BMWi mit neuen Energie-Forschungsnetzwerken

BMWi startet neue Forschungsnetzwerke „Stromnetze“ und „Energiesystemanalyse“

Um Ergebnisse der Energieforschung direkt an Akteure der Energiewende zu transferieren, führt das BMWi seine Vernetzungsstrategie in der Energieforschung fort und rief am 27.03.2015 zwei neue Forschungsnetzwerke „Stromnetze“ und „Energiesystemanalyse“ ins Leben. Mit Fragen von Solarify… weiterlesen…

Ein Elektron auf Tauchgang

FHI: Erkenntnisse, wie Elektronen in Wasser gelöst werden, erweitern Einflussmöglichkeiten auf chemische Reaktionen

Chemie kann ziemlich unübersichtlich sein. Damit bei einer Reaktion der gewünschte Stoff entsteht, sich zwei Substanzen überhaupt aufeinander einlassen oder gerade nicht, müssen Chemiker zahlreiche Faktoren berücksichtigen. Forscher des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin machen ihnen jetzt eine weitere Stellschraube zugänglich. Sie haben bestimmt, wie stark Elektronen gebunden sind, wenn sie von Wasser aufgenommen werden – und zwar ganz zu Anfang, sobald die negativen Ladungsträger von einem Material wie etwa einem möglichen Reaktionspartner ins Wasser abgegeben werden. Das erläutert die Max-Planck-Gesellschaft in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Schacht Konrad schnell in Betrieb nehmen

BMUB-Staatssekretär Flasbarth besucht Salzgitter und die Schachtanlage

Das Bundesumweltministerium hält am Endlager Schacht Konrad fest. Die Anlage müsse so schnell wie möglich errichtet und in Betrieb genommen werden, sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am 26.03.2015 bei einem Besuch in Salzgitter. Zugleich wies Flasbarth darauf hin, dass eine Entscheidung für eine mögliche Kapazitätserweiterung des Endlagers bisher völlig offen, aber auch nicht ausgeschlossen sei. Zum jetzigen Zeitpunkt sei es nicht sinnvoll, darüber zu entscheiden. Bei einer Befahrung des Schachts informierte sich Flasbarth über den Stand der Arbeiten in der Anlage. weiterlesen…

Windpark für Anwohner kaum Lärmbelästigung

Klangeigenschaften, nicht Lautstärke entscheidend

Ergebnis einer Langzeit-Studie (siehe solarify.eu): Der Windpark Wilstedt in Niedersachsen hält die festgeschriebenen Grenzwerte für die Schallstärke sicher ein. Insgesamt bewerteten die Befragten den Windpark eher positiv. Nur eine Minderheit von 10 % erlebt eine ziemlich starke Geräuschbelästigung. weiterlesen…

Union: „Mit Forschung und Innovation Europas Wettbewerbsfähigkeit stärken“

Weltgrößtes Forschungsprogramm „Horizont 2020“ und „Investitionsoffensive für Europa“ eröffnen neue Chancen für Wachstum und Wohlstand

Am 26.03.2015 beriet der Deutsche Bundestag einen Antrag der Koalitionsfraktionen zur EU-Forschungspolitik und zur Strategie der Bundesregierung beim Thema Europäischer Forschungsraum. Zwei Unionsabgeordnete lobten die Initiative. weiterlesen…

740.000 Elektro-Autos weltweit

Neue ZSW-Analyse: 320.000 Neuzulassungen 2014
Zulieferer von Fahrzeug-Akkus mit m
ehr als zwei Milliarden Euro Umsatz

Wie einer Pressemitteiltung des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) zu entnehmen ist, können erneut enorme Zuwächse bei der Elektromobilität vermeldet werden: Nach Berechnungen der Wissenschaftler waren Anfang 2015 mehr als 740.000 Elektroautos weltweit unterwegs. Voriges Jahr wurden etwa 320.000 Fahrzeuge neu zugelassen; damit hat der Zulieferermarkt für Fahrzeug-Akkus mit etwa 2 Milliarden Euro beachtliche Umsätze erzielt. Nissan Leaf, Tesla Model S und der Mitsubishi Outlander Plug-In führen die Zulassungsstatistiken 2014 an. weiterlesen…

Bestnoten für das PIK

Senat der Leibniz-Gemeinschaft bestätigt Exzellenz

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft, die mehr als 80 wissenschaftliche Einrichtungen vereint, hat am 23.03.2015  mit seiner Stellungnahme die Evaluation des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) abgeschlossen. Die Arbeitsergebnisse des Institut seien „hervorragend“, heißt es hierin. Die Bewertung basiert auf einer nur alle sieben Jahre stattfindenden Begutachtung durch ein Team internationaler Spitzenforscher. Nach dem Urteil der Gutachter hat sich das PIK zu einem der weltweit führenden Institute für Klimawissenschaft entwickelt.  Hervorgehoben wurde dabei neben der Forschungsleistung auch die wichtige Rolle des Instituts in der wissenschaftlichen Politikberatung. weiterlesen…

Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015

Am 18.03.2015 thematisierte das Symposium „Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015 – Für ein Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ die Weltklimakonferenz in Paris, auf der im Dezember ein neues UN-Klimaabkommen verabschiedet werden soll. Das Symposium war Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl gewidmet, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feierte. Das Symposium wurde von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ausgerichtet. weiterlesen…

Golfstrom verliert an Kraft

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher des PIK-Potsdam Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa. weiterlesen…