Wärmewende muss her

Wissenschaftler und BEE fordern Wärmewende

Renommierte Wissenschaftler haben bei einem Pressegespräch des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) in Berlin ein konsequentes Umsteuern der Bundesregierung auf dem Wärmemarkt gefordert. Dr. Joachim Nitsch, viele Jahre Energieexperte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, hat in einer Studie im Auftrag des BEE die Folgen der jüngsten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes untersucht. Danach sinkt die Bedeutung der Bioenergie in den kommenden Jahren deutlich. Außerdem gibt die Bundesregierung kaum Impulse zur Steigerung der Energieeffizienz. „Setzt sich dieser Trend auch nach 2020 fort, bleibt die Energiewende auf der Strecke“, warnt Nitsch. Würde die Politik der großen Koalition weitergeführt, würde der Anteil der Erneuerbaren Energien an der gesamten Wärmeversorgung nur von zehn Prozent im Jahr 2013 auf knapp zwölf Prozent 2030 steigen. weiterlesen…

Wunder-Reaktor aus den USA

Verbesserter Flüssigsalz-Reaktor halb so teuer wie herkömmliche Kernkraftwerke

Die MIT-Absolventin Leslie Dewan hat mit ihrem Kommilitonen Mark Massie einen Reaktortyp entwickelt, der mit Atommüll betrieben wird. Die radioaktiven Abfälle werden in Salz eingeschmolzen und bilden einen neuen, kugelförmigen Kernbrennstoff. Der Flüssigsalzreaktor basiert auf einem Prototyp aus den 50er-Jahren. weiterlesen…

Handelsblatt-Jahrestagung Erneuerbare Energien 2014

Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit – Energiewende geht nur europäisch

Verbraucher, Politik und Unternehmen haben die Zeichen der Zeit beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland erkannt. Darin waren sich die rund 250 Teilnehmer und Referenten der 5. Handelsblatt Jahrestagung Erneuerbare Energien 2014 einig. Vom 25.-27.08.2014 hatten sie in Berlin über die europäische Dimension der Energiewende und die Folgen der jüngsten EEG-Novelle diskutiert.
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Spinat – Energielieferant der Zukunft

Fortschritte auf dem Weg der künstlichen Photosynthese?

Spinat quälte einmal zu Unrecht viele Kinder ob des zu Unrecht unterstellten Eisengehaltes, aber er verhalf seinerzeit der Comicfigur Popeye zu Superkräften – heutzutage jedoch verspricht das grüne Gemüse in den Augen eines Wissenschaftlerteams eine andere Form von Energie: die Fähigkeit, Sonnenlicht in einen sauberen, effizienten alternativen Brennstoff umzuwandeln. Physiker der angesehenen amerikanischen Purdue-Universität in Lafayette, Indiana, verwenden Spinat, um die an der Photosynthese beteiligten Proteine zu untersuchen, an dem Prozess, in dem Pflanzen die Energie der Sonne in Kohlenhydrate umwandeln, die wiederum die zellulären Vorgänge vorantreiben. weiterlesen…

Tag der offenen Tür im CEC

Einblicke in die Welt der Energieforschung

Das noch junge Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr – 2012 aus dem Max-Planck-Institut für Bioanorganische Chemie heraus neu gegründet – hat seine Forschungsarbeit auf das Thema Energieumwandlung, bzw. -speicherung ausgerichtet. Am Samstag, 20. September von 10 – 16 Uhr öffnet das MPI CEC für alle Interessierten seine Türen. weiterlesen…

Wasserspaltung durch 1,5 Volt-Batterie?

Stromsparende und klimafreundliche Wasserstoff-Erzeugung dank neuartiger Elektrode mit günstigeren Materialie

Forscher am Precourt Institute for Energy  der US-Universität Stanford haben einen Elektrolyseur entwickelt, der Wasser bei Raumtemperatur und nur mit einer AAA-Batterie (1,5 Volt) aufspaltet. Das Gerät kommt zudem dank einer neuartigen, nanostrukturierten Nickel-Elektrode ohne teure Edelmetall-Elektroden aus. Das Verfahren könnte künftig Treibstoff für Brennstoffzellen liefern, ohne dass wie bisher wertvolle Edelmetalle und Methangas eingesetzt werden müssen, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications„. weiterlesen…

Solarzellen aus Blei-Batterien recycelt

Wiederverwendetes Material beugt Umweltverschmutzung vor

Das in alten Autobatterien enthaltene Blei lässt sich in kostengünstigen Solarzellen einem zweiten Verwendungszweck zuführen. Damit könnte Umweltverschmutzung durch die Entsorgung von giftigem Blei auf Mülldeponien ein Riegel vorgeschoben und gleichzeitig emissionsfreie Energie produziert werden. Das Recycling-Konzept wurde von Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) entwickelt. weiterlesen…

Klimapause nur von kurzer Dauer

Züricher Forscher erklären Erwärmungs-Pause – andere nehmen Atlantik ins Visier

In den vergangenen 16 Jahren wurde es auf der Erde im Mittel kaum wärmer. ETH-Wissenschaftler fanden vor allem drei Gründe dafür. Und sie betonen, dass die Klimaerwärmung wohl bald weitergehen werde. Die Gründe:

  1. El-Niño und das Gegenphänomen La Niña
  2. Sonnenstrahlung durch Sonnenflecken in den letzten Jahren weniger intensiv
  3. Die großen Vulkanausbrüchen, wie bei auf Island

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Antarktis-Schmelze droht mit schnellerem Meeresspiegel-Anstieg

Antarktis könnte Meeresspiegel bis zu 37 cm ansteigen lassen

Der Eisverlust in der Antarktis könnte noch in diesem Jahrhundert bis zu 37 Zentimeter zum globalen Meeresspiegelanstieg beitragen, zeigt eine neue Studie, die das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte: Erstmals hat ein internationales Team von Wissenschaftlern auf der Basis physikalischer Computersimulationen eine umfassende Einschätzung des Beitrags der Antarktis zum globalen Meeresspiegelanstieg vorgelegt und dabei die Unwägbarkeiten in Ozean und Atmosphäre quantitativ berücksichtigt. Die vom PIK geleitete Studie kombiniert eine ganze Reihe aktueller Klimamodelle und Beobachtungsdaten mit verschiedenen Eis-Modellen. Die Berechnungen reproduzieren den in den letzten zwei Jahrzehnten beobachteten Beitrag der Antarktis zum Meeresspiegelanstieg und zeigen zugleich, dass der Eiskontinent viel eher als bisher angenommen am stärksten zum Meeresspiegelanstieg beitragen könnte. weiterlesen…

IASS-Konferenz zum Climate Engineering: Viele Bedenken

Auf der Suche nach der „tieferen Bedeutung“ von Climate Engineering:

Climate Engineering – der Versuch, mit technischen Eingriffen in das Klima die durch den Menschen verursachte globale Erwärmung abzumildern – ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Nicht nur die klimatischen Folgen, sondern auch die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen müssen noch intensiv erforscht werden. Bei der „Climate Engineering Conference 2014: Critical Global Discussions“ (CEC14), zu der das IASS vom 18. bis 21. August 2014 eingeladen hatte, diskutierten Wissenschaftler, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft unter anderem über die Entwicklung internationaler Forschungsrichtlinien und wie ein internationales Rahmenabkommen mit ausreichender Legitimität aussehen könnte. weiterlesen…