AEE rät: Herbstbeginn zum Wärmewechsel nutzen

Staatliche Kombi-Förderung ermöglicht Umstieg auf erneuerbares Heizen ohne eigenes Sparvermögen

Der (mehr oder weniger) goldene Frühherbst eigne sich hervorragend, so die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in einer Mitteilung, um noch vor Beginn der nächsten Heizperiode die Heizung zu erneuern. Jahrelanges Sparen sei seit diesem Jahr überflüssig, denn Vater Staat greife Hausbesitzern kräftig unter die Arme: Zusätzlich zum bewährten Zuschuss aus dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesumweltministeriums gibt es für Heizungen auf Basis von Solar-, Umwelt- oder Bioenergie ein zinsgünstiges Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). weiterlesen…

E-Wende: Akzeptanz stärken, Beteiligung fördern

Fachtagung Föderal-Erneuerbar 2013

Von Informationskampagnen über die Einbindung bei der Planung von Landesenergiekonzepten bis hin zur planerischen und finanziellen Beteiligung der Bürger und Kommunen reichen die vielfältigen Möglichkeiten, die Akzeptanz der Energiewende vor Ort zu steigern. Das ist das Ergebnis der am 03.09.2013 von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) unter Leitung von AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer veranstalteten zweiten Fachtagung im Rahmen des Projekts „Föderal-Erneuerbar“. Unter dem Thema „Energiewende in den Bundesländern – Akzeptanz stärken, Beteiligung fördern“ diskutierten mehr als 60 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Strategien zur Akzeptanzförderung der Energiewende. weiterlesen…

UBA: Insellösung nur in Ausnahmen praktikabel

Lokale Autarkie nur und günstigen Bedingungen möglich

Die lokale Eigenversorgung mit Strom als Insel ohne Anschluss an das Stromnetz, sei für Städte und Gemeinden nur in Einzelfällen möglich. Insbesondere der Strombedarf für Industrie und Gewerbe lasse sich mit diesem Konzept nicht decken. Zu diesem Ergebnis kommt das Umweltbundesamt (UBA) in seiner Studie „Modellierung einer vollständig auf erneuerbaren Energien basierenden Stromerzeugung im Jahr 2050 in autarken, dezentralen Strukturen“. Dabei sei in einem externen Gutachten für das Jahr 2050 die technisch-ökologische Machbarkeit einer Energieversorgung untersucht worden, in welcher der Strom innerhalb von kleinräumigen, dezentralen Strukturen wie Städten, Stadtteilen oder Gemeinden jeweils autark produziert wird. Diese Gebiete seien dabei weder untereinander noch nach außen hin über Stromleitungen vernetzt gewesen. Zur Deckung des jeweiligen Strombedarfs würden also ausschließlich die vor Ort vorhandenen Potenziale der erneuerbaren Energien genutzt, was mit der Notwendigkeit von Elektrizitätsspeichern einhergehe. weiterlesen…

Eurosolar: „Quotenmodell ist vergifteter Köder“

EE-Verband setzt sich vehement für EEG ein

„Das EEG ist das erfolgreichste wirtschafts- und industriepolitische Instrument zur Förderung erneuerbarer Energien“, schreibt der Branchenverband Eurosolar in seiner jüngsten Mitteilung. Trotzdem werde es im derzeitigen Wahlkampf vehement von Seiten der Bundesregierung angegriffen. Unterstützt werde die Politik dabei durch eine intensive Medienkampagne. Auch die Monopolkommission schlug nun erneut den Ausstieg aus dem bisherigen Fördersystem für erneuerbare Energien zugunsten eines Quotenmodells vor. Es war vor zwei Jahren und ist auch jetzt wieder heftig umstritten – siehe: solarify.eu: „Quotenvorschlag der Monopolkommission unter schwerem Beschuss“.
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E-Wende: Schneller = günstiger

Studie: Beschleunigte Energiewende spart Milliardensummen

Ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu kräftiger Kostenersparnis. Die Anlagen produzieren schon heute zum Teil deutlich günstiger Strom als der konventionelle Kraftwerkspark. Bis 2030 werde  sich der Kostenvorteil auf insgesamt 54 Milliarden Euro summieren. Jede Kilowattstunde Strom aus neu gebauten Wind-, Wasser- und Solaranlagen koste dann im Schnitt 3,1 Cent weniger als Strom aus fossilen Quellen. Das geht aus einer vom Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag erstellten aktuellen Greenpeace-Energy-Studie hervor. Zwei Wissenschaftlerinnen verglichen die Kosten von konventioneller und regenerativer Stromerzeugung von heute bis 2050. weiterlesen…

