“Wasserstoff erzeugen, solarthermische Kraftwerke weiterentwickeln”

Neuer DLR-Solarturm

Am 10.07.2020 eröffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Standort Jülich mit dem Multifokusturm eine neue Anlage zur Solarforschung. Er kann parallel zum bereits bestehenden Solarturm Jülich betrieben werden und bietet auf drei Versuchsebenen hochflexible Testmöglichkeiten für Technologien zur Nutzung von konzentrierter Sonnenstrahlung. Mit dem zweiten Solarturm intensiviert das DLR die solarthermische Forschung. weiterlesen…

Klimawandel befördert große immergrüne Pflanzen

Waldwechsel in den asiatischen Tropen

Durch höhere CO2-Werte in der Luft wachsen in den asiatischen Tropen mehr immergrüne Pflanzen; laubabwerfende Pflanzen hingegen gehen zurück. Zudem wird die Vegetation der Region in Zukunft stärker in die Höhe wachsen. Das ist das Ergebnis einer Simulation von Wissenschaftlern des Senckenberg-Forschungszentrums für Biodiversität und Klima, die kürzlich im Fachmagazin Global Change Biology erschienen ist. In Folge dieser Entwicklung entsteht in den asiatischen Tropen bis 2100 im Mittel bis zu 23 Prozent mehr oberirdische holzige Biomasse. Die Region könnte daher eine globale Kohlenstoffsenke sein, vorausgesetzt, heutige Flächen mit natürlicher Vegetation werden nicht gerodet.
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Fell: “…Jens Spahn versagt in all diesen Bereichen”

Klimaschutz ist Gesundheitsschutz

Die Corona-Pandemie hat zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch geführt, dessen Auswirkungen wir noch nicht überblicken können. Überall schnüren Regierungen milliardenschwere Wirtschaftspakete, um die auftretende Wirtschaftskrise abzufedern, schreibt der Energieexperte Hans-Josef Fell in seinem Newsletter vom 10.07.2020. “Schon am 27.05.2020 hat ein historisch einmaliger Zusammenschluss von 350 Gesundheitsorganisationen weltweit, der 40 Millionen Beschäftigte aus dem Gesundheitssektor vertritt, in einem Appell (siehe: solarify.eu/historischer-appell-von-40-millionen) dazu aufgefordert, die massiven Wirtschaftsförderungen so auszurichten, dass Gesundheitsschutz und Gesundheitsförderung im Mittelpunkt aller Maßnahmen stehen. Das gelte vor allem für die Schlüsselsektoren Gesundheitswesen, Verkehr, Energie und Landwirtschaft.” weiterlesen…

1,5-Grad-Grenze wird noch früher überschritten als befürchtet

Neue Berechnungen der Weltwetterorganisation (WMO)

Dem Copernicus Climate Change Service zufolge lag die Temperatur im vergangenen Jahr fast 0,7 Grad über dem Durchschnitt. Als sei der bei der COP21 in Paris beschlossene Temperaturwert von 1,5 Grad selbst das Ziel und nicht die Vermeidung, ihn zu erreichen, “bewegt sich die Erde schneller als gedacht auf die Marke von 1,5 Grad plus zu,” schreibt der Wiener Standard am 10.07.2020. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 20 Prozent würden die globalen Durchschnittstemperaturen diesen Wert schon zwischen 2020 und 2024 erreichen. Dass sie während dieser Zeit in mindestens einem Monat auf mehr als 1,5 Grad über vorindustrielles Niveau (1850-1900) klettern, soll sogar eine 90-prozentige Chance haben – so die Weltwetterorganisation (WMO) am 09.07.2020. weiterlesen…

