Elektronik auf Papier

Papier als Rohmaterial für elektrisch leitende Strukturen

Papier wird zum Hightech-Werkstoff: Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam-Golm haben gezielt leitfähige Strukturen in Papier erzeugt, und zwar auf sehr einfache Weise: Mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker druckten sie einen Katalysator auf einen Papierbogen und erhitzten das Blatt anschließend. Dabei verwandelten sich die bedruckten Bereiche in leitfähigen Graphit. Papier eignet sich mithin als preiswerter, leichter und flexibler Ausgangsstoff für elektronische Bauteile in Alltagsgegenständen. weiterlesen…

OECD Factbook 2013

Economic, Environmental and Social Statistics

Mit mehr als 100 Indikatoren deckt das statistische Jahrbuch der OECD ein weites Spektrum an Themen ab und liefert übersichtlich aufbereitete Informationen zu: Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Bildung, Energie, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung & Entwicklung, Gesundheit, Handel, Industrie, Informations- & Kommunikationstechnologien, Landwirtschaft, makroökonomische Trends, öffentliche Ausgaben, Steuern oder Umwelt. Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das Thema Gleichstellung der Geschlechter. weiterlesen…

Carbon Disclosure Project (CDP)

Das „Carbon Disclosure Project“ (CDP) ist eine unabhängige und nicht kommerzielle Organisation, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Ziel des Projektes ist, Informationen für Investoren, Gesellschaften und Regierungen bereitzustellen. Die Organisation besitzt die größte Datenbank an Treibhausemissionsdaten von Unternehmen und deren Strategien bezüglich des Klimawandels. Zur Datensammlung werden jährlich standardisierte Fragebögen erstellt. weiterlesen…

Stolpersteine und neue Wege zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

Ein Vortrag von Felix Christian Matthes, Öko-Institut
anlässlich des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“

Die Energiewende sei aus vielen Jahren Vorbereitung entstanden, sagte Felix-Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut zu Beginn des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“. 2010 sei die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke „mit einem vergleichsweise ehrgeizigen Ausbauprogramm für erneuerbare Energien“ verbunden gewesen, und 2011 sei nichts anders gemacht worden, als Situation wieder herzustellen, die seit 2002 im Gesetzblatt gestanden hat. Ohne all das hätten wir heute noch höhere Strompreise. Ein weiterer Grund sei der Klimawandel gewesen. Am 11. März 2011 habe er um 14.40 im 14. Stock eines Hauses in Tokio einen Vortrag beendet, als alles zuschwanken begonne habe – noch unangenehmer sei es dann in den folgenden Tagen geworden, als die Experten die Evakuierung von Tokio geplant hätten. weiterlesen…

Verwenden statt verschwenden

Detaillierte Warenkunde für plamvolles Einkaufen

Wir schämen uns, am Ende der Woche verdorbene Lebensmittel in den Müll zu entsorgen. Das schlechte Gewissen plagt uns und wir nehmen uns vor, planvoller und ressourcenschonender einzukaufen. Viele Verbraucher sind sich unsicher, ob bestimmte Lebensmittel nach dem Ablauf des Haltbarkeitsdatums vielleicht doch noch genießbar sind. Es fehlt hier das nötige Fachwissen und oft Erfahrung. Die Autoren von „Verwenden statt Verschwenden“ liefern hilfreiche Informationen über Haltbarkeit, Lagerung und Verwertung von Lebensmitteln. weiterlesen…

Fraunhofer-ISE: Supermärkte 25 % effektiver

Vorbild: Aldi Süd-Supermärkte – energetisch optimiert

Supermärkte brauchen viel Strom: Lange Zeilen von Kühlanlagen müssen kalt gehalten und große Verkaufsräume beleuchtet werden. Mit einem neuen Konzept können Marktbetreiber etwa 25 Prozent Energie einsparen. weiterlesen…

Kampf um Strom

Neues Buch von Claudia Kemfert

Alles im grünen Bereich? Von wegen! Deutschland ist Vize-Export-Weltmeister, in Europa übernehmen wir die Schulden der Nachbarländer, und die Bundeskanzlerin gilt als die mächtigste Frau der Welt. Nur die Energiewende will nicht so richtig in Gang kommen. Denn Atomausstieg allein reicht nicht. Und der Umstieg auf erneuerbare Energien ist kompliziert. weiterlesen…

Wer ist Johanna Wanka?