Breiter EE-Mix benötigt

Neues AEE-Hintergrundpapier:
Steuerbare Stromerzeugung aus Biomasse kann schwankende Produktion von Wind- und Solarstrom ausgleichen

Mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien kommt den Anlagen umweltfreundlicher Stromproduktion immer mehr Verantwortung für eine sichere Energieversorgung zu. Das gilt für Strom aus Wind- und Solaranlagen, ebenso für die Bioenergie. Wie aus einem neuen Hintergrundpapier der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) hervorgeht, haben vor allem Biogasanlagen mit ihren Möglichkeiten zur flexiblen Stromproduktion besonders wertvolle Eigenschaften für den Strommarkt der Zukunft. Sie könnten die wetterabhängige Erzeugung von Solar- und Windenergieanlagen gut ausgleichen. „Für eine saubere und sichere Versorgung mit Erneuerbaren Energien ist ein breiter Mix an Technologien die beste Voraussetzung“, betont AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

TÜV-SÜD darf Ökostrom EU-weit zertifizieren

Ökostrom-Zertifizierung für EU-weiten Handel zugelassen

Der TÜV-SÜD-Standard „Erzeugung EE“ wurde von der Association of Issuing Bodies (AIB) als so genanntes Independent Criteria Scheme (ICS) anerkannt. Die Zertifizierung bescheinigt nicht nur die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien, sondern auch Zusatzqualitäten von Ökostrom. Mit der AIB-Akkreditierung lassen sich erstmals auch Herkunftsnachweise mit Zusatzqualität über Landesgrenzen transferieren. weiterlesen…

EU-Energiemarkt-Rahmenordnung für Erneuerbare Energien gefordert

Resolution von EUROSOLAR
Solarify dokumentiert

Die europäische Verinigung für Erneuerbare Energien EUROSOLAR fordert eine europäische Energiemarkt-Rahmenordnung für Erneuerbare Energien. Anlässlich der europäischen Delegiertenversammlung von EUROSOLAR am 24.08.2013 in Bonn wurde eine entsprechende Resolution verabschiedet. Darin fordert Eurosolar, die Energiepolitik der EU „konsequent auf das Ziel einer dezentralen Vollversorgung auf Basis Erneuerbarer Energien auszurichten“. Dazu seien auf „politischer Ebene verbindliche Ausbauziele als Mindestziele zu beschließen und entsprechende Rahmenbedingungen im EU-Recht zu verankern“. Das Energierecht der EU solle zu einer neuen „EU-Energiemarkt-Rahmenordnung für die dezentrale Energiewende“ weiterentwickelt werden. Solarify dokumentiert die Resolution. weiterlesen…

Neues Helmholtz-Institut für Erneuerbare

Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg gegründet

Soll die Energiewende in Deutschland ein Erfolg werden, müssen effiziente, kostengünstige und praktikable Lösungen für die grüne Energie der Zukunft gefunden werden. Einen wichtigen Schritt auf diesem Weg machen die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), das Forschungszentrum Jülich und das Helmholtz-Zentrum Berlin: Sie gründen gemeinsam das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN). In Anwesenheit von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, der drei bayerischen Minister Dr. Wolfgang Heubisch, Joachim Herrmann und Dr. Markus Söder sowie Staatssekretärin Katja Hessel ist in Nürnberg der Kooperationsvertrag unterzeichnet worden. weiterlesen…

Unternehmen profitieren vom EE-Ausbau

Strompreise sinken an allen Handelsmärkten

Der Ausbau der erneuerbaren Energien lässt nach einer Mitteilung des Bundesverbands Erneuerbar Energien (BEE) die Strompreise mittlerweile an allen Handelsmärkten der Strombörse fallen. Während die preissenkenden Effekte regenerativer Energien bislang nur am so genannten Spotmarkt erkennbar gewesen seien, seien sie nun auch am Markt für langfristige Energielieferverträge (Terminmarkt) angekommen. Die europäische Energiebörse (EEX) notierte am 31.07.2013 den Preis für die Lieferung von Grundlaststrom für das kommende Jahr 2014 bei 3,661 Cent pro Kilowattstunde – und damit rund 24 Prozent niedriger als im Vorjahr. „Von den niedrigen Börsenstrompreisen haben bislang nur Unternehmen profitiert, die in der Lage sind, kurzfristig am Spotmarkt einzukaufen. In Zukunft kommen auch jene Betriebe in den Genuss günstiger Strompreise, die sich über langfristige Lieferverträge mit Energie eindecken“, erklärte BEE-Präsident Dietmar Schütz. weiterlesen…