Wälder speichern mehr Kohlenstoff als vor 20 Jahren

Erhebungen des Thünen-Instituts

Ohne seine Wälder würde Deutschland deutlich mehr zum Klimawandel beitragen, als es derzeit der Fall ist. Das geht aus Erhebungen des Thünen-Instituts hervor, die im aktuellen, vom Umweltbundesamt herausgegebenen nationalen Inventarbericht enthalten sind. Mit einer jährlichen Senkenleistung von rund 52 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten sind die deutschen Wälder ein erheblicher Kohlenstoffspeicher. weiterlesen…

Dotierte Graphenbänder mit Potenzial

Materialentwicklung im Nanomaßstab

Als ultraschmales Band hat Graphen Halbleitereigenschaften, obwohl das Material eigentlich leitend ist. Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Max-Planck-Institutes für Polymerforschung haben nun Graphenmoleküle mit Stickstoffatomen dotiert. Indem sie dotierte und nicht-dotierte Graphenstücke nahtlos aneinanderreihten, konnten sie in den Nanobändern Heteroübergänge etablieren, die Voraussetzung, dass Strom beim Anlegen einer Spannung nur in eine Richtung fliesst – der erste Schritt zu einem Graphen-Transistor. Zudem ist es dem Team gelungen, die Graphenbänder von ihrer Goldunterlage, auf der sie gewachsen sind, zu lösen und auf ein nichtleitendes Material zu übertragen. weiterlesen…

Neue Untersuchung: Große Akzeptanz der Energiewende

Interdisziplinäres Forschungsprojekt will Transformation des Energiesystems erleichtern

Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht ein interdisziplinärer Verbund, wie die Transformation zu einem erneuerbaren Energiesystem für die Menschen erleichtert werden kann. Partner sind das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Zentrum für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung ZIRIUS der Universität Stuttgart und das Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Stadtwerke und andere Praxispartner ergänzen das Team. Das Projekt KomMA-P | Akzeptanz der Energiewende stärken wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, erste Ergebnisse zeigen eine weiterhin große Akzeptanz der Energiewende bei der Bevölkerung. weiterlesen…

Durchwachsene Noten für deutsche Bildungsmilliarden

OECD-Studie vorgestellt – Deutschland bildet sich wie nie zuvor – Hochgebildete fehlen – Bildungssystem zu undurchlässig

Das deutsche Bildungssystem ist stabil und die Investitionen in Bildung sind gestiegen. Das fängt bei drei- bis vierjährigen Kindern an und reicht bis zur beruflichen Weiterbildung. Die OECD bescheinigt Deutschland in ihrer Studie „Bildung auf einen Blick 2014“ Verbesserungen bei Studienanfängern und Berufsabschlüssen sowie gute Bildungsanstrengungen und gute Ergebnisse. Die Medien sehen das Ergebnis aber nicht ganz so rosig wie das BMBF. Bildungsministerin Johanna Wanka sagte anlässlich der Präsentation der Ergebnisse: „Deutschland bildet sich wie nie zuvor. Und das ist die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel.“
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Atommüll-Endlager: Hendricks hält an Zeitplan fest

Sitzung der Endlager-Kommission

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) rechnet weiter damit, dass bis 2031 ein Standort für ein Atommüllendlager gefunden werden kann. Sie wolle sich von dem im Standortauswahlgesetz (StandAG) vorgesehenen Zeitplan „nicht verabschieden“, auch wenn es sich dabei um ein „ehrgeiziges Ziel“ handle, sagte die Ministerin am 08.09.2014 Mittag als Gast einer Sitzung der Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe (Endlager-Kommission). Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Bündnis 90/Die Grünen), der Mitglied der Kommission ist, zweifelte an der Machbarkeit: „Ich habe den Eindruck, dass es mehr Zeit brauchen wird.“ So sei die Forschung zum Thema Endlager-Standort bisher zu eng ausgerichtet gewesen und müsse zunächst breiter aufgestellt werden, um in der Folge aus Alternativen wählen zu können. Kritik kam auch von Jörg Sommer, Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung. Die Herstellung eines „gesellschaftlichen Konsens“ solle Priorität vor der „zeitlichen Fixierung“ haben. „Wir können den Zeitbedarf nicht planen“, sagte Sommer. weiterlesen…

