Fortschritt für Wasserstoffrepublik Deutschland

Senkung der Herstellungskosten von Elektrolyse-Stacks

Seit April läuft einer Medienmitteilung Technischen Universität Clausthal vom zufolge der das mit fünf Millionen Euro geförderte Verbundprojekt StaR – es soll durch kostenoptimale Stackherstellung grünen Wasserstoff wettbewerbsfähig machen: Gemeinsam werden sechs Projektpartner in den nächsten vier Jahren Design und Herstellung von sogenannten Elektrolyse-Stacks ganzheitlich untersuchen und neue Konzepte, die die Herstellungskosten senken sollen, in der Praxis umsetzen. Elektrolyse-Stacks bilden das Herzstück jeder Wasserelektrolyseanlage, da in ihnen die Umwandlung elektrischer Energie in den Energieträger Wasserstoff stattfindet. weiterlesen…

Wettbewerb zur Entsalzung von Meerwasser

US-Energieministerium fordert Erfinder heraus, Wellenkraft zu nutzen

Das amerikanische Energieministerium (DOE) sucht nach Geräten, die in Katastrophengebieten eingesetzt werden können, in denen der Strom ausgefallen ist. Dazu wurde 2019 vom National Renewable Energy Laboratory (NREL) des DOE ein Wettbewerb gestartet, der Tüftler herausfordern soll. Viele Unternehmen hatten es versucht, aber ihre Projekte zur Gewinnung von Wellenenergie – von denen einige zig Millionen Dollar gekostet hatten – waren im Grunde genommen im Sande verlaufen. Bis 2015 hatte sich nämlich die Nutzung von Sonnen- und Windenergie zwar zu einer großen Sache entwickelt, aber die Nutzung der Wellenenergie war immer noch ein Traum. (Foto: Hurrikan Sandy 2012, Schäden an Pier in New Jersey – Foto © Master Sgt. Mark C. Olsen, U.S. Air Force, New Jersey National Guard – Flickr, Gemeinfrei, CC BY 2.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Riesige Lithiumvorkommen in Cornwall entdeckt

Mehr als 250 Milligramm pro Liter Flüsssigkeit

Im geothermischen Kraftwerk United Downs in Cornwall ist die bisher höchste Lithiumkonzentration in geothermischer Flüssigkeit festgestellt worden. Das teilte Geothermal Energy Ltd (GEL) mit, das Unternehmen, das hinter dem ersten geothermischen Kraftwerk Großbritanniens steht; Tests durch Dritte hätten ergeben, dass die Flüssigkeit mehr als 250 mg/l enthalte. Lithium wird in Batterien und für die zur Übertragung von Wärme aus dem Erdinneren verwendet und ist damit ein entscheidenes Metall für den grünen Wandel. weiterlesen…

Räumung im Hambacher Forst 2018 rechtswidrig

Verwaltungsgericht Köln: Brandschutz nur vorgeschoben

“Eine schallende Ohrfeige – eine berechtigte” für die NRW-Landesregierung (Kommentar im Berliner Tagesspiegel vom 08.09.2021): Rechtswidrig, weil vorgeschoben, sei die Begründung für die von der Stadt Kerpen im Herbst 2018 auf Weisung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW durchgeführte Räumung und Beseitigung von Baumhäusern und anderen Anlagen im Hambacher Forst, urteilte am 08.09.2021 das Verwaltungsgericht Köln. Die Begründung für den Weiterbetrieb des Tagebaus Garzweiler II sei zudem verfassungswidrig. (Az.: 23 K 7046/18) weiterlesen…

Politiker entscheiden sich verstärkt gegen Klimaschutz

DUH-Dienstwagen-Check mit ernüchternder CO2-Bilanz

“Politiker zeigen mit der Wahl ihrer Dienstwagen, dass sie die Dringlichkeit für mehr Klimaschutz noch immer nicht begriffen haben” – so die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einer Medienmitteilung vom 08.09.2021 zum 15. Dienstwagen-Check unter Spitzenpolitikern. Der offenbart ausgerechnet im Jahr der Klimawahl und trotz zunehmend spürbarer Folgen der Klimakrise erneut steigende Klimagasemissionen. Durchschnittlich stoßen die Dienstwagen auf der Straße deutlich mehr als das Doppelte des erlaubten CO2-Flottengrenzwertes aus. weiterlesen…

