunft der Menschheit und des Planeten. weiterlesen…

Fraunhofer IWES: Windenergie Report Deutschland 2013

3-MW-Windenergieanlagen erobern Onshore-Mark

Mit  Rotordurchmessern von 82 m bis 120 m lassen sich geeignete Standorte noch  besser nutzen. Die Windenergie in Deutschland verzeichnete im vergangenen  Jahr mit einer Gesamtleistung von rund 2900 MW einen neuen Zubaurekord  seit den letzten zehn Jahren. Nur 2002 lag er geringfügig höher«, hebt Dr.  Kurt Rohrig, Herausgeber des neu erschienenen Windenergie Report  Deutschland 2013 des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und  Energiesystemtechnik, die wichtigsten Ergebnisse hervor. weiterlesen…

Fell Präsident von Energy Watch Group

Hans-Josef Fell kämpft weiter für 100% Erneuerbare Energien – Vater des EEG wird Präsident der Energy Watch Group und Senior Advisor bei DWR eco

Auch ohne Bundestagsmandat kämpft Hans-Josef Fell für den Ausbau der Erneuerbaren Energien und einen aktiven Klimaschutz. Nach fünfzehn Jahren als Abgeordneter der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen setzt sich Fell nicht zur Ruhe, sondern engagiert sich weiterhin für eine erfolgreiche Energiewende. weiterlesen…

Flasbarth: Nachlassen im Klimaschutz können wir uns nicht leisten

Weltklimarat IPCC begann Tagung in Berlin: „Klimawandel eine der größten globalen Herausforderungen“

Anlässlich der am 07.04.2014 beginnenden Tagung des Weltklimarates IPCC hat Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth die Verdienste des Wissenschaftler-Gremiums für den Klimaschutz gewürdigt. „Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen, die die Staatengemeinschaft in diesem Jahrhundert bewältigen muss. Die Tatsache, dass die Staatengemeinschaft dies anerkannt hat, ist zu einem wichtigen Teil dem IPCC zu verdanken“, sagte Flasbarth in Berlin zur Eröffnung einer Tagung des IPCC. weiterlesen…

CO2 aus Kraftwerken mit Kalk abtrennen

BINE-Projekt: Abscheiden kostet nur 15 Euro pro Tonne

Die Rauchgase von Kohlekraftwerken enthalten große Mengen CO2. Dieses Treibhausgas lässt sich abscheiden. Forscher und Industrie erproben hierfür verschiedene Verfahren. Das BINE-Projektinfo „CO2-Abscheidung mit Kalk“ (01/2014) stellt das „Carbonate-Looping“ vor. Hierbei wird in einem Kohlekraftwerk CO2 mittels Kalk gebunden und anschließend mit Wärme wieder abgeschieden. Eine Tonne CO2 abzutrennen kostet dabei 15 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter den Kosten anderer nachrüstbarer Trennverfahren. weiterlesen…

IPPNW: Akute Störfallgefahr im AKW Gundremmingen

Gefährlich hoher Druck im Reaktor

Nach Informationen der Ärzteorganisation IPPNW geht vom Atomkraftwerk Gundremmingen erhebliche Gefahr aus: „Der Turbinenkondensator kann jederzeit und mit erschreckend hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen. Die Folge wäre ein plötzlicher Druckstoß im Reaktor, der den so genannten Auslegungsdruck weit überschreitet“, warnt IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz. weiterlesen…

„Starkes Signal zur Verbesserung der AKW-Sicherheit“

Wiener Konferenz verankert technische Sicherheitsziele in Übereinkommen

Die internationale Staatengemeinschaft hat „ein starkes Signal zur weiteren Verbesserung der Sicherheit aller Atomkraftwerke in Folge der Reaktorunfälle in Fukushima“ gegeben, sagt das Bundesumweltministerium in einer Aussendung: Im Rahmen der Wiener Tagung zum Übereinkommen über nukleare Sicherheit hätten die Vertragsstaaten zur Vermeidung von Freisetzungen von Radioaktivität als Folge von Unfällen beschlossen, technische Sicherheitsziele in dem Übereinkommen zu verankern. Diese könnten bei den laufenden Atomkraftwerken Nachrüstungen erforderlich machen. weiterlesen…