Deutsche Bahn mit mehr Wind

Windenergie-Nutzung um ein Drittel ausgeweitet

DB Energie, der Energieversorger der Deutschen Bahn, hat an der Nordsee bei Emden zwei weitere Windparks unter Vertrag genommen. Wie in den beiden brandenburgischen Windparks Märkisch-Linden (seit März 2010) und Hoher Fläming (Januar 2011) sowie Elsdorf II (November 2011) in Niedersachsen wird auch der an der Nordsee erzeugte Strom in den Bilanzkreis der DB Energie eingestellt und zum Antrieb von Zügen genutzt. weiterlesen…

Urananreicherung erfolgt weiter in Deutschland

Nukleare Nichtverbreitung, Sicherung der Technologie und wirtschaftliche Solidität müssen sichergestellt sein

Die Bundesregierung will Änderungen an der Anteilsstruktur der Firma URENCO, die in Gronau (Nordrhein-Westfalen) eine Urananreicherungsanlage betreibt, nur zustimmen, „wenn auch weiterhin nukleare Nichtverbreitung, Sicherung der Technologie und wirtschaftliche Solidität bei URENCO sichergestellt sind“. Dies versichert die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/12364) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/12256).Über eine potenzielle Veräußerung der Anteile von RWE und E.ON sei mit den beiden Energiekonzernen gesprochen worden, berichtet die Bundesregierung. Einen Zeitplan für eine potenzielle Veräußerung von URENCO gebe es nicht. weiterlesen…

„Die Wende – Energie in Bürgerhand“

Kampagne vorgestellt – Kritik an Energiepolitik der Bundesregierung

„Energie in Bürgerhand“ – dies ist die zentrale Forderung, die eine breite gesellschaftliche Initiative in den Mittelpunkt einer Kommunikationskampagne zur Bundestagswahl stellt. Die Kampagne wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der GLS Bank Stiftung, dem Netzwerk „Energiewende Jetzt“, der Bürgerenergie Berlin, der 100 prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala Stiftung getragen und wurde am 08.03.2013 in Berlin vorgestellt. Ziel sei es herauszustellen, dass der Erfolg der Energiewende auf bürgerschaftlichem Engagement beruhe, oft unterstützt von kommunalen Akteuren und dem regionalen Mittelstand. weiterlesen…

Wirtschaft rüffelt Regierung

BDA empfiehlt „dringend“, Projektmanagement der Energiewende zu verbessern

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Handwerkspräsident Otto Kentzler  zu Beginn der Münchner Handwerksmesse am 08.03.2013 ermahnte BDA-Präsident Dieter Hundt die Kanzlerin „dringend, das Projektmanagement der Energiewende zu verbessern. Der Neubau von  Leitungen, Speichern und Kraftwerkskapazitäten ist nach unserer Beurteilung in Verzug. Darüber  hinaus sollten die Anreize für Energieeffizienz für Privathaushalte und die Wirtschaft weiter  im Auge behalten werden. Sie sind ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg der Energiewende.“ Die Kanzlerin  will „sich dafür einsetzen, dass deutsche Unternehmen nicht zusätzlich durch Energiekosten belastet werden.“ weiterlesen…

Duin: Ingenieurskommission statt Ethik

Reaktion auf Energiewende: „Flickschusterei“

Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister fordert eine besser Koordinierung der Energiepolitik der Bundesregierung. In einem Interview am 08.03.2013 mit dem Deutschlandfunk sagte er, „hätte von Anfang an an der Stelle von Kanzlerin Merkel vor zwei Jahren nicht eine Ethikkommission eingerichtet, sondern eine Ingenieurskommission, um deutlich zu machen, wer eigentlich was tun muss.“ Es gehe „gar nicht darum, ob hier unterschiedliche Minister zuständig sind, sondern darum, dass eine Politik aus einem Guss vorbereitet wird“. Das könnten auch zwei oder drei Minister tun. Aber es fehle die Koordinierung. Stattdessen werde klein-klein gespielt. weiterlesen…

Kraft: „Es muss fair zugehen“

NRW-Ministerpräsidentin im ZDF: „EEG bedarf Grundrevision“

In einem Interview mit dem ZDF-heute-journal forderte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am 07.03.2013, es müsse bei der Energiewende „fair zugehen“. Eineseits müsste darauf geachtet werden, „dass hier nicht  gegeneinander gespielt wird. Denn die Unternehmen sichern bei uns Arbeitsplätze. Es geht darum,  Investitionen auch in Deutschland noch in Zukunft stattfinden zu lassen. Denn die hängen ja häufig  an den Strompreisen.“ weiterlesen…

Kommentar-Echo zum Energiegipfel: Ernüchternd

ARD: Angela Merkel führt nicht, sie moderiert

Der Gipfel im Kanzleramt sollte Entschlossenheit demonstrieren, aber gezeigt hat er vor allem Hilflosigkeit. Angela Merkel führt nicht, sie moderiert. Zwei Jahre nach Fukushima treffen sich die immer gleichen Akteure und kämpfen um ihre Interessen… Kurz zusammengefasst: ja, wir sind für die Energiewende, aber bitte nicht auf unsere Kosten. Und Union und FDP reagieren hasenfüßig und betonen derzeit eher die Kosten der Energiewende als die Chancen…
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BMW: Teilabschied vom E-Auto

Die deutschen Autohersteller wollen Elektroautos nur noch für Kurzstreckendienste bauen und Autos für die Langstrecke mit anderen Antrieben ausrüsten. BMW-Einkaufsvorstand Draeger sagte dem Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche: „Das ist inzwischen Konsens unter den deutschen Herstellern und im Verband der Automobilindustrie. Für kürzere Distanzen kleinere, rein elektrische Autos. weiterlesen…

Milliarden-Entschädigungen für Offshore-Verspätungen

Eine Milliarde Euro Entschädigung wegen verspäteter Offshore-Anschlüsse

Die Bundesregierung rechnet mit Entschädigungszahlungen von rund einer Milliarde Euro, weil Offshore-Windanlagen nicht rechtzeitig ans Stromnetz angeschlossen werden können. Dies schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/12363) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/12134) und bezieht sich dabei auf ihre Angaben in der Begründung zum Dritten Gesetz zur Neuregelung energierechtlicher Vorschriften. weiterlesen…