EU reicht neues Klimaziel bei den Vereinten Nationen ein

Neuer EU-Klimaschutzbeitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen von EU-Umweltministern angenommen

Die deutsche Ratspräsidentschaft hat am 18.12.2020 zusammen mit der Europäischen Kommission das erhöhte nationale Klimaziel der EU und ihrer Mitgliedstaaten bei den Vereinten Nationen eingereicht. Damit hat sich die EU verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 Prozent zu verringern. Mit dieser Zielerhöhung setze die EU ein Zeichen, ihre Wirtschaft klimaneutral und zukunftsfest umzubauen, heißt es in einer Pressemitteilung vom 18.12.2020 des Bundesumweltministeriums. BEE-Kommentar: “Nationale Klimaziele müssen an höheres EU-Ziel zur Treibhausgasminderung angepasst werden”. weiterlesen…

“Für das Klima ein Desaster”

Greenpeace-Studie: Bundesregierung erreicht Klimazusagen für das Jahr 2020 frühestens 2025

Die Bundesregierung wird ihr öffentlich zugesichertes Klimaziel für das Jahr 2020 mindestens fünf Jahre zu spät erreichen. Mit den jüngst beschlossenen Maßnahmen des Klimapakets wird der deutsche CO2-Ausstoß also frühestens im Jahr 2025 um 40 Prozent gegenüber 1990 gesenkt sein. Das zeigt die am 29.10.2019 veröffentlichte Studie „Wann Deutschland sein Klimaziel für 2020 tatsächlich erreicht“, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag von Greenpeace erstellt hat. (Kurzstudie: Wann Deutschland sein Klimaziel für 2020 tatsächlich erreicht – © Greenpeace) weiterlesen…

Klimapolitik bietet Chancen für Produktionstechnik in Deutschland

„Die Zeit wird knapp. Und wir müssen alle mitnehmen – nicht nur in Deutschland“

Gegen den Klimawandel anzugehen, ist erklärtes Ziel der Bundesregierung ebenso wie der Industrie. „Auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin hat Frau Merkel vergangene Woche die Bedeutung der neuen Technologien für den Kampf gegen den Klimawandel betont. Dem stimmen wir vollkommen zu und weisen darauf hin, dass wir in der Forschung bereits zahlreiche Lösungen entwickelt haben und an weiteren arbeiten“, betont Prof. Berend Denkena, Präsident der WGP und Leiter des Instituts Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW) der Leibniz-Universität Hannover. „Für die Umstellung auf erneuerbare Energien und eine umweltgerechtere Produktion braucht es jedoch auch gesetzliche Vorgaben für einen schnellen Transfer der neuen Technologien in die Unternehmen. Nur dann können wir das 2-Grad-Klimaziel erreichen. Darüber hinaus könnten die Innovationen zu einer großen Marktchance für unseren Mittelstand werden.“ weiterlesen…