„Die Mini-Merkel“ nennt SPIEGEL-Online respektlos die Nachfolgerin Annette Schavans. „Frau Dr. Ministerin, die Nächste“ titelt salopp ZEIT-ONLINE, und für die Welt ist die neue Forschungsministerin schlicht „der Liebling des Bildungsapparats“. Hier ein bescheidenes Sträußchen von Charakterisierungen: „Stilsichere Pragmatikerin“, „als Wahlkämpferin taugt“ Wanka „allerdings nicht“, denn mit bürgernaher Politik fremdle sie, dennoch sei ihr „dieses Amt quasi auf den Leib geschneidert“. „Kompetent, penibel und konservativ“, habe sie „klare Positionen, Erfahrung und einiges mit der Kanzlerin gemeinsam“. Denn die Mathematik-Professorin aus Sachsen verbindet „neben ihrer ostdeutschen Herkunft, ihrem vergleichbaren naturwissenschaftlichen Hintergrund – Merkel ist Physikerin – auch privat“ etwas mit der neuen Chefin: Auch Wanka ist mit einem Hochschullehrer verheiratet, dem Mathematik-Professor Gert Wanka, Chemnitz. Bei der Verteidigung der Studiengebühren stand sie mit Niedersachsen „mitten im Wahlkampf allein auf weiter Flur …man könnte auch sagen: auf verlorenem Posten“. Aber schon „Karl Marx habe kritisch von unentgeltlichen Unterrichtsanstalten gesprochen“. Die aber sollten laut Wanka auch Nicht-Abiturienten offen stehen, sie wollte „mehr Menschen mit Berufsausbildung und Praxiserfahrung zum Studium bewegen. Auch für mehr Migranten an Hochschulen hat sie sich stark gemacht“. Die neue Forschungsministerin kümmere „sich vor allem um möglichst hohe Effizienz und maximalen, messbaren Erfolg der Bildungsinstitutionen“. Logischerweise stehe sie nicht „für eine bürgernahe Bildungspolitik … sie ist der Liebling des Apparats, der Professoren und Rektoren, nicht der des Volkes, auch nicht der Studenten“. Kein Wunder, „erweckt“ sie doch „gelegentlich den Eindruck der Überheblichkeit, der Abgehobenheit.“ Gerne wurde in den letzten Stunden, natürlich von Oppositionsseite, durchdekliniert: Johanna Wanka habe „mit Wahlkämpfen wenig Glück“. Ihren Brandenburger Wahlkreis habe „sie nie gewinnen können. In Niedersachsen dann verlor die CDU die Wahlen und flog aus der Regierung“. Doch neidlos wird ihr attestiert, sie werde „ihre neue Berliner Behörde selbst in der Kürze der ihr zur Verfügung stehenden Zeit angemessen, stilsicher, unaufgeregt und kompetent führen.“ Ihr erstes Zitat „Ich danke der Bundeskanzlerin für das in mich gesetzte Vertrauen“, wertet die Welt so: „Sie wird es ab kommendem Donnerstag rechtfertigen“. Alle Zitate wurden korrekt aus den drei anfangs verlinkten Presseorganen kopiert. ho weiterlesen…

Zauberformel EEC

Gebäude-Effizienz entscheidet über Erfolg der Energiewende – Energie-Einspar-Contracting als Lösung

Von Prof. Dr. Dieter Puchta

Von der energetischen Sanierung des öffentlichen (und privaten) Gebäudebestands hängt das Gelingen der Energiewende zu einem guten Teil ab. In vielen Fällen fehlt jedoch dafür das Geld. Energie-Einspar-Contracting stellt einen verlässlichen Ausweg dar, das ökologisch-sozial Notwendige mit dem ökonomisch Machbaren in Einklang zu bringen. weiterlesen…