Einsatz neuer Technologien muss bis 2050 um das 1300-Fache steigen

Bericht zeigt „große Lücke“ bei CO2-Entnahmen aus der Atmosphäre auf

Neben raschen Emissionsminderungen ist auch die Entnahme von Kohlendioxid aus der Atmosphäre nötig, um das Temperaturziel des Pariser Abkommens zu erreichen: die Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius zu begrenzen und Anstrengungen zur Begrenzung auf 1,5 Grad zu unternehmen. Dies zeigt der erste Bericht „State of Carbon Dioxide Removal“ (Stand der CO2-Entnahmen), der mehr als 20 Fachleute auf diesem Gebiet vereint. Er wurde geleitet von der Smith School of Enterprise and the Environment der Universität Oxford und mitgeleitet von dem in Berlin ansässigen Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). weiterlesen…

Atmosphärenforschung rund um den Globus

Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt. weiterlesen…

Wasserstoff aus Wind

„Entscheidender Baustein der Energiewende“

„Performing Energy“ – das Bündnis für Wasserstoff aus Wind stellte sich heute in Berlin vor, dem eigenen Selbstverständnis nach ein „entscheidender Baustein der Energiewende“. Es geht um die Gewinnung von Wasserstoff unter Einsatz der Windenergie, und dessen Einsatz in drei verschiedenen Pilotbereichen. Die Initiative wird von den Ländern Brandenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg unterstützt. weiterlesen…

Viel Wind um nichts

Kaum Strom aus Jet Streams

Unter den möglichen Quellen erneuerbarer Energien erhielten die Strahlströme oder auch „jet streams“ der oberen Atmosphäre in den letzten Jahren vermehrt Aufmerksamkeit. Die verbreitete Annahme, dass deren hohe Windgeschwindigkeiten einem hohen Potential an erneuerbarer Energie entsprechen, wurde jetzt von Forschern des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena widerlegt. Sie berechneten, dass die maximale Energiegewinnung durch Strahlstromwinde etwa 200-fach geringer ist als bisher geschätzt, da deren hohe Windgeschwindigkeiten durch die sehr geringe Reibung entstehen und nicht durch einen starken Antrieb. Mit Hilfe von Klimasimulationen stellten die Wissenschaftler außerdem fest, dass die Energiegewinnung aus Strahlstromwinden gewaltige Auswirkungen für das gesamte Klimasystem haben würde. weiterlesen…