„Den Wasserstoff liefern, den Europa braucht“

Alte Idee, neu aufgelegt

Die Grundidee ist schon alt: Solarenergie wird als Strom, Wasserstoff oder Ammoniak aus der Sahara nach Europa exportiert, um unsere Energieprobleme zu lösen. Ist das aber tatsächlich ein gangbarer Weg? Ökologisch betrachtet könnte die Idee sinnvoll sein, weil dadurch fossile Energieressourcen im Boden bleiben, aber ist es auch moralisch vertretbar, oder wäre es eine neue Art des Kolonialismus? Und wie viel Arbeit und Geld müssten investiert werden, und wie hoch sind die Transportverluste? fragt Autor in einem Artikel am 27.11.2022 im Magazin hzwei.info. weiterlesen…

Erdklima stabilisiert sich selbst

Aber über welchen Zeitraum…?

Es ist eines der größten Rätsel des Erdklimas, warum es so (relativ) stabil ist. Wissenschaftler haben nun bestätigt, dass eine „stabilisierende Rückkopplung“ auf einer Zeitskala von 100.000 Jahren die globalen Temperaturen in Schach hält. Das Klima der Erde hat sich stark verändert, von globalem Vulkanismus über Eiszeiten, die den Planeten abkühlen, bis hin zu dramatischen Verschiebungen der Sonneneinstrahlung. Und doch hat sich das Leben in den vergangenen 3,7 Milliarden Jahren nicht verändert. Constantin W. Arnscheidt und Daniel H. Rothmann vom Massachusetts Institute of Technology berichten nun laut spektrum der wissenschaft in Science Advances, die Temperaturschwankungen seien über Zeiträume bis 400.000 Jahre nicht größer als auf Zeitskalen von etwa 4.000 Jahren gewesen. weiterlesen…

Bis 30 Prozent weniger THG bei Schwer-Lkw

Förderzusage für Projekt „Elektrisches Antriebskooperations- und Energiesystem für schwere Nutzfahrzeuge – evTrailer2“

Nachhaltig, sicher und effizient sollen schwere Nutzfahrzeuge in Europa unterwegs sein. Fahrzeughersteller müssen dafür die Treibhausgas-Emissionen von neuen Lkw bis 2025 im Durchschnitt um 15 Prozent und bis 2030 um 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2019 senken. Das neue Verbundforschungsprojekt „Elektrisches Antriebskooperations- und Energiesystem für schwere Nutzfahrzeuge – evTrailer2“ (siehe: lbf.fraunhofer.de/elektrisch-angetriebener-lkw-trailer2) entwickelt das Konzept eines traktionsfähigen Sattelaufliegers zur kooperativen Antriebsunterstützung schwerer Lkw und konzentriert sich auf die Entwicklung und Integration von Hocheffizienztechnologien für die elektrischen Antriebs- und Energiesysteme sowie auf die Fahrsicherheit schwerer Sattelzüge (N3, Kraftfahrzeuge zur Güterbeförderung über zwölf Tonnen). weiterlesen…

Verpackungssysteme im Wettbewerb

Einwegkarton aus Pappe oder Mehrwegsteige aus Kunststoff – welche Verpackung ist nachhaltiger?

Weg vom Kunststoff hin zu Papier, Karton oder Pappe – wie nachhaltig ist der neue Verpackungstrend? Im aktuellen Bericht »Mehrwegsteige aus Kunststoff vs. Einwegkarton aus Pappe – zwei Verpackungssysteme im Wettbewerb«1 erläutern das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT und das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP im Auftrag der Stiftung Initiative Mehrweg (SIM) Hintergründe und Zusammenhänge zu ökologischen Wirkungen des Einwegkartons und der Kunststoff-Mehrwegsteige. Ein darauf aufbauender genereller Diskurs zum Thema Einweg vs. Mehrweg soll Akteuren der Politik Hilfestellung geben, die richtigen Weichen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft der Zukunft zu stellen. weiterlesen…

Wie die deutsche Industrie im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig bleibt

Aufbau, Nutzung und Monetarisierung einer industriellen Datenbasis

In der am 24.11.2022 publizierten Expertise des acatech-Forschungsbeirats Industrie 4.0 untersuchen das FIR e. V. an der RWTH Aachen und das Industrie 4.0 Maturity Center den Status-quo und die aktuellen Herausforderungen der deutschen Industrie bei der Nutzung und wirtschaftlichen Verwertung von industriellen Daten. Handlungsoptionen für Unternehmen, Verbände, Politik und Wissenschaft zeigen auf, wie der Nutzungsgrad der Datenbasis erhöht werden kann und wie sich Potenziale bei der Monetarisierung ausschöpfen lassen. Der Fokus liegt dabei auf produzierenden Unternehmen. weiterlesen…

