Wasserstoffexperten senden eindeutiges Signal an neue Bundesregierung

Grüne Wasserstoff-Marktwirtschaft – Chance für die neue Bundesregierung

Der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband fordert von der künftigen Koalition schnelles Handeln. Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends hat die Wirtschaft in Berlin die Politik aufgefordert, im Koalitionsvertrag bereits konkrete Maßnahmen für einen schneller Markthochlauf für Wasserstoff und Brennstoffzellen-Technologie in Deutschland zu vereinbaren. Die Industrie war sich im Rahmen der Diskussionen einig, dass nur mit erneuerbaren Energien in Kombination mit Wasserstoff ein investitionssicherer und wirtschaftlich erfolgreicher Umbau der deutschen und auch europäischen Energiewirtschaft gelingen könne. weiterlesen…

„Zu teuer, zu langsam, zu gefährlich, zu blockierend“

S4F: Kernenergie keine Technologie zur Lösung der Klimakrise

Zur Lösung der Klimakrise kann die Kernenergie nicht beitragen, da sie zu langsam ausbaufähig, zu teuer und zu risikoreich ist. Zudem behindert sie strukturell den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die gegenüber der Kernkraft schneller verfügbar, kostengünstiger und ungefährlich sind. Das zeigt ein internationales Team*) von Fachwissenschaftler:innen der Scientists for Future (S4F) in einem am 16.10. 2021 veröffentlichten (und am 27.10. per Mail verschickten) Text (unter CC-BY SA 4.0) auf. weiterlesen…

Grüner Wasserstoff aus Neuseeland

Bilaterale Wasserstoffallianz zwischen Neuseeland und Deutschland nimmt Arbeit auf

Um den Klimawandel zu begrenzen, sind weltweite gemeinsame Anstrengungen notwendig, und es müssen internationale Allianzen geschmiedet werden. Koordiniert von Paul Jerabek (Helmholtz-Zentrum Hereon) und Prof. Sally Brooker (University of Otago in Dunedin) nimmt nun eine bilaterale Wasserstoffallianz zwischen Neuseeland und Deutschland ihre Arbeit auf. Sie hat das Ziel, eine deutsch-neuseeländische Forschungspräsenz zur Erforschung und Weiterentwicklung grüner Wasserstofftechnologien in Neuseeland aufzubauen. (Foto: Manapouri Power Station am Manapouri-See – © Pseudopanax in Wikipedia auf Englisch – eigenes Werk, gemeinfrei, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

„Auf die Schienen, fertig, los“

Greenpeace-Report: Ein Drittel europäischer Kurzstreckenflüge lässt sich durch Zugfahrten unter sechs Stunden ersetzen

Ein knappes Drittel (29 Prozent) der am meisten geflogenen europäischen Kurzstrecken lässt sich schon heute durch eine klimaschonende Zugfahrt von unter sechs Stunden ersetzen. Für weitere 15 Prozent bestehen direkte Nachtzugverbindungen. Dies zeigt ein am 27.10.2021 veröffentlichter Report der italienischen Denkfabrik OBC Transeuropa im Auftrag von Greenpeace. Resümee: Kurzstreckenflüge sind etwa zwölfmal so klimaschädlich wie vergleichbare Bahnfahrten. weiterlesen…

BMWi: Nord Stream 2 keine Gefahr für Versorgungssicherheit

Versorgungssicherheitsanalyse im Zertifizierungsverfahren an Bundesnetzagentur übermittelt

Das Bundeswirtschaftsministerium hat – so eine Medienmitteilung vom 26.10.2021 – die Analyse der Versorgungssicherheit im Zertifizierungsverfahren Nord Stream 2 abgeschlossen und an die Bundesnetzagentur übermittelt. Der Analyse zufolge gefährdet die Erteilung einer Zertifizierung die Sicherheit der Gasversorgung der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union nicht. Die Analyse ist Teil des bei der Bundesnetzagentur laufenden Zertifizierungsverfahrens und basiert auf § 4b Absatz 2 und 3 Energiewirtschaftsgesetz. Nach den Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes ist eine solche Analyse dann erforderlich, wenn es um die Zertifizierung eines Transportnetzbetreibers aus einem Drittstaat geht. weiterlesen…