Für schnellen Aufbau der Wasserstoffwirtschaft

Forschungsnetzwerk empfiehlt nächste Schritte

Vor einem Jahr ist das Forschungsnetzwerk Wasserstoff gestartet. Am 10.09.2021 haben die mehr als 1.500 Netzwerkmitglieder im Bundeswirtschaftsministerium eine Expertenempfehlung zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf entlang der Wertschöpfungskette in der Wasserstoffwirtschaft bis 2025 vorgelegt. Darin betonen die Netzwerker, bewährte Technologien müssten in möglichst vielen Industrieprozessen eingesetzt werden, „durch die Anhebung des technologischen Reifegrads aus dem Prototypenstatus in nachgewiesene wirtschaftliche Systeme”. weiterlesen…

Niedertemperatur-Wärmenetze – machbar und wirtschaftlich

Neues Handbuch

Wärmenetze sind zentrale Hebel für den Klimaschutz im Gebäudesektor. Um dort erneuerbare Energien und Abwärme optimal einbinden zu können, müssen die Temperaturen in den Netzen gesenkt werden. Das Fraunhofer IEE hat in enger Kooperation mit dem AGFW (Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK) und zusammen mit europäischen Forschungspartnern ein Handbuch darüber erstellt (und am 08.09.2021 , wie bestehende Fernwärme-Systeme umgerüstet und neue Niedertemperatur-Netze geschaffen werden können. Dabei stellen die Experten sowohl die technische als auch die ökonomische Seite dar. Zahlreiche Fallbeispiele belegen: Niedertemperatur-Fernwärme ist unter vielerlei Bedingungen technisch machbar – und wirtschaftlich sinnvoll. weiterlesen…

Akzeptanz von E-Fuels im Straßenverkehr

DLR-Studie: 550 Pkw-Besitzer befragt

Synthetische Kraftstoffe sind ein vielversprechender Lösungsansatz, um die Emissionen von unter anderem auch Straßenfahrzeugen mit konventionellem Antrieb zu senken. Sie lassen sich aus Strom, Wasser und CO2 herstellen. Mit Strom aus erneuerbaren Quellen und CO2 aus der Atmosphäre sind diese Kraftstoffe CO2-neutral und erneuerbar. In einer Studie hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Nutzungsbereitschaft und Akzeptanz dieser Kraftstoffe untersucht. Die Wissenschaftler vom DLR-Instituts für Verkehrsforschung in Berlin befragten dazu rund 550 Pkw-Besitzer. (Bild: Synthetische Kraftstoffe: Zapfhähne für OME H2 und Solarstrom – © PPP Schlögl, CEC) weiterlesen…

TU Chemnitz setzt sich in Wettbewerb um „Wasserstoff-Zentrum“ durch

Auf Technologie-Campus Süd soll „Hydrogen and Mobility Innovation Center“ (HIC) entstehen

Der aufs Engste mit der Technischen Universität Chemnitz verbundene HZwo e. V. konnte sich im bundesweiten Wettbewerb um das nationale Innovations- und Technologiezentrum „Wasserstofftechnologie für Mobilitätsanwendungen“ durchsetzen. Ein Standort dieses Zentrums soll unter maßgeblicher Beteiligung der TU Chemnitz am Technologie-Campus Süd und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zur TU Chemnitz entstehen.(Grafik: Konzept des “Hydrogen and Mobility Innovation Center” (HIC) Chemnitz – © HIC) weiterlesen…

Potenziale für Wasserstoffantrieb bei Off-Highway-Fahrzeugen

Potenziale für Wasserstoffantrieb bei Off-Highway-Fahrzeugen

Für „Off-Highway“-Fahrzeuge wie Traktoren oder Baumaschinen und bestimmte Schienenfahrzeuge sind laut Bundesregierung „Potenziale von Wasserstoffverbrennungsmotoren für den Antrieb zu erkennen“ – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Ob dies auch in anderen Teilbereichen der Fall sein könnte, sei noch nicht abzusehen, heißt es in der Antwort der Regierung (19/32205) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/31768). Für andere bodengebundene Verkehrsmittel dürften im Bereich der Wasserstoffmobilität aus Effizienzgründen und aufgrund der Emissionsfreiheit Brennstoffzellenantriebe zu bevorzugen sein, schreibt die Bundesregierung. (hib/HAU) – Solarify dokumentiert Ausschnitte. weiterlesen…