Unterschiedliche Toxizität vermeintlich gleichartiger Mikroplastik-Partikel

Untersuchung aus Bayreuth: Vermeintlich gleichartige Mikroplastik-Partikel nicht gleich giftig

Weltweit befassen sich immer mehr Studien mit Auswirkungen von Mikroplastik, vor allem im Hinblick auf die Umwelt und die Gesundheit. Oft verwenden sie kugelförmige Polystyrol-Mikropartikel und gelangen dabei zu teilweise widersprüchlichen Ergebnissen. Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Universität Bayreuth hat einen Grund dafür entdeckt und im Journal of Hazardous Materials (und auf der Website der Uni Bayreuth) publiziert: Handelsübliche, vermeintlich gleiche Polystyrol-Teilchen unterscheiden sich je nach Hersteller signifikant in Bezug auf ihre Strukturen und Eigenschaften. (Bilder: Elektronenmikroskopische Aufnahmen gleichnamiger Polystyrolpartikel von zwei verschiedenen Herstellern. Die kugelförmigen Partikel zeigen verschiedene Oberflächenmorphologien, die zu unterschiedlichen Zellinteraktionen führen können – © Julia Jasinski, uni.bayreuth.de, jhazmat.2021, BY CC 4.0) weiterlesen…

Essenzielle Komponente für zuverlässige Energieversor­gung

Dresdner Wissenschaftler erzielen Erfolg für Stabilisierung des Elektroenergienetzes

ARESS – Der Asynchrone, Rotierende Energie-System-Stabilisator soll als ein integraler Bestandteil der vorhandenen Netzstruktur dafür sorgen, dass Energieversorgung trotz der volatilen Verfügbarkeit der erneuerbaren Energiequellen zuverlässig funktioniert. Forscher der TU Dresden unter Leitung der Professoren Hofmann und Bernet vom Elektrotechnischen Institut (ETI) entwickeln (gemeinsam mit der Firma Siemens Energy Global GmbH Co. KG, der TU Dortmund, der Firma Amprion GmbH und der Leibniz Universität Hannover) eine Anlage zur Stabilisierung des Elektroenergienetzes. weiterlesen…

Dekarbonisierung der Industrie

Was fehlt für eine erfolgreiche Umsetzung der EU-Wasserstoffstrategie?

Eine der komplexesten Aufgaben der Energiewende hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ist die notwendige Systemintegration von Wasserstoff. Die Dekarbonisierung – besser „Defossilisierung“ – des Industriesektors ist dabei in den kommenden Jahren eine besonders große Herausforderung und wird von der richtigen Wasserstoffstrategie abhängen. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat in einer vom Ausschuss für die Zukunft von Wissenschaft und Technologie (STOA) des Europäischen Parlaments in Auftrag gegebenen Untersuchung einige offene Punkte bei der Umsetzung der EU-Wasserstoffstrategie identifiziert und schlägt mehrere politische Optionen vor, um diese Lücken zu schließen. weiterlesen…

EWI: Koalitionsvertrag senkt Emissionen deutlich

Stromsektor fällt unter sektorales Klimaziel

Forschende am Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) der Universität zu Köln sehen in den Plänen der Ampel-Koalition eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen gegenüber den aktuellen Plänen aus dem Klimaschutzgesetz. Die Ziele für den Stromsektor im Koalitionsvertrag erfordern einen deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren sowie zusätzliche wasserstofffähige Gaskraftwerke. Das Emissionsziel des Energiesektors für 2030 könnte dann deutlich unterboten werden. ( Foto: Offshore Windpark Rampion, Brighton -© Zoltan Tasi on Unsplash) weiterlesen…

„Unsere Biomethan-Vision“

Potenzial bis 2030 auf mindestens 350 TWh erhöhen

Am 07.12.2021 haben 28 europäische Unternehmen und Organisationen unter Leitung des Europäischen Biogas-Verbands eine Erklärung an die EU-Kommissarin für Energie, Kadri Simson, gerichtet. Die Unterzeichner wollen belegen, dass Biomethan das kosteneffizienteste und nachhaltigste erneuerbare, derzeit verfügbare Gas ist. Die Erklärung unterstreicht die Bereitschaft der Biomethan-Produzenten und -Nutzer, die zusammen einen Jahresumsatz von rund 300 Milliarden Euro erzielen, ihren Teil dazu beizutragen, das von der Europäischen Kommission geschätzte Potenzial von nachhaltigem Biomethan bis 2030 auf mindestens 350 TWh zu erhöhen. weiterlesen…

