Laktat lädt Akku

Erneuerbare Energiequelle: Schweiß

Künftig kann schweißtreibende Aktivität nicht nur gut für die Gesundheit sein, sondern auch kleine elektronische Geräte antreiben. Das Thema wurde zwar zum ersten Mal im Mai 2013 in „Angewandte Chemie veröffentlicht, die skurrile Erneuerbare-Energie-Aussicht erreichte aber um den 16.08.2014 herum einen unerklärlichen neuen Veröffentlichungs-Hype. weiterlesen…

Klimawandel jetzt mit Logo

itsnotwarming

Der weltbekannte Designer Milton Glaser hat ein Logo entwickelt, das seiner Ansicht nach den weltweiten Klimawandel besser symbolisiert als die – wie er meint – verharmlosende Bezeichnung „Erderwärmung“. Glaser ist Fakultätsmitglied und Aufsichsratsvorsitzender der New Yorker School of Visual Arts und hat 1975 mit dem „I love NY“-Logo weltweite Bekanntheit erreicht. weiterlesen…

Deutschland reißt 2020 die Klimalatte

Viel mehr CO2 einsparen

Deutschland muss deutlich mehr Treibhausgase einsparen als bislang angenommen. Grund: Förderung schmutziger Kohlekraftwerke. Die Lücke zwischen derzeitigen Emissionstrends und den Klimazielen der Bundesregierung beläuft sich 2020 auf 98 bis 121 Millionen Tonnen CO2-Equivalente. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 31.07.2014 vorgestellte Studie des energiepolitischen Beratungsunternehmens Ecofys im Auftrag von Greenpeace. Demnach fällt die Abweichung vom eigentlichen Emissionsziel um mindestens 13 Millionen Tonnen CO2e größer aus als bislang angenommen. Der Projektionsbericht 2013 des Bundesumweltministeriums spricht von einer Lücke in Höhe von 85 MtCO2e im Jahr 2020. weiterlesen…

Stromspeicher aus Zigarettenkippen

Interessante Option für Zigaretten-Recycling

Alte Zigarettenfilter sind ein Umweltproblem, für das sich erstmals eine neue Lösung auftun könnte, außer sie zu verbrennen. „Unsere Arbeit hat ergeben, dass gebrauchte Filter im einem einfachen einstufigen Verfahren in ein hochperformantes kohlenstoffbasiertes Material umgewandelt werden können“, sagt Jongheop Yi, Professor für Bio- und Chemietechnik an der Seoul National University. Für die Umwelt ist das doppelt gut. Denn das Material scheint bestens für Energiespeicher geeignet, wie sie auch durch den Trend hin zu Ökostrom immer wichtiger werden. weiterlesen…

„Wundersubstanz“ revolutioniert LEDs

Perowskit macht flexible Farbdisplays künftig günstig und leicht herstellbar

Farbige LEDs aus Perowskit könnten bald sowohl preiswerter als auch leichter sein als bisherige. Eine Mischform von Perowskit – dasselbe Material, das erst kürzlich als geignet erkannt worden war, um hoch effiziente Solarzellen herzustellen (siehe solarify.eu/neues-altes-pv-wundermaterial), die eines Tages Silikon ersetzen könnten – ist nun zur preisgünstigen und einfachen Herstellung von LEDs verwendet worden. Das eröffnet eine breite Reihe kommerzieller Anwendungen, wie flexible und farbige LEDs. Diese besondere Familie von Halbleiter-Perowskiten hat in den letzten Jahren für Aufsehen im Bereich der Solarzellen-Produktion gesorgt, nachdem eine Gruppe um den Wissenschaftler Henry Snaith an der Universität Oxford herausgefunden hatte, dass sie in der Umwandlung von Licht in Elektrizität bemerkenswert effizient waren. weiterlesen…

Mikroplastik-Untersuchungen in Baden-Württemberg

Umweltminister Untersteller gibt Startschuss – Landesanstalt nimmt Proben in Rhein, Neckar und Bodensee

