Wie das Strommarktdesign künftigen Preisschocks entgegenwirken kann

Stellungnahme des Kopernikus-Projektes SynErgie

Aufgrund der aktuellen Situation auf dem Strommarkt zeigt SynErgie auf, wie sich mittel- bis langfristig hohe Strompreise vermeiden lassen.Die aktuell hohen Gas- und Strompreise sind eine große Herausforderung – für private Haushalte, aber auch für energieintensive Industriezweige. Gründe für die hohen Preise sind unter anderem die stark gestiegene Nachfrage nach Gas und Strom in Folge der wirtschaftlichen Erholung nach der COVID-19-Pandemie sowie ein Rückgang der Gasimporte in den europäischen Markt. weiterlesen…

Globale Klimaneutralität: Niemand macht genug

Klimatransparenzbericht 2021

Die G20-Länder unternehmen nicht genug, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Deutschlands Maßnahmen sind nirgendwo Vorreiter. Eine Kursänderung ist dringend erforderlich. Julia Broich hat sich für energiezukunft – Das Portal für Erneuerbare Energien und die bürgernahe Energiewende – den Klimatransparenzbericht 2021 näher angeschaut. weiterlesen…

Kerosin aus biobasierten Stoffströmen

Wageningen University & Research mit neuem Alternativ-Sprit

Eines der Ziele der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II (RED II) ist es, die Verwendung fortschrittlicher Biokraftstoffe im Verkehrssektor auf mindestens 3,5 % des gesamten Biokraftstoffverbrauchs in der EU zu erhöhen. Wageningen University & Research und ihre Partner haben aus biobasierten Abfallströmen der Landwirtschaft eine neue Art von Flugkraftstoff hergestellt und den Erfolg am 08.10.2021 veröffentlicht. weiterlesen…

Bloomberg Green: 100-Milliarden-Dollar-Hürde auf Weg zu globalem Klimadurchbruch

Gefahr für COP26: Die reichen Länder haben wiederholt versagt (Lesehinweis)

Entsprechend zögern die Entwicklungsländer, sich stärker zu Emissionssenkungen zu verpflichten. In der Folge droht eine Trennlinie von 100 Milliarden Dollar zwischen den reichsten und den ärmsten Ländern der Welt jede Hoffnung auf eine tiefgreifende Übereinkunft bei den COP26-Klimaverhandlungen zunichte zu machen. 100 Milliarden sind laut Bloomberg Green der Betrag an jährlichen Beiträgen, den die Industrieländer versprochen haben, um den weniger wohlhabenden Ländern zu helfen, die Emissionen zu senken und sich an den Klimawandel anzupassen. weiterlesen…

Wie schnell erholt sich das Klima?

Je nach Erderwärmung bis zu 50.000 Jahre

Der Klimawandel lässt die Temperaturen steigen und verstärkt die Gefahren durch Stürme, Starkregen und Hochwasser – das zeigte nicht nur die Flutkatastrophe im Ahrtal. Die große Frage, die sich stellt: Wie schnell erholt sich das Klima von einer solchen Erwärmung, die auf eine Erhöhung von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre zurückzuführen ist? Forscher der Uni Mainz zeigen in einer am 19.10.2021 in Science Advances (CC BY 4.0) veröffentlichten Studie, dass nach einer Klimaerwärmung von fünf bis acht Grad Celsius vor 56 Millionen Jahren das Klima 20.000 bis 50.000 Jahre zur Stabilisierung brauchte. weiterlesen…

Projektionsbericht 2021 der Bundesregierung: Deutschland verfehlt Klimaziele

Kritische Durchsicht

Für die Erstellung des Projektionsberichtes 2021 hat ein Forschungskonsortium im Auftrag des Umweltbundesamtes und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ein Szenario für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland für den Zeitraum 2021 bis 2040 erarbeitet. Der Projektionsbericht ist mit den betroffenen Bundesministerien abgestimmt. Damit würden die Klimaziele der Bundesregierung verfehlt, so eine kritische Durchsicht, die das Öko-Institut mit weiteren Wissenschaftsinstitutionen durchgeführt hat. weiterlesen…

Patentrezept gesucht

Trotz Direct Air Capture drastische CO2-Reduktion unausweichlich – mit freundlicher Genehmigung von Felix Schenuit und Oliver Geden

„Deutschland zögert bei der CO2-Entnahme, weil sie den Anreiz für Emissionsreduktionen senkt. Aber ohne sie sind die Klimaziele nicht erreichbar, schreiben Felix Schenuit und Oliver Geden am im ipg-journal der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Netto Null“ sei das zentrale klimapolitische Schlagwort der letzten Jahre. Die Europäische Union (EU) strebe das Ziel bis 2050 an, Deutschland und Schweden bis 2045 und Finnland sogar bis 2035. Konkret bedeute „Netto Null“, dass alle nicht vermeidbaren Emissionen – sogenannte Residualemissionen, z.B. aus der Landwirtschaft und einigen industriellen Prozessen – durch CO2-Entnahmen ausgeglichen werden und in der Summe keinerlei Emissionen mehr in die Atmosphäre gelangen. weiterlesen…

Regierung: Starkregen häufiger und stärker

Auftreten von Extremwetter-Phänomenen in Deutschland

Inzwischen selbstverständliche Forschungsergebnisse wie Prognosen zum Auftreten von Extremwetter-Phänomenen in Deutschland sind ein Thema der Antwort der Bundesregierung (19/32480) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/32034). Der Bundesregierung sind – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – demnach durchaus wissenschaftliche Prognosen bekannt, wonach Extremwetter-Phänomene auch in Deutschland in Zukunft an Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. weiterlesen…

Schnellerer Ökostrom-Ausbau senkt Kosten

Analyse zur Strompreis-Entwicklung im Kohleausstieg

Ein verstärkter Ausbau Erneuerbarer Energien parallel zum Kohleausstieg würde die Strompreise in Deutschland spürbar senken. Das zeigen Berechnungen des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy. Zudem wären die Strompreise in Deutschland weniger abhängig von weltweiten Marktschwankungen. „Die aktuelle Energiepreiskrise ist ein Weckruf, hierzulande noch stärker auf Erneuerbare Energien zu setzen, statt sich weiterhin an fossile Energieträger mit unkalkulierbaren Preisschwankungen zu ketten“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy. „Die hohen Strompreise, die wir jetzt erleben, beruhen auch auf dem Versagen der scheidenden Bundesregierung, die den Erneuerbaren-Ausbau zu lange behindert hat.“ (Grafik: Strompreisverschiebung durch Erneuerbare – © energy-brainpool) weiterlesen…

Stromnetzgebühren steigen 2022 auf Rekordhoch

Netzentgelte im Bundesvergleich

Die Netznutzungsentgelte im Bereich Strom steigen im kommenden Jahr im bundesweiten Durchschnitt um 3,7 Prozent an und erreichen ein neues Rekordniveau. Bei einem Verbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr liegen die Stromnetzgebühren im Jahr 2021 bei durchschnittlich 292 Euro (netto). Laut aktuellem Stand wird dieser Wert um 11 Euro auf 303 Euro (netto) pro Jahr ansteigen. Allerdings gibt es regional starke Unterschiede. Das hat eine am 18.10.2021veröffentlichte Analyse des Vergleichsportals Verivox ergeben. weiterlesen…