Weitere Vorschläge zur EEG-Reform

Alternative Vorschläge zur EEG-Novellierung

Vor dem Hintergrund des Streits zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission um die Milliarden-Ökostrom-Rabatte der Industrie haben die Institute Arepo Consult, FAU, FÖS und DIW die Studie „Vorschlag für die zukünftige Ausgestaltung der Ausnahmen für die Industrie bei der EEG-Umlage“ veröffentlicht. Sie untersucht die Möglichkeiten zur zielgenaueren Ausgestaltung der Vergünstigungen und arbeitet einen Reformvorschlag aus. Im Forschungsradar der Agentur für Erneuerbare Energien ist eine Zusammenfassung der Publikation erschienen. Auch Öko-Institut und Agora Energiewende haben einen Reformvorschlag der Umlagemechanismen erarbeitet. weiterlesen…

EEG-Ausnahmen – Brüssel lenkt offenbar ein

Berliner Industriekreise noch skeptisch

Aus Brüssel kommen Nachrichten,  die der deutschen Industrie gefallen müssen: Es scheint sich anzubahnen, dass die energieintensiven Unternehmen nach dem Streit über die von der EU angedrohten Rückzahlungen ihrer Strompreis-Rabatte davonkommen.Vor allem der Zeitplan soll wohl gestreckt werden. weiterlesen…

Stahlbranche klagt: Arbeitsplätze in Gefahr

Plakataktion der Wirtschaftsvereinigung Stahl

Der Interessenverband Wirtschaftsvereinigung Stahl lud am 19.03.2014 zu einem Pressegespräch in Berlin, in dessen Verlauf Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung, mitteilte: „Die Energiewende droht aus dem Ruder zu laufen. Die Stahlunternehmen  kämpfen mit Stromkosten auf Rekordniveau. Betrugen sie 2004 noch 650 Millionen Euro, so lagen sie 2013 fast ein Drittel höher, nämlich bei 925 Millionen Euro. Dabei sind die EEG-Kosten nicht berücksichtigt. Steigen die Stromkosten weiter, ist eine international wettbewerbsfähige Stahlproduktion in Deutschland nicht mehr möglich.“ Mit einer ungewöhnlichen Plakataktion versucht die Interessengruppe, ihr Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen – und trifft auf Widerspruch. weiterlesen…

WISO Diskurs: EEG aus Verbrauchersicht

Neuerscheinung: Weiterentwicklung des EEG aus Verbraucherperspektive. Handlungsbedarf, Ausgestaltungsoptionen, rechtlicher Rahmen

Der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien war ein Erfolg, hat aber auf der anderen Seite zu einer deutlich gestiegenen Verbraucherbelastung geführt. Das vorliegende Gutachten diskutiert, welche Weichenstellungen bei der Reform der Ökostromförderung aus der Perspektive der Verbraucherinnen und Verbraucher notwendig sind und wie eine verbrauchergerechte Finanzierung der Energiewende  aussehen könnte. Wesentlich, so die Autoren, seien eine wettbewerbliche Ermittlung der Förderhöhe und eine Finanzierung  der Förderkosten größtenteils aus Haushaltsmitteln. weiterlesen…

Energiewende im Internet

Green Wiwo: Die Großen schalten um auf Grün-Strom

Mehr als zwei Milliarden Menschen (2017: 3,6 Mrd.) bewegen sich im Internet und verbrauchen dabei mehr Strom als ganz Deutschland (2011 haben Cloud-Dienstleistungen schon 684 Terawattstunden verbraucht) – Tendenz  bis 2020 um rund sechzig Prozent zunehmend. Das steht im aktuellen Greenpeace-USA-Report unter dem Titel “Clicking Green: How Companies are Creating the Green Internet”. Guter Nachricht:  Die Internet-Giganten Google, Facebook und Apple, demnächst auch die deutsche SAP, wollen grüner werden. Ein Report von Benjamin Reuter auf Green Wiwo. weiterlesen…

Jobverluste durch Energiewende?

Anlagenbauer und konventionelle Kraftwerks-Serviceanbieter sehen 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Energiewende gefährdet nach Einschätzung deutscher Kraftwerks-Zulieferer Arbeitsplätze. „Die Auswirkungen stellen die Unternehmen des Energieanlagenbaus und die Kraftwerks-Serviceanbieter vor schwierige Marktbedingungen, da die Auftragsvergabe fast zum Stillstand gekommen ist“, sagte der Vorstand des Fachverbands Anlagenbau, Reinhard Maaß, der Wirtschaftswoche. Immer mehr technisches Wissen drohe ins Ausland abzuwandern. Bundesweit seien derzeit etwa 10 000 Arbeitsplätze akut bedroht. weiterlesen…

„Grüne Kohle“ aus der grauen Tonne

Ersatzbrennstoff aus Müll – Energieerzeugung auf ressourceneffiziente Art

Das Berliner Recycling-Unternehmen ALBA hat ein neues Müll-Verwertungsverfahren entwickelt: den handelbaren Ersatzbrennstoff  „Grüne Kohle“ aus Restabfällen (nicht zu verwechseln mit der grünen Kohle aus Pflanzenresten) – eine nachhaltige Alternative zu Braun- oder Steinkohle, die sogar noch wirtschaftlich ist. Dafür entwickelte ALBA  die so genannte mechanisch-physikalische Stabilisierung (MPS) und setzt sie gemeinsam mit den Berliner Stadtreinigungsbetrieben (BSR) in zwei Anlagen in Berlin ein. weiterlesen…

„klartext“ des DGB: Die Krim und das Klima

Erneuerbare langfristig richtiger Weg

„Gazprom hat den Gaspreis für die Ukraine um 44 % angehoben. Das ist kein Aprilscherz. Drohen auch in Deutschland explodierende Gaspreise? Oder ist es nur Panikmache, dass Putin uns den Hahn demnächst zudrehen könnte? Jedenfalls verdeutlichen diese Spekulationen, dass fossile Brennstoffe nicht erst teuer werden könnten, wenn der Klimawandel richtig zu Buche schlägt. Deshalb bleiben Investitionen in Wind, Wasser, Sonne und Biomasse der langfristig richtige Weg. weiterlesen…

Copernicus beobachtet Erde millimetergenau

Neue Satelliten-Generation misst Hochwasserereignisse, Ölfilme auf Ozeanen und Eisausbreitung

Das neue Flagschiff der europäischen Erdbeobachtung, der vier Meter hohe, zweieinhalb Meter breite und rund 2,3 Tonnen schwere Copernicus-Sentinel-1A-Satellit, ist in der Nacht vom 03. auf 04.04.2014 mit einer Sojus-Trägerrakete vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou (Französisch-Guyana) ins All gestartet – teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Aufgaben des Satelliten sind u. a. Hochwasserereignisse zu kartieren, Ölfilme auf den Ozeanen zu beobachten, die Eisausbreitung auf dem Meer zu erkennen und Bodenbewegungen millimetergenau zu vermessen. weiterlesen…