Wirtschaftsprüfer stoßen auf Bilanztricks der Braunkohleunternehmen


Greenpeace-Analysen: LEAG kann Milliardenkosten für Renaturierung der Tagebaue nicht decken

Der Braunkohlekonzern LEAG ist voraussichtlich wirtschaftlich außerstande, die nötigen Milliardenrückstellungen für die Renaturierung seiner Kohlegruben in der Lausitz aufzubringen. Zu diesem Schluss kommen die Wirtschaftsprüfer von Cordes + Partner in einer von Greenpeace beauftragten Stellungnahme. Setzt die Bundesregierung ihre völkerrechtlich bindenden Zusagen zum Pariser Klimaschutzabkommen um und legt ein dazu passendes Enddatum für die Kohleverstromung fest, „wäre eine Ansammlung der Rückstellung tendenziell unterdotiert“, schreiben die Prüfer. weiterlesen…

Brandenburgs Energiestrategie in der Kritik


Grüne: “…das Gegenteil einer zielgerichteten und konsequenten Energiepolitik“

Dem aktuellen Maßnahmenkatalog „Energiestrategie 2030“ der rot-roten Landesregierung in Brandenburg folgend, sollen Erneuerbare Energien bis 2030 mindestens 32 Prozent des Primärenergieverbrauchs ausmachen – eine Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem aktuellen Anteil. Zu wenig, finden die Grünen im Brandenburger Landtag und kritisieren vor allem die Aufrechterhaltung des Braunkohle-Tagebaus, wie Manuel Först am 15.08.2018 in energiezukunft berichtet. weiterlesen…

Kohleausstieg: Geringe Auswirkungen auf Arbeitsplätze


Strukturwandel mit Ansiedlung zukunftsfähiger Unternehmen

Der Kohleausstieg hat weniger Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in der Braunkohleindustrie als befürchtet. Auch wenn die Förderung von Braunkohle bis zum Jahr 2030 stärker zurückgeht, sind kaum betriebsbedingte Kündigungen nötig. Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts e.V. in Freiburg zeigt, dass im Jahr 2030 insgesamt noch 8.000 Beschäftigte in der Förderung von Braunkohle und der Stromerzeugung arbeiten, wenn die Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden, wie das Öko-Institut e.V. am 24.07.2018 mitteilte. weiterlesen…

Die Kirche im Dorf lassen


„Immerather Dom“ soll dem Braunkohle-Tagebau zum Opfer fallen und mit ihm das ganze Dorf

Der Energiekonzern RWE reißt in Nordrhein-Westfalen eine denkmalgeschützte Kirche ab – um an Kohle heranzukommen, die keiner braucht. Greenpeace-Aktivisten protestierten vor Ort. Michael Weiland beschreibt am 08.01.2018 für Greenpeace, worum es geht. weiterlesen…