Neue Allianzen pro Klimaschutz

IÖW: Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbände fordern den sozial-ökologischen Wandel

Kohleausstieg, Verbrennerverbote, CO2-Preis und energetische Sanierung: Klimapolitik kostet zunächst Geld. Sie braucht daher ein solides sozialpolitisches Fundament, sonst würde sie ganze Berufsgruppen und sozial benachteiligte Menschen empfindlich treffen. Gewerkschaften und Sozialverbände nehmen die Herausforderung an und suchen den Schulterschluss zu Umwelt- und Naturschutzverbänden, um vereint an einer „Just Transition“ zu arbeiten – einem sozial gerechten ökologischen Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft. Eine Untersuchung unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). weiterlesen…

Gebündelte Expertise für Erforschung der Sicherheit hochentwickelter Materialien

Leibniz-Forschungverbund „Advanced Materials Safety“ 2022 am Start

Hochentwickelte Materialien zeigen über ihren Lebenszyklus hinweg komplexe und sich ändernde Eigenschaften. Ein neuer Forschungsverbund der Leibniz-Gemeinschaft, unter Leitung des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden (IPF), wird im Januar 2022 seine Arbeit aufnehmen und Auswirkungen solcher Materialien auf Umwelt und Mensch erforschen und Konzepte zur Herstellung sicherer innovativer Materialien erarbeiten. weiterlesen…

Blaulicht aktiviert Sauerstoff am besten

Neues Katalysatorsystem am LIKAT arbeitet mit Farben

Als Schlüssel zu umweltschonenden chemischen Reaktionen erweist sich zunehmend die Photochemie. Unter milden Temperaturen und Normaldruck sollen künftig Photonen – die Energie des Lichts – chemische Reaktionen bewirken. Ein Team um Esteban Mejía vom Leibniz-Institut für Katalyse in Rostock, LIKAT, und Dengxu Wang von der Shandong Universität in Jinan hat jetzt ein modulares System entwickelt, mit dem sich wie aus einem Lego-Baukasten nahezu beliebig Photokatalysatoren für Verfahren in der organischen Chemie zusammenstellen lassen. (Foto: Für den Laborversuch wird eine Reaktion zur C-H-Derivatisierung mit blauem Licht bestrahlt – Foto © m. frdl. Genehmigung, Xuewen Guo/LIKAT) weiterlesen…

Umstieg auf E-Lkw schon heute machbar?

Bis 26 Tonnen OK

In einer neuen Machbarkeitsstudie im Projekt „ZeroEmissionDeliveries – Berlin“ hat das Fraunhofer ISI in Karlsruhe zusammen mit Partnern aus Forschung und Entwicklung, Automobilbau, Logistik, Energie- und Ladeinfrastruktur insgesamt 9.500 reale Lkw-Touren in Berlin und Umland ausgewertet. Konkret untersuchte das Projekt, ob diese Touren auch mit Batterie-Lkw realisierbar sind. Für jedes Fahrzeug wurde der Energiebedarf anhand seines Einsatzprofils simuliert. Bis 26 Tonnen ging das. weiterlesen…

Windgenerator und Elektrolyseur in einem

Offshore-H2-Produktion

Die französischen Unternehmen Doris Group (ein in Offshore-Öl- und Gasförderung aktives Ingenieurbüro) und Lhyfe (eine noch junge Grün-Wasserstoff-Technologiefirma) haben eine Absichtserklärung zum Aufbau der ersten schwimmenden Windturbine mit einem integrierten Wasserstoff-Elektrolyseur unterzeichnet. (Foto: Offshore-Windgenerator vor Agucadoura, Portugal – Foto © Untrakdrover – eig.Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…