Internationalen Markthochlauf von grünem Wasserstoff weiter voranbringen

Neues Förderinstrument H2Global startet – Stiftung gegründet

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyMit der Gründung der H2Global-Stiftung durch 16 namhafte Unternehmen sei ein weiterer wichtiger Meilenstein für den internationalen Markthochlauf grünen Wasserstoffs geschafft – so das BMWI in einer Medienmitteilung am 14.06.2021. Über die H2Global Stiftung würden grüner Wasserstoff oder Derivate im Ausland mit langfristigen Verträgen angekauft und in Deutschland über jährliche Auktionen wiederverkauft. weiterlesen…

6 % mehr Geld für Energieforschung als 2019

“Bundesbericht Energieforschung 2021 – Forschungsförderung für die Energiewende”

Die Bundesregierung hat 2020 im Rahmen des Energieforschungsprogramms knapp 1,22 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung im Bereich der Energiewende ausgegeben – etwa sechs Prozent mehr als im Vorjahr. “Insgesamt ist es mit Flexibilität und Kreativität gelungen, auch in diesem ungewöhnlichen Jahr die Forschung für die Energiewende weiter voranzubringen”, erklärte die Regierung in dem am 02.06.2021 als Unterrichtung (19/29810) vorgelegten 93seitigen “Bundesbericht Energieforschung 2021 – Forschungsförderung für die Energiewende” mit Blick auf die Corona-Pandemie. weiterlesen…

Was wir heute übers Klima wissen

Aktuelle Fakten zum Klimawandel

Wie wir beim Klimaschutz konsequent handeln können, wird kontrovers diskutiert. Unerlässlich dafür ist eine fundierte Faktenlage. Sechs Organisationen, darunter das Deutsche Klima-Konsortium, haben daher ein Papier zu dem heute in der Klimaforschung unumstrittenen Wissen veröffentlicht – von seinen naturwissenschaftlichen Grundlagen, den Folgen in Deutschland und auf der ganzen Welt bis hin zu den in Paris vereinbarten Zielen. Am Schluss zwei Auszüge als Textbeispiele. weiterlesen…

Flexibilisierung teuer und nicht immer per se dauerhaft

VDE ETG stellt 7 Thesen zur Flexibilisierung des Energiesystems vor

Ein fundamentales Problem der Energiewende ist die Abkehr des „Erzeugung-folgt-Last“-Prinzips. Denn die Erzeugung elektrischer Energie aus volatilen erneuerbaren Energien führt zu immer größeren Schwankungen des Stromrestbedarfs (Residuallast). Heute gleichen die noch vorhandenen flexibel einsetzbaren (Kohle-)Kraftwerke die Differenz zwischen ungesteuerter Stromerzeugung und ungesteuertem Strombedarf aus. Aber mit dem Wegfall dieser Reserve steigt die Wahrscheinlichkeit von Netzengpässen. Die Energietechnische Gesellschaft im VDE (VDE ETG) hat am 10.06.2021 sieben Thesen aufgestellt und publiziert, wie eine Lastflexibilisierung sinnvoll zum Gelingen der Energiewende beitragen kann. weiterlesen…

Bundesregierung startet “Wasserstoff-Kompass”

Projekt H2-Kompass soll Fortschritte und Handlungsbedarf bei H2-Innovationen anzeigen

Das und das haben den Startschuss für das Projekt „H2-Kompass“ als Grundstein für die Erarbeitung einer Wasserstoff-Roadmap gegeben. Ziel ist es, in einem breit angelegten Dialogprozess Daten und Fakten zu strukturieren und zu bündeln, um so Fortschritte bei Wasserstoffinnovationen aufzuzeigen. Der H2-Kompass soll transparent darstellen, wo es Innovationsfortschritte gibt, aber auch wo noch Handlungsbedarf besteht, um Hürden abzubauen und Innovationen schneller voranzutreiben. weiterlesen…

