MPG: Neues vom CO2-Recycling

Fehler bringen Reaktionsbeschleuniger in Fahrt
Einsichten zu dem Katalysator, der Kohlendioxid in Methanol umwandelt, könnten das Recycling des Treibhausgases ermöglichen.

In chemischen Produktionsstätten gibt es nun ein Geheimnis weniger. Seit Jahrzehnten produziert die Industrie im großen Stil Methanol aus einem Gemisch von Kohlendioxid und Kohlenmonoxid sowie Wasserstoff. Ein internationales Team um Chemiker des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin hat nun aufgeklärt, warum der dabei verwendete Katalysator aus Kupfer- und Zinkoxidpartikeln mit einem kleinen Aluminiumoxidanteil so gut funktioniert. Sie erkannten dabei auch, warum dieser Reaktionsbeschleuniger auf die bewährte Art und Weise hergestellt werden muss. Wie die Forscher feststellten, machen erst Defekte und eine bislang unbekannte Vermischung von Kupfer und Zinkoxid den Katalysator so aktiv. Diese Erkenntnisse können zum einen dazu beitragen, den Katalysator weiter zu verbessern. Zum anderen helfen sie den Forschern, Katalysatoren zu entwickeln, die reines Kohlendioxid effizient umsetzen. Mit diesen ließe sich das Treibhausgas, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht, wiederverwerten. weiterlesen…

Rätsel „Kosmische Strahlung“

Woher kommt die energiereichste kosmische Strahlung?
Weltgrößtes Neutrino-Teleskop liefert überraschenden Befund

Wuppertaler Astroteilchenphysiker unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Helbing arbeiten im Rahmen der internationalen Forschungskooperation „IceCube“ am Nachweis von Elementarteilchen aus dem Weltall, den „Neutrinos“. Jetzt wurden die ersten Schritte zur Klärung eines kosmischen Rätsels gemacht – und die Ergebnisse machen das Rätsel noch faszinierender. Dies berichten die Forscher in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift Nature, eine der weltweit angesehensten Zeitschriften für Naturwissenschaften. weiterlesen…

EU – Energiesysteme im Wandel

Energie 2050: Energiesysteme im Wandel

Brüssels Energiefahrplan 2050 sieht Emissionssenkungen über 80 Prozent vor. Dekarbonisierung ist angesagt, doch angesichts des zunehmenden Energiebedarfs ist es ziemlich fraglich, ob dieses Ziel realisierbar ist. Wir brauchen Energie. Doch welche Alternativen haben wir? Die Ära der fossilen Energieträger neigt sich dem Ende zu. weiterlesen…

Wirkungsgrad (Solarzellen)

Der Wirkungsgrad gibt an, wieviel von der eingestrahlten Sonnenenergie letztlich in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Die verschiedenen Solarzellenmaterialien nutzen teilweise unterschiedliche Ausschnitte aus dem Gesamtspektrum des Sonnenlichtes für die Umwandlung in elektrischen Strom. Für einen großen Bereich dessen, was die Sonne einstrahlt, sind die Solarzellen allerdings durchlässig. Hinzu kommen aus physikalischen Gründen nicht vermeidbare Verluste, z. B. während der Umwandlung einer Energieform (Sonnenlicht) in eine andere (elektrischer Strom). Damit liegt für die meisten verwendeten Materialien der theoretisch höchstens erreichbare Wirkungsgrad bei etwa 30%. weiterlesen…

Vorteile der dezentralen Energieerzeugung

Dezentrale Energieerzeugung als Mittel gegen Netzüberlast

In einer Kurzstudie hat die internationale Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Rödl & Partner 40 Unternehmen aus dem Bereich der kommunalen Energiewirtschaft zur Lage auf dem Energiemarkt befragt. Dabei wurde auch um die Einschätzung von Faktoren, von denen ihre Tätigkeit wesentlich abhängt, gebeten. Viele dieser Unternehmen unter den Stadtwerken und kommunalen Energieversorgern versuchen, vor allem ihr Engagement im Bereich der Erzeugung auszubauen, und hier insbesondere mithilfe von Technologien der Erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Petra Pinzler: Immer mehr ist nicht genug

Der wichtigste Indikator für das Wohlergehen einer Gesellschaft war bislang das Wirtschaftswachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Doch inzwischen weiß man: Mehr Wachstum macht die Menschen eines Landes nicht automatisch glücklicher. Mindestens so wichtig wie das wirtschaftliche Wohlergehen sind für das Lebensglück Faktoren wie Bildung, Gerechtigkeit, Gesundheit, eine intakte Umwelt, Zeit für sich und die Familie.
Petra Pinzler zeigt, dass es höchste Zeit ist umzudenken. Statt immer größerem Wachstum und immer mehr Konsum hinterherzujagen, sollte die Politik und jeder Einzelne von uns alles daran setzen, das Bruttosozialglück zu steigern. weiterlesen…

„Menschenzeit“ – Zerstören oder Gestalten?

„Wie wir heute die Welt von morgen erschaffen“

Anthropozän ist der Fachbegriff für ein geologisches Zeitalter des Menschen. Er sagt aus, dass die Menscheit den Planeten Erde langfristig und irreversibel verändert. Der Journalist Christian Schwägerl hat ein hochgelobtes Buch dazu geschrieben. In Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft und dem Deutschen Museum München gestaltet das Berliner Haus der Kulturen der Welt in den Jahren 2012-2014 das Großprojekt „Aufbruch ins Anthropozän“, das Christian Schwägerls Buch maßgeblich begleitet.

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