Drei Katalysatoren lösen chemisches Problem
Hand in Hand in Hand
Für die organische Synthese, also für die Herstellung von Kohlenstoff-Verbindungen, ist die Entwicklung von Syntheseverfahren von Bedeutung, durch die sich das gewünschte Produkt in guter Ausbeute gewinnen lässt. Auf diesem Gebiet hat ein Forschungsteam unter der Leitung der Chemieprofessoren Frank Glorius (Universität Münster) und Kendall N. Houk (University of California, Los Angeles) jetzt ein Problem gelöst, das seit Jahren als Herausforderung galt: die katalytische Kohlenstoff-Wasserstoff- (C-H-) Arylierung von unaktivierten Alkenen. Dazu setzten sie ein System aus drei Katalysatoren ein. Die Studie wurde in der Eröffnungsausgabe der neu gegründeten Zeitschrift Nature Synthesis veröffentlicht. (Bild: Ternäres Nickel(Ni)-Wasserstoffatomtransfer(HAT)-Photodox(PC)-Synergiesystem (Mitte). Links – Strukturformel von Arylgruppe und eines unaktivierten Alkens, rechts – Aryliertes Alkens nach der Synthese – © AG Glorius – WWU Münster) weiterlesen…
Wegen der Befürchtung von Wettbewerbseinschränkungen beim Bau großer Flüssigerdgas-Tanker hat die EU-Kommission ihr Veto gegen die geplante Fusion zweier Schiffbau-Schwergewichte in Südkorea eingelegt. Die EU kann im Rahmen der Fusionskontrollverordnung auch gegen den Zusammenschluss außereuropäischer Unternehmen ihr Veto einlegen, wenn diese einen entscheidenden Einfluss auf den rund 450 Millionen Menschen umfassenden gemeinsamen EU-Markt hätte, schreibt
Die neue Bundesregierung will den Ausbau von Onshore-Windenergie wieder in Gang bringen und lässt die Windkraftindustrie in ganz Europa auf Rückenwind vom ehemaligen Weltmeister der Onshore-Windenergie hoffen. Doch dabei könnte es zu Konflikten mit den Naturschutzverbänden und EU-Recht kommen, schreibt Nikolaus Kurmayer auf
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Forscher der
Der Widerstand gegen die geplante Aufnahme von Atomkraft und Gas in die EU-Taxonomie wächst, konstatiert das
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Die Anzahl der Möglichkeiten erschwert die Suche nach aussichtsreichen Materialien. Ein deutsch-dänisches Team hat dafür eine effiziente Methode entwickelt. In Materialien, die aus fünf oder mehr Elementen zusammengesetzt sind, liegen effiziente Elektrokatalysatoren verborgen, die zum Beispiel für die Erzeugung von grünem Wasserstoff gebraucht werden. Ein Team der
Das Konzept baut vor allem auf eine erhöhte Energieproduktivität sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die ursprünglichen Ziele wurden seitdem mehrfach geändert bzw. verschärft. Seit 2012 bewertet Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw) jährlich, inwieweit die gesetzten Ziele erreicht wurden. Die nun vorliegende 10. Fassung dieses Monitorings bewertet die Situation im Jahr 2020.
„Umwelt wird nur noch als Klima buchstabiert, dabei geht es auch um Flora und Fauna. Doch sogar Grüne opfern Artenschutz dem Windradausbau,“ lautet der Untertitel auf der Internetseite des Tagesspiegel. In der Print-Ausgabe: „Das Artensterben ist massiv. Es kommt einem biologischen Börsencrash gleich. Die Politik weiß das. Konsequenzen zieht sie nicht. Nicht mal die Grünen.“ Der Hamburger Professor für Biodiversität geht in seinem Gastbeitrag kritisch mit den Grünen, aber auch mit der Politik allgemein ins Gericht.