FAU: Effektivere Solarzellen

Elektronische Bauteile im Nanobereich

Chemiker der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) sind der Vision elektronischer Bauteile im Nanobereich ein wichtiges Stück näher gekommen. Sie haben nachgewiesen, dass Elektronen über starre molekulare Drähte viel schneller transportiert werden können als über flexible. Gemeinsam mit japanischen Partnern arbeiten die Forscher an effektiveren und günstigeren Solarzellen sowie an winzigen und höchst leistungsstarken elektronischen Bauteilen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt auf dem renommierten Portal Nature Chemistry veröffentlicht.
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Tesla-Gigafactory kommt nach Nevada

Milliarden für Batterieproduktion

US-Medien berichten, dass der E-Auto-Bauer Tesla den Standort für seine geplante gigantische Batteriefabrik bekannt gegeben hat: den Bundesstaat Nevada. Das fast vier Milliarden Euro teure Projekt wird laut dem Fernsehsender CNBC und der Los Angeles  Times in Nevada gebaut. Als Partner gewann Tesla den japanischen Elektronikkonzern Panasonic. weiterlesen…

Kabinett beschließt Hightech-Strategie

Schon 2014 11 Milliarden Euro

Das Bundeskabinett hat am 03.09.2014 die neue Hightech-Strategie der Bundesregierung beschlossen. Ziel ist es laut einer Mitteilung aus dem zuständigen BMBF, „Wachstum und Wohlstand in Deutschlands zu stärken, indem aus kreativen Ideen schneller konkrete Innovationen entstehen“. weiterlesen…

Die Sonne scheint noch lange

Vom Ursprung der Solarenergie

Mit dem Borexino-Detektor im italienischen Gran-Sasso-Untergrundlabor konnten Physiker (Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg, Technische Universitäten München und Dresden, Universitäten Mainz und Hamburg) die beim Verschmelzen zweier Wasserstoffkerne im Sonneninneren entstehenden Neutrinos direkt und in Echtzeit beobachten. Damit ist es zum ersten Mal in der Geschichte der Sonnenforschung gelungen, die Sonnenenergie im Moment ihrer Freisetzung zu messen. Diese Reaktion ist der erste Schritt der Kernfusion in Sternen wie unserer Sonne. weiterlesen…

Treibstoff aus Agrarabfällen im Großmaßstab

Bernd Ahlers meldet Zweifel an: Sinnlose Zeitverschwendung

Mitte August erreichte Bernd Ahlers eine Nachricht, dass am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ein Verfahren entwickelt wurde, wie aus pflanzlichen Agrarabfall Treibstoff gemacht werden kann. Aber wenn Projektleiter Nicolaus Dahmen seinen Biosprit als „synthetisches Rohöl biologischen Ursprungs“ definiert, das sie am Karlsruher Institut liebevoll „Biosyncrude“ nennen, und von „Energie, die aus den Resten vom Bauernhof kommt“, spricht, kommen Ahlers große Zweifel. weiterlesen…

Vorbild menschliches Gehirn

Energie-sparsame Computerchips

Rainer Waser, Direktor am Peter Grünberg Institut des Forschungszentrums Jülich, entwickelt Computer-Chips, die weit weniger Energie verbrauchen als heute gebräuchliche elektronische Bauteile. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Supercomputer von morgen – so die Helmholtz-Gemeinschaft in einer Mitteilung. weiterlesen…

Hightech-Strategie der Bundesregierung

Die Ziele – globale Herausforderungen lösen

Die Hightech-Strategie der Bundesregierung soll Deutschland als Vorreiter bei der Lösung der globalen Herausforderungen unserer Zeit etablieren – so das Bundsbildungsministerium auf einer eigens installierten Webseite. Mit zehn Zukunftsprojekten stehen ausgewählte Missionen im Zentrum der Forschungs- und Innovationspolitik des Bundes. weiterlesen…

Bakterium mit Knall-Effekt

Oxidation von Wasserstoff ermöglicht Leben entkoppelt vom Stickstoffkreislauf

Nitrit-oxidierende Bakterien spielen eine Schlüsselrolle in Kläranlagen und im natürlichen Stickstoffkreislauf der Erde. Bislang wurde angenommen, dass diese Spezialisten stets Nitrit als Energiequelle benötigen. Ein internationales ForscherInnenteam unter der Leitung von Holger Daims, Mikrobiologe an der Universität Wien, hat nun in Science publiziert, dass Nitrit-oxidierende Bakterien Wasserstoff als alternative Energiequelle nutzen können. Die Oxidation von Wasserstoff mit Sauerstoff, auch Knallgas-Reaktion genannt, ermöglicht ihnen Wachstum unabhängig von Nitrit und damit ein Leben entkoppelt vom Stickstoffkreislauf. weiterlesen…

Klimawandel verändert Häufigkeit einzelner Wetterlagen

DWD: Starke Niederschläge der vergangenen Wochen mehr als Zufall?

Seit Anfang Juni 2014 verging kaum ein Tag, an dem die Medien nicht über Unwetter berichteten. War der Klimawandel schuld? Die Starkniederschläge über Mitteleuropa wurden häufig durch feuchtwarme Luft im Bereich eines Tiefs verursacht, das meist direkt über Mitteleuropa lag. Mit Hilfe von Klassifikationen der jeweiligen Großwetterlagen ist es möglich, zu statistischen Aussagen zu kommen. Entsprechende Analysen führt der Deutsche Wetterdienst (DWD) seit vielen Jahrzehnten durch. weiterlesen…

Neue (zusätzliche) Aufgaben für Robert Schlögl

Im Rahmen des Projekts der großen Wissenschaftsorganisationen Energiesysteme der Zukunft hat sich ein Koordinierungskreis gebildet, der die Forschungsagenda für das Gemeinschaftswerk Energiewende vorantreiben soll. In der Sitzung dieses Koordinierungskreises am 28.08.2014 wurde Prof. Robert Schlögl, Direktor am MPI CEC zum Vorsitzenden gewählt. weiterlesen…