Garzweiler: RWE lehnte Deeskalationsstrategie ab
WDR-Recherche: Werkschutz und Polizei arbeiteten enger zusammen als bislang bekannt
Die teils heftigen Proteste gegen den Braunkohle-Tagebau Garzweiler, NRW, am Wochenende des 15. und 16.08.2015 haben ein politisches Nachspiel im Düsseldorfer Landtag. Denn der Energieversorgungskonzern RWE hat – einer WDR-Recherche folgend – die Eskalation der Kohleproteste billigend in Kauf genommen. Wie ARD-Energie-Experte Jürgen Döschner auf der WDR-Webseite schreibt, hatte das EVU vor Beginn der Demonstrationen einen Vorschlag der Polizei abgelehnt, die Arbeit im Tagebau während der Proteste ruhen zu lassen. RWE begründete die Ablehnung des Deeskalationsvorschlags auf Anfrage mit „allgemeinen Gefahren im Tagebau“, die sich nicht auf den Betrieb der Bagger beschränkten. weiterlesen…