Ziel: Weniger CO2-Emissionen im Verkehrssektor

 Personen und Güter auf die Schiene – E-Mobilität

Die Bundesregierung will die klimaschädlichen Verkehrsabgase weiter „systematisch zurückdrängen“. So sollen sich nach einer aktuellen Prognose die verkehrsbedingten CO2-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 um rund 26 Prozent verringern. Wie aus der Antwort der Regierung (18/2426) auf eine Kleine Anfrage (18/2296) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen weiter deutlich wird, gehen die Treibhausgasemissionen trotz steigenden Verkehrsaufkommens seit Jahren deutlich zurück. Diese „Entkopplung“ sei zu begrüßen. weiterlesen…

Ein Molekül auf der optischen Flüstergalerie

Mit einer Mikrokugel und einem Nanodrähtchen lassen sich einzelne unmarkierte Biomoleküle durch Licht nachweisen

Einzelne Biomoleküle aufzuspüren und sie bei der Arbeit zu beobachten – einer der Träume von Biochemikern. Denn auf diese Weise könnten sie die Arbeitsweise der Nanomaschinen des Lebens, wie etwa der Ribosomen oder der DNA-Polymerasen, detailliert untersuchen und besser verstehen. Diesem Ziel sind Forscher des Max-Planck-Institutes für die Physik des Lichtes nun einen wesentlichen Schritt nähergekommen. Mit einer optischen Mikrostruktur und Nanopartikeln aus Gold haben sie die Wechselwirkung von Licht mit dem Erbgutmolekül DNA so weit verstärkt, dass sie die Interaktion zwischen einzelnen DNA-Molekülteilen verfolgen können. Sie gingen damit an die Grenze des physikalisch Möglichen. Ihr optischer Biosensor für einzelne, unmarkierte Moleküle könnte auch für Biochips relevant sein: fingernagelgroße Mini-Labore, die einen Tropfen Blut in mobilen Analysegeräten schnell auf mehrere Krankheiten gleichzeitig testen oder mit wenig Probenmaterial umfassende Umweltanalysen ermöglichen.
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Ostafrikas Gletscher schrumpfen

Klimawandel als Ursache umstritten

Dass das Eis der Arktis schwindet, bestreitet niemand mehr. Aber auch der weltberühmte Schnee auf dem Kilimandscharo ist vom Aussterben bedroht. Die Eskappen auf dem Kilimandscharo, dem Mount Kenia und dem Ruwenzori-Gebirge werden jedes Jahr dünner. Nach Ansicht von Experten werden sie bald ganz verschwunden sein. Ursache: Der Klimawandel, sagen die Fachleute, aber nicht alle. Ganze Ökosysteme sind von den Gletschern Ostafrikas abhängig – und viele Menschen. Solarify stellt die Fakten zusammen.
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Klimawandel gefährdet kleine Inseln

Ein Drittel der Bewohner kleiner Inselstaaten vom Klimawandel bedroht

Die Bewohner kleiner Inselstaaten im Pazifik haben kein Verständnis für den zwar winzigen, aber lauten Chor der selbsternannten Klimaskeptiker – sie fühlen sich vom zu erwartenden durchschnittlichen Meeresspiegelanstieg von rund einem Meter bis 2100 mit Recht bedroht. Dieser würde fast ein Drittel der Einwohner der oft abgelegenen Staaten schwer treffen, warnten Vertreter des UN-Umweltprogramms (UNEP) im Rahmen der am 04.09.2014 zu Ende gegangenen dritten UN-Konferenz für kleine Inselstaaten -SIDS – in Apia (Samoa). weiterlesen…

Solar-Yacht soll verkauft werden

Planet Solars PV-Yacht steht zum Verkauf

Wie die PlanetSolar SA nach der Ankunft der MS Tûranor Planet Solar in Venedig am 04.09.2014 mitteilte, soll der Solar-Katamaran verkauft werden. Die MS Tûranor, das größte je gebaute Solar-Schiff, hatte 2012 für die erste rein mit Solarenergie angetriebene Weltumrundung zur See einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde bekommen und wurde danach als schwimmende Forschungsplattform eingesetzt. weiterlesen…