Atmosphärenforschung rund um den Globus

Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Wasserstoff aus Wind

„Entscheidender Baustein der Energiewende“

„Performing Energy“ – das Bündnis für Wasserstoff aus Wind stellte sich heute in Berlin vor, dem eigenen Selbstverständnis nach ein „entscheidender Baustein der Energiewende“. Es geht um die Gewinnung von Wasserstoff unter Einsatz der Windenergie, und dessen Einsatz in drei verschiedenen Pilotbereichen. Die Initiative wird von den Ländern Brandenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg unterstützt. weiterlesen…

Viel Wind um nichts

Kaum Strom aus Jet Streams

Unter den möglichen Quellen erneuerbarer Energien erhielten die Strahlströme oder auch „jet streams“ der oberen Atmosphäre in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit. Die verbreitete Annahme, dass deren hohe Windgeschwindigkeiten einem hohen Potential an erneuerbarer Energie entsprechen, wurde jetzt von Forschern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena widerlegt. Sie berechneten, dass die maximale Energiegewinnung durch Strahlstromwinde etwa 200-fach geringer ist als bisher geschätzt, da deren hohe Windgeschwindigkeiten durch die sehr geringe Reibung entstehen und nicht durch einen starken Antrieb. Mit Hilfe von Klimasimulationen stellten die Wissenschaftler außerdem fest, dass die Energiegewinnung aus Strahlstromwinden gewaltige Auswirkungen für das gesamte Klimasystem haben würde. weiterlesen…