H2 von Down Under

Wasserstoff-Vereinbarung zwischen Deutschland und Australien unterzeichnet

Der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Seibert, teilte laut einer Medienmitteilung vom 13.06.2021 mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der australische Premierminister Scott Morrison geben die Einigung der beiden Staaten über eine „deutsch-australische Wasserstoff-Vereinbarung“ bekannt, die von den zuständigen Ministern am 11.06.2021 formal unterzeichnet worden ist. weiterlesen…

Vollständige Dekarbonisierung bis 2050 derzeit nicht plausibel

Hamburg Climate Futures Outlook sät Zweifel an Zielerreichung

Der Exzellenzcluster Climate, Climatic Change, and Society (CLICCS) an der Hamburger Univesität legte am 10.06.2021 eine neue, zentrale Studie vor – dem Hamburg Climate Futures Outlook. Darin prüfen Wissenschaftler erstmals systematisch, inwieweit eine Klimazukunft mit Netto-Null Emissionen plausibel ist. Zum einen technisch-ökonomisch, vor allem aber mit Blick auf die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen. Fazit: Eine vollständige Dekarbonisierung bis 2050 ist derzeit nicht plausibel – der gesellschaftliche Wandel müsste erheblich ehrgeiziger ausfallen. (Bild: Hamburg Climate Futures Outlook – Titel © CLICCS/ Universität Hamburg) weiterlesen…

Neuer Separator macht Niedrigtemperatur-Batterien sicherer

Zudem gesteigerte Batterieleistung bei extrem niedrigen Temperaturen

Gesucht werden Lithium-Ionen-Batterien, die Fahrzeuge auch in extremer Kälte antreiben können, wie zum Beispiel Raumfahrzeuge oder Satelliten. Eine neue Technologie könnte die Sicherheit dieser Batterien, die mit Gaselektrolyten bei extrem niedrigen Temperaturen arbeiten, drastisch verbessern. Nano-Ingenieure der University of California San Diego haben einen Separator entwickelt – den Teil der Batterie, der als Barriere zwischen Anode und Kathode dient – und verhindert, dass die gasbasierten Elektrolyte in diesen Batterien verdampfen. Dieser neue Separator könnte wiederum helfen, den Druckaufbau im Inneren der Batterie zu verhindern, der zu Schwellungen und Explosionen führt. weiterlesen…

Elektrochemische Zelle erntet Lithium aus Meerwasser

KAUST-Forscher finden preiswerte Möglichkeit zur Gewinnung des wichtigen Batteriematerials

Lithium ist ein lebenswichtiges Element in den Batterien, die Elektrofahrzeuge antreiben, aber es wird erwartet, dass der steigende Lithiumbedarf die landgestützten Reserven bis 2080 erschöpfen wird. Forscher der King Abdullah University of Science and Technology (KAUST) haben nun ein wirtschaftlich tragfähiges Verfahen entwickelt und am 03.06.2021 sowohl auf der KAUST-Webseite als auch in Energy & Environmental Science publiziert, das hochreines Lithium aus Meerwasser gewinnen kann. (Bild: Elektrochemische Zelle trennt Lithium-Ionen aus Meerwasser, produziert Wasserstoff und Chlorgas- Grafik © Li et al. (2021) – The Royal Society of Chemistry, kaust.edu.saBY-NC 3.0) weiterlesen…

Empa: biologisch abbaubare Batterie – ein ökologisches Wunder

Neuer Mini-Kondensator besteht lediglich aus Kohlenstoff, Zellulose, Glycerin und Kochsalz

Die Anzahl der Daten sendenden Mikrogeräte, etwa bei Verpackungen und Transportlogistik, nimmt stark zu. Alle diese Geräte brauchen Energie, die dafür notwendige Menge an Batterien würde die Umwelt enorm belasten. Xavier Aeby und Gustav Nyström von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben nun eine komplett gedruckte, biologisch abbaubare Batterie entwickelt, einen kompostierbaren Mini-Kondensator, der das Problem lösen kann. Er besteht lediglich aus Kohlenstoff, Zellulose, Glycerin und Kochsalz – und er funktioniert zuverlässig. (Foto: 3D-Drucker druckt Elekrolyt-Schicht auf – Screenshot © empa.ch (open access))
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