Forschungsprojekt: 100 % EE zuverlässig möglich

Sichere Stromversorgung mit 100 Prozent Erneuerbaren Energien erreichbarAbschlussbericht und Simulationen des Forschungsprojekts Kombikraftwerk 2 zeigen detailliert künftiges Stromsystem ohne fossile Energiequellen

Drei Jahre lang hat sich das Forschungsprojekt Kombikraftwerk 2 intensiv mit der Netzstabilität und der Sicherheit unserer Energieversorgung im Rahmen einer rein regenerativen Stromerzeugung beschäftigt und unter anderem die Frequenz- und Spannungshaltung im Stromnetz mittels Erneuerbare-Energien-Anlagen erforscht. Die Ergebnisse der Tests mit realen Anlagen und räumlich einmalig hoch aufgelösten Simulationen sind im Abschlussbericht dargelegt, der am 21.08.2014 veröffentlicht wurde. Sie zeigen, dass ein zukünftiges System allein auf Basis erneuerbarer Energiequellen die heute gewohnte Versorgungsqualität erbringen kann und wir langfristig keinen Strom aus Kohle oder Kernkraft mehr brauchen. weiterlesen…

Nur sechs Atomlagen dick

Neues Material ermöglicht ultradünne Solarzellen

An der TU Wien gelang es, zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien zu kombinieren, die jeweils aus nur drei Atomlagen bestehen. Dadurch ergibt sich eine vielversprechende neue Struktur für Solarzellen.  Thomas Müller vom Institut für Photonik stellte mit seinen Mitarbeitern Marco Furchi und Andreas Pospischil eine neuartige Halbleiterstruktur aus zwei ultradünnen Atomschichten her, die sich ausgezeichnet für den Bau von Solarzellen eignet. weiterlesen…

Erklärung der Wetterextreme?

Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre

In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Wetterextreme im Sommer – wie etwa die Rekord-Hitzewelle 2010 in Osteuropa, die mit Ernteeinbußen und verheerenden Waldbränden um Moskau einherging – ein außergewöhnliches Maß erreicht. Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung kann eine graduelle Zunahme solcher Hitzewellen erklären, die beobachtete extreme Stärke und Dauer einiger dieser Ereignisse sind jedoch nicht so leicht zu erklären. Sie werden mit einem neu entdeckten Mechanismus in Verbindung gebracht: dem Aufschaukeln riesiger Wellen in der Atmosphäre. Eine neue Datenanalyse des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt jetzt, dass solche Resonanzen in den gigantischen, die Nordhalbkugel umkreisenden Luftströmen tatsächlich häufiger werden. weiterlesen…

CEC: Neues von der photosynthetischen Wasserspaltung

Solare Brennstoffe: Saubere Energieträger aus Wasser und Sonnenlicht in Sicht

Viele Probleme der Energieversorgung könnten sich künftig nach dem Vorbild der Natur lösen lassen: In der Photosynthese erzeugen Algen und einige Bakterienarten mit Solarenergie des Sonnenlichts Zucker und andere energiereiche Substanzen. Ein Team um Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr trägt nun dazu bei, diesen Prozess technisch nachzuahmen. weiterlesen…

Asiatische Firmen liegen bei Energiespeichern vorn

Lithium-Batterien führen im Rennen elektrochemischer Speicher

Die Zahl der Patentanmeldungen für elektrochemische Energiespeicher-Technologien ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Die mit großem Abstand meisten Schutzrechte beantragten die Entwickler für Lithium-Batterien. Dies zeigt eine Studie der Technischen Universität München (TUM). Sie bietet laut Mitteilung der TUM „erstmals eine differenzierte Analyse, welche Energiespeicher-Technologien Chancen haben, sich in der Energiewende durchzusetzen. Ökonomisch ins Hintertreffen geraten in diesem Bereich europäische und amerikanische Firmen: Asiatische Unternehmen melden weit mehr Patente an.“ weiterlesen…

BAföG steigt ab 2016 um sieben Prozent

Beschluss im Bundeskabinett – Wanka: „Modernes BAföG für eine noch bessere Ausbildung“

Für Studierende mit eigener Wohnung soll der BAföG-Höchstsatz auf bis zu 735 Euro monatlich steigen. 110.000 mehr Studierende und Schüler werden BAföG erhalten, da auch höhere Freibeträge für das Elterneinkommen geplant sind. Die Erhöhungen sollen mit Beginn des Schuljahres 2016 und ab dem Wintersemester 2016/17 gelten. Das Kabinett hat den Gesetzentwurf zur BAföG-Novellierung beschlossen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hatte die Eckpunkte der geplanten Reform im Juli vorgestellt. weiterlesen…

Heute ist Earth Overshoot Day – was zu tun ist

Die Schlussfolgerungen der Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating

20 Jahre nach der UNCED (United Nations Conference on Environment and Development; 1992) in Rio überschreitet der Ressourcenverbrauch von Jahr zu Jahr schneller die globale Biokapazität. Ein Parameter für diesen – fortschreitenden – Prozess ist der „Earth Overshoot Day“ (EOD), jährlich berechnet vom footprintnetwork. Der WWF nennt ihn den „Welterschöpfungstag“. Heute – am 19.08.2014 – ist er eingetreten. Die restlichen viereinhalb Monate dieses Jahres lebt die Menschheit damit „auf Pump“. Jahr für Jahr tritt dieser Welterschöpfungstag früher ein. weiterlesen…

Effiziente H2-Produktion durch Algen

Publikation in ‚Energy and Evironmental Science‘

Wissenschaftler der Max-Planck-Institute für Chemische Energiekonversion und für Kohlenforschung haben in Kooperation mit der AG Photobiotechnologie an der Ruhr Universität Bochum herausgefunden, wie sich die Effizienz der Wasserstoff-Produktion von Mikroalgen steigern lässt. Diese Erkenntnisse können den Weg zu einer wettbewerbsfähigen, biologischen Wasserstofferzeugung und damit einer umweltfreundlichen und regenerativen Energieerzeugung ebnen.
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UBA fordert mehr Einsatz

Mehr Engagement bei Luftreinhaltung und Bodenschutz – Viele Deutsche sehen Luftschadstoffe als Topthema der Umweltpolitik

In Deutschland sind rund 35 Prozent aller Menschen besonders stark von Schadstoffbelastungen in der Luft betroffen. Das sind jene rund 30 Millionen Einwohner, die in Ballungsräumen leben. Das belegen die Auswertungen des Umweltbundesamtes (UBA) zu Stickstoffdioxiden und Feinstaub-Partikeln, die UBA-Präsidentin Maria Krautzberger gemeinsam mit Umweltministerin Barbara Hendricks am 19.08.2014 in Berlin vorlegte. weiterlesen…

Neue Solarzelle aus flüssigem Silizium

Jülicher Forscher bereiten Weg für nächste Generation der Dünnschicht-Elektronik

Forscher aus dem Forschungszentrum Jülich haben in Zusammenarbeit mit Evonik eine Solarzelle entwickelt, die aus einem sehr dünnen Film einer flüssigen Silizium-Verbindung besteht. Mit einem Wirkungsgrad von 3,5 Prozent ist die Solarzelle sieben Mal effizienter als bisherige Zellen dieser Art. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind optimistisch, dass sie den Wirkungsgrad dieser kostengünstigen Solarzellen weiter steigern können. Damit würde dieser Ansatz, der als aussichtsreiche Grundlage für die nächste Generation von Dünnschicht-Elektronik gilt, auch wirtschaftlich interessant werden. weiterlesen…