„Möglichst schneller Ausstieg aus der Kohle muss sichergestellt werden“

Aurora Energy Research: Stockender Ausbau der Erneuerbaren Energien lässt CO2-Preis und Stromkosten weiter steigen und gefährdet Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie

Der schleppende Ausbau der Erneuerbaren Energien gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Industrie: Geht der Zubau von Wind und Solar so langsam weiter wie bisher, wird der CO2-Preis im Jahr 2030 um 80 Prozent höher liegen, als wenn der Ausbau an die Ziele angepasst wird, die sich die EU mit dem Fit-for-55-Paket gesetzt hat. Das wirkt sich auch auf die Großhandelsstrompreise aus: In Deutschland wären sie bei weiter stockendem Ausbau 2030 um 31 Prozent höher, bei angepasstem Ausbau dagegen um rund 14 Prozent niedriger als der Durchschnittswert des ersten Halbjahrs 2021 (vor der aktuellen Preisspitze). Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, für die Aurora Energy Research die Entwicklung der CO2– und Großhandelsstrompreise bis 2030 modelliert hat. weiterlesen…

Weltrangliste sieht Deutschland als globalen Wasserstoffvorreiter

Cranmore Partners und Energy Estate veröffentlichen ersten Hydrogen Investability Index

Der Hydrogen Investability Index H2i von Cranmore Partners und Energy Estate ist das erste internationale Länderranking seiner Art im Bereich Wasserstoff und bietet eine eingehende Analyse und Rangliste der 40 Länder mit der höchsten Attraktivität für Investitionen in emissionsarme Wasserstoffprojekte. Die Einstufung der einzelnen Länder basiert auf einer umfassenden Bewertung der Investitionsfähigkeit, der regulatorischen Unterstützung, der erneuerbaren Ressourcen, der Transport- und Speicherinfrastruktur, der lokalen Nachfrage und Energiesicherheit. Platz 1: Deutschland. (Grafik: Wasserstoff-investitionsfreundliche Länder – © h2-index.com) weiterlesen…

Der Wendepunkt für Deutschland

Wie Klimaschutz unsere wirtschaftliche Zukunft sichern kann

Grund dafür sind geringere Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2070, die außerdem zum Verlust von bis zu 470.000 Arbeitsplätzen führen könnten, verglichen mit einer Welt ohne Klimawandel. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie des Deloitte Economics Institute „Germany’s turning point – How climate action can drive our economic future” („Der Wendepunkt – Wie Deutschland vom Kampf gegen den Klimawandel profitieren kann“). Gleichzeitig zeigt die Studie die langfristigen Chancen rechtzeitiger Investitionen in Klimaneutralität. (Titel; „Germany’s turning point – How climate action can drive our economic future” („Der Wendepunkt – Wie Deutschland vom Kampf gegen den Klimawandel profitieren kann“) – © Deloitte Economics Institute) weiterlesen…

Wie man CO2-Bepreisung in Europa sozial ausbalanciert

MCC: EU-Kommission mit Politik gezielter Finanzhilfen auf gutem Weg

Europa öffnet die Geldschatulle, um Klimaschutz gerecht zu gestalten: 2020 brachte die EU-Kommission den milliardenschweren „Just Transition Fund“ auf den Weg, um die durch eine höhere CO2-Bepreisung entstehenden Belastungen gezielt zu kompensieren, jetzt soll noch ein „Climate Action Social Fund“ folgen. Doch wer sollte von solchen Töpfen fairerweise profitieren? Für diese Frage schafft jetzt ein Forschungsteam aus vier Ländern wissenschaftliche Orientierung. Es zeigt die Verteilungswirkung von CO2-Bepreisung in Europa, konzentriert sich dabei auf die Unterschiede zwischen den Mitgliedsländern und gibt Empfehlungen für Finanzhilfen zum sozialen Ausgleich. Federführend war das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie ist publiziert in der Fachzeitschrift Energy Economics. weiterlesen…

Widersprüchliche Wald-Schutz-Ziele

Uni Hamburg: „Fit for 55“-Maßnahmen widersprechen einander

Mit ihrem Klimapaket „Fit for 55“ will die EU CO2-Emissionen ausgleichen; aber die Maßnahmen widersprechen einander oder erreichen zum Teil das Gegenteil. Dies will eine jetzt in Forest Policy and Economics veröffentlichte Analyse von Forstwissenschaftler Prof. Michael Köhl vom Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg beweisen. weiterlesen…