Südostniedersachsen „Vorreiter für Kreislaufwirtschaft“ in Deutschland

EU nimmt die Region als Pionier in die „Circular Cities and Regions Initiative“ (CCRI) auf

Südostniedersachsen wird einerMedienmitteilung des Amtes für regionale Landesentwicklung Braunschweig zufolge neben München und Berlin in die Gruppe der „Circular Cities and Regions Initiative“ (CCRI) der Europäischen Union aufgenommen. Damit erhält die Region direkten Zugang zu Informationen und Erfahrungen aus dem europäischen Netzwerk der Pilotregionen und verbessert dadurch ihre Ausgangsposition bei der Umstellung der Prozesse zu einer systemischen Kreislaufwirtschaft. weiterlesen…

Kritik von Ökoenergie-Versorgern

Geplante Strompreisbremse ist Energiewendebremse

Die geplante Strompreisbremse droht die Vermarktung erneuerbarer Energien einzuschränken, während Atom und Braunkohle zusätzliche Vorteile erhalten. Die von der Bundes­regierung geplante Strompreisbremse bringe Vergünstigungen für Atom und Kohle und Nachteile für Erneuerbare Energien, warnten die Ökoenergie-Anbieter Green Planet Energy, naturstrom und Elektrizitätswerke Schönau (EWS) laut der Zeitschrift energiezukunftt am 22.11.2022 in einem offenen Brief an die Abgeordneten des Bundestags. Die Regelungen würden die Strompreise in vielen Fällen sogar zunächst verteuern. weiterlesen…

„Eine Art Ebay für industrielle Abfälle“

Circular Valley-Gründer Carsten Gerhardt über Start-ups in der Kreislaufwirtschaft

Höchste Zeit, dass wir bereits vor dem Produktionsbeginn überlegen, was mit den benutzten Rohstoffen am Lebensende der hergestellten Gegenstände geschieht – Circular Valley-Gründer Carsten Gerhardt in der Wirtschaftswoche über das neue Projekt: „Wir verorten das Circular Valley im gesamten Rhein-Ruhr-Raum, dem größten Ballungsraum Europas. Hier leben etwa 14 Millionen Menschen.“ Und: „Auch wenn die Energiekrise uns das zwischenzeitlich vergessen lässt: Künftig werden wir immer mehr Vorgaben sehen, was die Recyclingfähigkeit von Produkten angeht….“ weiterlesen…

Saarland will Vorreiter für klimaneutrale und energieeffiziente Kühlsysteme werden

Neuer Verbund

Elastokalorik: Hinter dem Begriff verbirgt sich ein Phänomen, das die Kühltechnologie revolutionieren könnte. Dass das Saarland zur führenden Region der Elastokalorik werden könnte, liegt an einem besonderen Projekt von Forschern der Saar-Universität, der htw saar, des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) sowie der Montanstiftung Saar. Der Weg von einer genialen Idee bis hin zu einer breiten Anwendung ist weit und dauert laut einer Medienmitteilung vom 23.11.2022 sehr lange, häufig mehrere Jahrzehnte. weiterlesen…

Stuttgart und München wollen bis 2035 klimaneutral sein

Ziel: Stadtverwaltung soll das schon 2030 erreichen – Stadtwerke Stuttgart haben Strategie vorgelegt

Der Münchner Stadtrat hat einen Maßnahmenplan mit einem Finanzierungsvolumen von rund 500 Millionen Euro bis 2025 beschlossen. Darin sind 68 konkrete Einzelmaßnahmen festgehalten, um München in die Klimaneutralität zu führen. Zentraler Hebel ist dabei die Umsetzung einer kommunalen Wärmestrategie, die München zur ersten deutschen Großstadt macht, die es schafft, Gebäude ohne Heizöl und Erdgas zu beheizen und dabei die Heizkosten sozial verträglich zu halten. Grundlage hierfür ist die Münchner Wärmestudie. Stuttgarts OB Frank Nopper spricht von einem „Quantensprung“!: „Unsere Stadtwerke sollen mit der städtischen Kapitaleinlage von 100 Millionen Euro zum Motor der Energiewende werden. weiterlesen…