Zweimal 40 Gigawatt

Grünes Wasserstoffsystem für Europa und Nordafrika

Die Europäische Union hat zusammen mit Nordafrika, der Ukraine und anderen Nachbarländern die einmalige Chance, ein grünes Wasserstoffsystem zu verwirklichen. Europa einschließlich der Ukraine verfügt über gute Erneuerbare Energieressourcen, während Nordafrika hervorragende und reichhaltige Vorräte besitzt. Europa kann seine Gasinfrastruktur mit Verbindungen nach Nordafrika und anderen Ländern für den Transport und die Speicherung von Wasserstoff wiederverwenden und verfügt über eine weltweit führende Industrie für saubere Wasserstoffproduktion, vor allem in punkto Produktion von Elektrolyseuren. So die Einschätzung von Hydrogen Europe und vier Konsorten der “2×40 GW Initiative”. weiterlesen…

Trotz Coronas: Augen nicht vor anderen Risiken verschließen

Naturgefahren richtig bewerten und in puncto Klimawandel die Wissenschaft ernster nehmen

“Die Lektion für den Umgang mit dem Klimawandel lautet dabei so: Wir müssen bei schwer greifbaren Risiken die Wissenschaft ernster nehmen und konsequenter Maßnahmen ergreifen, um die Risiken zu mindern. Und uns vorbereiten, um die Folgen zu begrenzen. ‘Resilienz’ ist die oft genannte und richtige Zielgröße”, schrieb , sagt Torsten Jeworrek, der für die Rückversicherung verantwortliche Vorstand von Munich Re und einst Mitgründer der Desertec Industrial Initiative (Dii, heute Dii Desert Energy), in seinem Gastkommentar im Handelsblatt vom 07.07.2020. weiterlesen…

9 von 10 Deutschen…

… wünschen sich verstärkten Einsatz für PV-Dachanlagen auf öffentlichen Gebäuden

Ginge es nach den Bürgern, würde der PV-Ausbau gerade auf öffentlichen und gewerblichen Gebäuden in Deutschland stärker forciert werden. Das geht aus einer repräsentativen Befragung hervor, die das Meinungsforschungsinstitut prolytics für den BDEW durchgeführt hat. weiterlesen…

Weltgrößtes grünes Wasserstoff-/Ammoniak-Projekt

4,4-Milliarden-Euro-Produktionsanlage

Air Products, ACWA Power und NEOM unterzeichnen einen Vertrag über eine 4,4-Milliarden-Euro-Produktionsanlage, die mit Erneuerbarer Energie für die Produktion und den Export von grünem Wasserstoff betrieben wird. Das weltweit größte grüne Wasserstoffprojekt wird 650 Tonnen kohlenstofffreien Wasserstoff pro Tag für den globalen Verkehr liefern und der Welt drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ersparen. Ein Erfolg von Desert-Energy 3.0. weiterlesen…

“Deutschland ist heute wieder ‘Hotspot’“

Karliczek fördert vier neue Batterie-Kompetenzcluster mit 100 Millionen

Das BMBF investiert weitere 100 Millionen Euro in die Batterieforschung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Als Teil des Dachkonzepts „Forschungsfabrik Batterie“ werden einer BMBF-Medienmitteilung vom 08.07.2020 zufolge vier weitere Batterie-Kompetenzcluster dazu beitragen, die Batterieforschung in Deutschland entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu stärken. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist laut einer Medienmitteilung vom 09.07.2020 an allen vier Clustern beteiligt. weiterlesen…

Senkung der EEG-Umlage auf null

Kurzstudie: Absenkung bereits 2021 möglich

Die Deutsche Energie-Agentur dena, das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut (FiFo) an der Universität zu Köln und die Stiftung Umweltenergierecht schlagen in einer gemeinsamen Kurzstudie die Absenkung der EEG-Umlage auf null vor. Zur partiellen Gegenfinanzierung soll die Stromsteuer verdoppelt werden. FiFo-Direktor Michael Thöne: „Das Modell gibt dem Bundeshaushalt auf dem Weg zur Klimaneutralität eine verlässliche Perspektive, bietet aber 2021 und 2022 noch starke und klimafreundliche Konjunkturimpulse.“ weiterlesen…