Neue Schienenbahnen von EEG-Umlage ausgenommen

Gesetzentwurf zur (erneuten) EEG-Änderung

Neu in den Markt eintretende Schienenbahnen sollen von der „Besonderen Ausgleichsregelung“ nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ebenso profitieren können wie Schienenbahnen, die bereits Verkehrsdienstleistungen erbringen. Diese bisher nicht gegebene Möglichkeit sieht der von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD gemeinsam im Bundestag eingebrachte Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (18/3321) vor. weiterlesen…

Bis 2020 3x so viel PV wie 2013

Aber nicht in Europa – sondern: Asien-Pazifik, MENA und Süd-/Mittelamerika

Die weltweite PV-Leistung wird sich im Vergleich zu 2013 bis 2020 wahrscheinlich verdreifachen, verkündet soeben das Londoner Beratungsunternehmen Global Data. Seiner Studie Solar PV Module Value Chain – Market Size, Average Price, Market Share and Key Country Analysis to 2020 folgend könnte die Summe von 136 GW (2013) auf 414 GW (2020) steigen. weiterlesen…

BY, Meck-Pomm und Ba-Wü führend bei EE

DIW Berlin untersucht und vergleicht Anstrengungen und Erfolge der Bundesländer im Bereich erneuerbarer Energien

Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern sind im Bereich der erneuerbaren Energien führend. Das ist das Ergebnis des Bundesländervergleichs, den das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Kooperation mit dem und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) nach den Jahren 2008, 2010 und 2012 zum vierten Mal erstellt hat. Am Ende der Rangliste stehen Berlin, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.
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Kritik an deutsch-australischer Bio-Studie

„Fehlerhafte Annahmen“

Die deutsch-australische Studie „macht die gleichen Annahmefehler, wie die Leopoldina-Studie„, so Hans-Josef Fell, Ex-Grünen-MdB und Präsident der Energy-Watch-Group gegenüber Solarify. Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena und der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation im australischen Canberra hatten festgestellt, dass der potenzielle Beitrag landbasierter Maßnahmen zur Abschwächung des Klimawandels gering sei. Die Landfläche der Erde reiche nicht aus, um den zukünftigen Bedarf an Biomasse zufriedenzustellen. weiterlesen…

Europaweites Konzept für GAU-Bewältigung

Erstmals europäischer Standard für Planung von AKW-Katastrophenschutzmaßnahmen

Die Leiter der europäischen Strahlenschutz- und Reaktorsicherheitsbehörden haben am 24.11.2014 erstmals ein europaweites Konzept für die Bewältigung von schweren kerntechnischen Unfällen vorgelegt. Es geht auf eine Initiative des Bundesumweltministeriums zurück und enthält ein einheitliches Bewertungsschema für den Zustand von Atomanlagen. Außerdem werden erstmals grenzüberschreitende Empfehlungen für erste Maßnahmen bei schweren Atomunfällen gegeben. Das Papier wurde heute veröffentlicht. weiterlesen…

EU-Kommission verlangt Teil-Rückzahlung der EEG-Befreiungen

Nur für 2013 und 2014 – überwiegender Teil genehmigt

„Nach einer eingehenden Prüfung ist die Europäische Kommission zu dem Ergebnis gekommen, dass Beihilfen zur Förderung erneuerbarer Energien, die im Rahmen des EEG 2012 gewährt wurden, mit den EU-Beihilfevorschriften im Einklang stehen“, so beginnt eine Pressemitteilung der EU-Kommission, die Solarify dokumentiert. Ferner habe sie den überwiegenden Teil der stromintensiven Unternehmen gewährten Teilbefreiungen von einer Umlage genehmigt, mit der die Förderung erneuerbarer Energien finanziert werden soll. weiterlesen…

Erneuerbare müssen fusionieren

Remmers begründet Forderung

Solarpraxis-Vorstand Karl-Heinz Remmers fordert in einem Blogbeitrag in pv magazine den Zusammenschluss der Erneuerbaren-Energien-Verbände. Schon 2015 könnten die Abteilungen Politik und Öffentlichkeitsarbeit in einen neuen Bundesverband für Erneuerbare Energien übergehen – Internationales, Technik und Dienstleistungen könnten während des Übergangs bei den Spartenverbänden verbleiben. Remmers hat seiner Forderung eine Zusammenfassung vorangestellt, die er anschließend ausführlich begründet. weiterlesen…

Gabriel: Einsparvorgabe ja – Abschaltzwang nein

Gabriel: „Kein Vorschlag zur Abschaltung von Kohlekraftwerken“

Laut einem Eckpunktepapier aus dem Wirtschaftsministerium will die Bundesregierung Energiekonzerne zur Einsparung von Kohlendioxid zwingen. Dass er die Zwangsabschaltung von Kohlekraftwerken plant, streitet Sigmar Gabriel allerdings ab – so ein Bericht des Internetportals Euractiv. „Ich werde keinen Vorschlag machen zur Abschaltung von Kohlekraftwerken“, sagte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am 24.11.2014 in Berlin. Es ergebe sich schon bei einem Blick auf den Umfang des CO2-Ausstoßes in Deutschland, der derzeit bei 341 Millionen Tonnen liege, dass er keine Zwangsabschaltungen plane. weiterlesen…

Keine Entwicklungsfinanzierung der Kohlekraft mehr!

Bundesregierung sollte Förderung der Kohle in der Exportfinanzierung beenden – von Ute Straub und Sabine Minninger (Brot für die Welt) auf IPG

Brot für die Welt und Misereor haben sich klar positioniert: In der Entwicklungsfinanzierung sollen keine Mittel für Kohleförderung eingesetzt werden. Dementsprechend  ist die Ankündigungen der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf dem UN-Klimagipfel in New York zu begrüßen, nach der in der klima- und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit keine Gelder mehr für den Neubau von Kohlekraftwerken bereitgestellt werden sollen. Nach wie vor steht aber offen,  inwieweit die Bundesregierung an der Förderung von Kohleprojekten im Rahmen der Exportfinanzierung festhält. weiterlesen…

BUND protestiert in Berlin

Bundesregierung muss „Klima-Aktionsplan 2020“ nachbessern, Klimaschutz-Anstrengungen forcieren, TTIP und Ceta ablehnen

Bei ihrer Jahresversammlung in Berlin am 22.11.2014 haben rund 130 Delegierte des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND ) stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert. Klimaschutz sei Natur- und zugleich Menschenschutz. Gelinge es nicht, die Erderwärmung zu begrenzen, würden Dürren, Wetterextreme, Hungersnöte und durch den Klimawandel bedingte Flüchtlingsströme zunehmen sowie der Verlust von Arten und Lebensräumen weitergehen. Die internationale Gemeinschaft und die Bundesregierung müssten endlich entschlossen handeln. Auf der Tagesordnung stehe der Ausstieg aus der fossilen Energiewirtschaft. weiterlesen…