E-Wende französisch: Wind und Gezeiten

Frankreich will Weltmarktführer in Erneuerbaren Energien werden

Frankreichs Umweltminister Philippe Martin will einen ökologischen Wandel. Sein Land soll in zwölf Jahren Weltmarktführer in Erneuerbaren Energien sein. Martin setzt dabei vor allem auf  Wind- und Gezeitenenergie. Die Vorschläge der enzelnen Minister dazu soll eine Arbeitsgruppe prüfen – geleitet von Anne Lauvergeon, die von 2001 bis 2011 Chefin des französischen Staatsunternehmens AREVA war, dessen Hauptgeschäftsfeld bisher die Nuklearenergie darstellte, und das nur allmählich auf Erneuerbare Energien umsteuert. weiterlesen…

Denkanstoß: „Schlaue Netze“

Keine Angst vor der Energiewende

Die Mobilitätsforscher Weert Canzler und Andreas Knie entwerfen in ihrem Buch „Schlaue Netze ein Szenario, das eine Wende in der Strom- und Wärmeerzeugung und im Verkehr zusammendenkt. Ihre zentrale Aussage: Wir brauchen keine Angst vor der Energiewende zu haben. Kerngedanke ist die Formulierung eines Schlaue-Netze-Gesetzes als Hebel für das Gelingen der Wende. Der Vorschlag ist gleichermaßen radikal wie komplex und zielt auf eine starke Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. weiterlesen…

Energiewende aus Länderperspektive

AEE veröffentlicht umfangreiches Nachschlagewerk zu Erneuerbaren Energien in den Bundesländern

Mit dem aktuellen Jahresreport Föderal-Erneuerbar bietet die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) einen umfassenden Überblick zum Fortgang der Energiewende auf Länderebene. Daten und Fakten zum Ausbaustand Erneuerbarer Energien, Interviews mit den Umwelt- und Energieministern der Länder, Best-Practice-Beispiele und ein Überblick zu den energiepolitischen Landeszielen machen den Report zum wichtigen Nachschlagewerk für alle Energiewendepraktiker und -interessierten. weiterlesen…

BUND fordert Reform der Wissenschaftspolitik – E-Wende droht Verschleppung

Jahresbericht: Energiewende in Gefahr?

Der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) hat ein Programm zur Reform der Wissenschaftspolitik ausgearbeitet. BUND-Vorsaitzender Hubert Weiger bei der Vorstellung des Jahresberichts 2012: „Wir befürworten eine Forschung, die sich den großen Herausforderungen unserer Zeit stellt. Dazu gehören der Schutz knapper Ressourcen und ihre gerechte Verteilung. Erforderlich ist auch eine Neudefinition von Wachstum in begrenzten Naturräumen. Intensiver als bisher erforscht werden müssen außerdem Wege weg von atomaren und fossilen Energiequellen. Für diese Aufgaben benötigt die Zukunftsforschung in Deutschland etwa eine Milliarde Euro pro Jahr.“ weiterlesen…

Bildung statt Braunkohle

„Energie-Kommune“ Uebigau-Wahrenbrück: Historische Brikettfabrik Lernort für Energiewende

In der südbrandenburgischen Stadt Uebigau-Wahrenbrück hält die Energiewende nicht nur in Form von Strom und Wärme Einzug, sondern insbesondere auch als umfangreiches Bildungs- und Informationsangebot. Wie die Agentur für Erneuerbare Energine (AEE) meldet, ist die Stadt für ihr Engagement als „Energie-Kommune“ ausgezeichnet worden. Mit dem Titel würdigt die Agentur vorbildliche kommunale Energieprojekte und stellt sie auf dem Infoportal www.kommunal-erneuerbar.de ausführlich vor. weiterlesen…

Vattenfall schreibt Milliarden ab

Zu spät auf Energiewende reagiert

Der Energieversorger Vattenfall hat mitgeteilt, 29,7 Milliarden Schwedenkronen (rund 3,4 Milliarden Euro) abzuschreiben. Gleichzeitig wird rigoros gespart und die Organisationsstruktur geändert, „um größere finanzielle und strategische Flexibilität zu erreichen“. Ab 01.01.2014 wird der Konzern in zwei regionale Einheiten aufgeteilt: Skandinavien und Kontinentaleuropa/Großbritannien. Als Hintergrund nennt Vattenfall „die aus Sicht des Unternehmens gestiegene Unsicherheit in Bezug auf die Entwicklung des Energiebinnenmarktes in Europa, insbesondere in Kontinentaleuropa – kurz, man hat zu spät auf die Energiewende reagiert. weiterlesen…

Zukunftslabor Deutschland

Buch zu Klaus Töpfers 75.

„future lab germany – innovationen für die welt von morgen“ heißt ein im Murmann-Verlag erschienenes und am 17.07.2013 in Berlin vorgestelltes Buch, dessen Titel bereits Programm ist: „Wie viel Innovation braucht das Land? Wieviel Mut braucht es, um den systemischen Wandel wirklich umzusetzen? Welche Hebel können getätigt werden und was bleibt, wenn sich alles ändert?“ fragen die beiden Herausgeber und Co-Autoren Dr. Günther Bachman (Generalsekretär des Rats für Nachhaltige Entwicklung in Berlin) und Prof. Lutz Engelke (Gründer und Geschäftsführer von TRIAD Berlin). Ihr Wahlspruch für das Buch: „Um Wohlstand zu erhalten, müssen wir die Art, wie wir ihn herstellen, grundsätzlich ändern. Erhalten geht nicht durch Festhalten, sondern nur im Wandel“. weiterlesen…

Wahlkampf versagt beim Thema Energiewende

Jeder vierte Deutsche hat kein Vertrauen in die Energiewende-Politik

In Sachen Energiepolitik war der Wahlkampf der deutschen Parteien bisher wenig überzeugend: 24 Prozent der Bundesbürger trauen keinem politischen Lager zu, die Energiewende zu meistern. 26  vertrauen auf die Kompetenz der CDU/CSU. Die Grünen schaffen bei einem ihrer Traditionsthemen nur 22 Prozent, und die übrigen Parteien schneiden noch schlechter ab – Ergebnisse aus der repräsentativen Online-Befragung „Energiekompetenz der Bundestagsparteien“ des Energiedienstleisters Ensys AG. weiterlesen…