Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Wuppertal Institut gibt Impulse zur Umsetzung des europäischen Green Deal

Der “Green Deal” der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Prof. Manfred Fischedick und Prof. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem In Brief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. weiterlesen…

Vorschläge zum Gebäudeenergiegesetz teils zurückgewiesen, teils akzeptiert

Bundesregierung nimmt zu Bundesrats-Kritik Stellung

Auf die 32 Seiten füllenden Kritikpunkte des Bundesrats zum Gesetzentwurf für Gebäudeenergie (19/16716) geht die Bundesregierung in einer als Unterrichtung (19/17037) vorgelegten 19seitigen Stellungnahme ein. In der Gegenäußerung nimmt sie Bezug auf die detaillierten Änderungswünsche, die der Bundesrat an dem Gesetzentwurf hegt. Dabei geht es um viele kleine Korrekturen, aber auch um Vereinfachungen für die Praxis bezüglich des Umgangs mit Normen. weiterlesen…

Merkel: Wissenschaft ist Motor des Fortschritts

Leopoldina mit 1600 Mitgliedern kann wertvolle Ratschläge erteilen

“Die Wissenschaft ist Motor des Fortschritts,” betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast aus Anlass der Amtseinführung von Klimaforscher Gerald Haug am 13.02.2020 als neuer Präsident der Leopoldina. Mit dessen Wahl werde auch deutlich, dass gerade der Klimaschutz für uns von besonderer Bedeutung sei, so die Kanzlerin. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit ihren 1600 Mitgliedern könne der Bundesregierung viele wegweisende Ratschläge geben. weiterlesen…

Copernicus und NOAA: Januar erneut mit Rekordtemperatur

Wärmster seit Beginn der Aufzeichnungen vor 141 Jahren

Nach Angaben des amerikanischen National Centers for Environmental Information der NOAA war der Januar 2020 der weltweit wärmste, seitdem sie mit den Aufzeichnungen begonnen haben. Der Erwärmungstrend geht damit weiter: Seit 2016 verzeichnete man vier Temperaturrekorde; die zehn wärmsten wurden seit 2002 registriert, wie die Behörde am 13.02.2020 weiter mitteilte. Auch der europäische Copernicus Climate Change Service erklärte den Januar 2020 zum wärmsten in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen 1981. weiterlesen…

Vier Bundesländer stellen Forderungen zum Kohleausstieg

Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Saarland fordern Nachbesserungen von Bundesregierung

Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und das Saarland wehren sich jetzt gegen das Kohleausstiegsgesetz in der aktuellen Form. In insgesamt zwölf Punkten fordern die Länder in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, sowie die Regierungsfraktionen im Bundestag, CDU und SPD, Anpassungen am Gesetzentwurf. Der Brief ist auf den Länderwebseiten abrufbar. weiterlesen…

In der Hitze der Ozeane

Nichts verdeutlicht die menschengemachte Klimakrise besser als die Erwärmung der Weltmeere

Zwei Drittel unserer Erde sind von Salzwasser bedeckt. Die Weltmeere versorgen den Planeten mit mehr als 70 Prozent des Sauerstoffs, der in der Atmosphäre vorhanden ist. Die Ozeane sind Lebensraum für einzigartige Tiere und Pflanzen. Und sie werden wärmer, kontinuierlich, weil der Mensch den Klimawandel befeuert. Nicht nur an Land steigen die Temperaturen. Die Ozeane sind das deutlichste Maß für den Klimanotstand. Und es geht ihnen immer schlechter. , , , und zeigen die extremen Veränderungen bis heute und blicken in die Tiefsee. Ein Beitrag von ZEIT-ONLINE vom

Solarparks kommen immer häufiger ohne EEG-Förderung aus

WES Green: Mit kostengünstiger und wirtschaftlicher Ökostromproduktion aus Solarkraftwerken könnte Deutschland seine Klimaziele erreichen

Regionale Solarparks werden zunehmend attraktiver. Schon bald werden die Solarkraftwerke ohne EEG-Einspeisevergütung auskommen. Die Produktion von Ökostrom wird auch aufgrund sinkender Preise für Solarmodule immer wirtschaftlicher. Experten gehen davon aus, dass sich die Solaranlagen bereits ab dem Jahr 2020/2021 durch den Stromverkauf an den Großhandelsplätzen selbst finanzieren können und dann nicht mehr auf eine Einspeisevergütung angewiesen sind. Solche Projekte berücksichtigt auch der rheinland-pfälzische Photovoltaik-Anlagenbauer WES Green, der im Rahmen seiner Projekte regelmäßig wirtschaftliche Prognoseberechnungen erstellt. weiterlesen…

Grüne legen Gesetzentwurf zu Solardeckel vor

“…um absehbaren Markteinbruch abzuwenden…”

Die Bündnis-Grünen im Bundestag haben einen eigenen Gesetzentwurf (19/17137) über ein Ende des Solardeckels vorgelegt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Darin halten die Abgeordneten daran fest, der Deckel müsse gestrichen werden. “Um den absehbaren Markteinbruch bei der Neu-Installation von Photovoltaik im Segment bis 750 kWp abzuwenden, soll der 52 GW-Deckel vor dessen Erreichen ersatzlos gestrichen werden”, erklären die Abgeordneten. weiterlesen…

IEA mit Treibhausgas-Emissionen für 2019

CO2-Ausstoß nicht weiter gestiegen

Obwohl verbreitet ein weiterer Anstieg der weltweiten energiebezogenen Kohlendioxidemissionen gefürchtet worden war, hat der CO2-Ausstoß 2019 nicht mehr zugenommen – so die IEA am 11.02.2020. Nach zwei Jahren des Wachstums hätten die globalen Emissionen im Jahr 2019 unverändert bei 33 Gigatonnen gelegen, obwohl die Weltwirtschaft um 2,9 % expandiert habe. weiterlesen…

Fraunhofer ISE: Klimaschutzziele in Energieversorgung erreichbar

Vier Szenarien

Die Studie “Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Die deutsche Energiewende im Kontext gesellschaftlicher Verhaltensweisen” des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE untersucht Entwicklungspfade des deutschen Energiesystems, die zu einer Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen zwischen 95 und 100 Prozent bis 2050 führen. Sie wurde am 13.02.2020 von den beiden ISE-Direktoren Andreas Bett und Hans-Martin Henning in Berlin vorgestellt. weiterlesen…