Klimawandel heißt Strukturwandel

In einem Text für den Vorwärts (Ausgabe 2/2019) erinnert Ernst Ulrich von Weizsäcker an den sogenannten “Budget-Ansatz”, der auf dem Gedanken basiert, dass das gleiche Budget der CO2-Emissionen pro Kopf auf alle Länder der Welt gerecht verteilt ist.

– mit freundlicher Genehmigung von Autor und Verlag weiterlesen…

Umfrage: Deutsche für schnellen Start in den Kohleausstieg


Kohleabbau hat in der Bevölkerung keinen Rückhalt mehr

Drei Viertel der Deutschen sind der Meinung, dass der Kohleausstieg schnell begonnen werden muss. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der NATURSTROM AG. 73 Prozent der befragten Personen stimmen zu, dass die zwölf ältesten Braunkohlekraftwerke bis zum Jahr 2020 aus Klimaschutzgründen stillzulegen sind. weiterlesen…

Bericht der Kohlekommission


So soll den Braunkohle-Revieren geholfen werden

Die derzeitigen Braunkohle-Reviere sollen in Zukunft in vielen Bereichen bevorzugt behandelt werden. Das geht aus einem ersten Entwurf des Berichts hervor, den die Kohlekommission an die Bundesregierung abgeben soll. Er liegt der Süddeutschen Zeitung vor. Demnach solle es künftig beim Ausbau von Verkehrs- und Datennetzen einen “Revierbonus” unter dem Motto “Vorfahrt für Strukturentwicklungsgebiete” geben. Dies würde es etwa dem Bund erleichtern, Verkehrsprojekte bei der Planung vorzuziehen, wie der Berliner SZ-Korrespondent Michael Bauchmüller am 12.10.2018 schrieb. weiterlesen…

Deutschland ist nicht allein: Kohleausstieg beschäftigt viele Länder auf der Welt


DIW-Studie untersucht Szenarien des Kohleausstiegs in sechs Ländern

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat sich an einer Vergleichsstudie zu sechs Ländern – Deutschland, Polen, Südafrika, Australien, Indien und China – und ihrem möglichen Weg aus der Kohle beteiligt. Die Studie zeigt, dass Deutschland bei weitem nicht alleine ist: Vor dem Hintergrund der internationalen Klimaverpflichtungen und wachsender Sorgen um Luftqualität und Gesundheit stellt sich – nicht nur in diesen sechs teilweise stark durch Kohleenergie geprägten Ländern – zunehmend die Frage nach der Zukunft dieses Rohstoffes. weiterlesen…

Kohleausstieg: Geringe Auswirkungen auf Arbeitsplätze


Strukturwandel mit Ansiedlung zukunftsfähiger Unternehmen

Der Kohleausstieg hat weniger Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in der Braunkohleindustrie als befürchtet. Auch wenn die Förderung von Braunkohle bis zum Jahr 2030 stärker zurückgeht, sind kaum betriebsbedingte Kündigungen nötig. Eine aktuelle Studie des Öko-Instituts e.V. in Freiburg zeigt, dass im Jahr 2030 insgesamt noch 8.000 Beschäftigte in der Förderung von Braunkohle und der Stromerzeugung arbeiten, wenn die Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden, wie das Öko-Institut e.V. am 24.07.2018 mitteilte. weiterlesen…

Bund soll 100 Millionen jährlich für Lausitz zahlen


Agora Energiewende präsentiert Konzept für Lausitz-Strukturfonds

Die Lausitz soll von 2019 an jährlich 100 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt zusätzlich zu bestehenden Mitteln zur Strukturentwicklung erhalten. Mit einem „Strukturwandelfonds Lausitz“ sollen regionale Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Zivilgesellschaft auf die Herausforderungen vorbereitet werden, die mit dem schrittweisen Abschied von der Braunkohle einhergehen.
So schlägt es das am 19.10.2017 in Cottbus vorgestellte Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ vor. Es wurde von Agora Energiewende als Ergebnis intensiver Gespräche mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in der Lausitz erarbeitet. weiterlesen…