Umweltminister Franz Untersteller gab am 07.08.2014 in Lauffen am Neckar den offiziellen Startschuss für Mikroplastikuntersuchungen in den baden-württembergischen Gewässern. Für diese Untersuchungen wird das Messschiff Max Honsell der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg eingesetzt. Die LUBW koordiniert die Untersuchungen und konnte für die wissenschaftliche Betreuung den Spezialisten Professor Dr. Christian Laforsch von der Universität Bayreuth gewinnen. Untersteller ließ für die erste symbolische Probennahme im Neckar ein Netz von der „Max Honsell“ ins Wasser(s.u.). Dabei handelt es sich um ein „Manta Trawl“, das speziell für die Probenahme von Wasseroberflächen entwickelt wurde. weiterlesen…

Kaum Klimazweifler in Miami

Floridas Metropole immer öfter unter Wasser

Lesehinweis auf Frankfurter Rundschau, ZEIT, Welt und andere. Der Klimabericht der US-Regierung hat verheerende Folgen des anthropogenen Klimawandels für die USA vorausgesagt, die zum Teil bereits sichtbar sind, schrieb die Wochenzeitung DIE ZEIT Anfang Mai. Während in trockenen Gegenden Wasser immer knapper werde, gebe es in feuchten Regionen zunehmend sintflutartige Regenfälle. Häufigere und schlimmere Hitzewellen wechselten mit anderen extremen Wetterereignissen – ebenso wie großflächige Brände oder von Insekten ausgelöste Waldsterben, schreiben die Wissenschaftler im National Climate Assessment. weiterlesen…

Schutzschirm für die Brennstoffzelle

Ein Redoxhydrogel schützt Hydrogenasen, mit deren Hilfe sich aus Wasserstoff Strom erzeugen lässt, vor Sauerstoff

Aus Wasserstoff könnte sich künftig kostengünstiger Strom gewinnen lassen als bisher: Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie – CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben eine Möglichkeit gefunden, in Brennstoffzellen preiswerte Biokatalysatoren einzusetzen. Brennstoffzellen erzeugen Strom, indem sie Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umsetzen. Bisher verwendeten Wissenschaftler und Ingenieure für diesen Prozess Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Diese sind zwar effizient und stabil, aber nur in geringen Mengen verfügbar und deshalb teuer. Das Team der Bochumer und Mülheimer Forscher hat nun einen Weg gefunden, die ebenfalls sehr effizienten, aber besser verfügbaren und preiswerteren Enzyme mit einem Puffer vor den Bedingungen in der Brennstoffzelle zu schützen, unter denen die ungeschützten Katalysatoren rasch zerstört wurden. weiterlesen…

Leibniz-Forschungsverbund Energiewende

22 Leibniz-Institute  begleiten Prozess

Für die Forschung bietet die Energiewende viele Ansatzpunkte – immerhin steht das deutsche Energiesystem vor dem größten Umbau in seiner Geschichte. Daher haben sich 22 Leibniz-Institute zum Forschungsverbund Energiewende zusammengeschlossen. Gemeinsam begleiten sie – zunächst fünf Jahre lang – diesen Prozess. So eine Meldung im Newsletter des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung). weiterlesen…

Erstmals Klimawandel als Asylgrund

Bleiberecht in Neuseeland 

Neuseeland hat zum ersten Mal den steigenden Meeresspiegel als Asylgrund mit einbezogen und beim Antrag einer Familie auf Bleiberecht den Klimawandel als Gefahr berücksichtigt. Sigeo Alesana, seine Frau und die beiden Kinder im Alter von fünf und drei Jahren aus dem Pazifik-Inselstaat Tuvalu, die durch den steigenden Meeresspiegel in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfen in Neuseeland bleiben, wie ihre Anwältin Carole Curtis berichtete. weiterlesen…