DGB unterstützt Energiewende „vorbehaltlos“

Positionspapier

Der DGB hat am 02.07.2013 ein Positionspapier zur Energiewende vorgelegt. In einer Erklärung dazu heißt es: „Eine zuverlässige, umweltverträgliche und bezahlbare Energieversorgung ist das Herzstück für die nachhaltige Entwicklung unserer Industriegesellschaft. Spätestens seit dem verheerenden Atomunfall in Japan ist deutlich geworden, dass die Atomkraft diese Bedingung nicht erfüllen kann. Die Katastrophe hat weltweite Debatten über die Grundzüge einer neuen Energie- und Wirtschaftspolitik ausgelöst. Auch Deutschland befindet sich in einem Prozess, der auf die grundlegende Neugestaltung der Energieversorgung ausgerichtet ist.“ weiterlesen…

US-Öl- und Gasproduktion 2012 mit stärkstem Anstieg

62. BP-Welt-Energie-Statistik: Anpassung an eine Welt im Umbruch

  • US-amerikanische Ölproduktion in 2012 mit dem stärksten Anstieg im Jahresvergleich
  • 2012 größter jährlicher Rückgang bei der Kernenergieerzeugung
  • Globales Energiesystem passt sich neuen Verhältnissen an
  • zunehmende Energievielfalt auf dem Weltmarkt

Zum 62. Mal hat BP seinen Statistical Review of World Energy veröffentlicht. BP-Chef-Ökonom Christof Rühl stellte ihn am 20.06.2013 in Berlin vor. Der Jahresbericht betrachtet die globale Energieproduktion und den Energieverbrauch für das jeweils zurückliegende Jahr. Ein zentrales Ergebnis der ausgewerteten Daten des Jahres 2012 ist der bisher stärkste jährliche Anstieg der US-amerikanischen Ölproduktion – so der Mineralöl-Konzern auf seiner Webseite. weiterlesen…

Neues Ziel: Globale Abkühlung

Statt Zwei-Grad-Grenze: Absenkung der Temperatur

„Erneuerbare Energien und andere Klimaschutzmaßnahmen sind keine Belastung, sondern treibende Kraft für wirtschaftliche Entwicklung“  ist die Kernaussage des Buches von Hans-Josef Fell. Er möchte die weltweit festgefahrene Klimaschutzdiskussion mit neuen Strategien bereichern. Hierzu denkt er über neue Klimaschutzziele und neue politische Maßnahmen nach. Als neues Ziel schlägt Fell eine „globale Abkühlung“ vor, anstatt sich mit den „Zwei-Grad-Celsius“ (0der mehr) und damit einer weiteren Aufheizung der Erdatmosphäre abzufinden. weiterlesen…

Neu: Helmholtz-Institut für Erneuerbare Energien

Freie Fahrt für das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien

Der Senat der Helmholtz-Gemeinschaft hat am 13.06.2013 die Einrichtung eines Helmholtz-Instituts für Erneuerbare Energien beschlossen. Helmholtz-Präsident Jürgen Mlynek würdigte die Entscheidung als einen „weiteren wichtigen Schritt, um die Zusammenarbeit mit den Universitäten zu intensivieren und so essentielle Kompetenzen der außeruniversitären Forschung mit universitären Partnern zu bündeln“. Das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg für Erneuerbare Energien (HI ERN) ist eine Kooperation der Helmholtz-Zentren in Jülich und Berlin mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert das neue Institut mit jährlich 5,5 Millionen Euro für Personal, Betrieb und Investitionen. Erst im Dezember 2012 hatte ein internationales Gutachtergremium die Bedingungen für diese Einrichtung in Erlangen und Nürnberg geprüft und den von allen Partnern vorgelegten Plänen als exzellent bewertet. weiterlesen…

EE weltweit auf dem Vormarsch I

Studie „Renewables 2013 Global Status Report von REN21“ erschienen

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien war 2012 deutlich günstiger als in den Vorjahren. Das ist ein Ergebnis des Renewables 2013 Global Status Report von REN21. Die Studie zeigt: In Deutschland sanken die Investitionsausgaben für den Ausbau der Erneuerbaren im Vergleich zu 2011 um 35 Prozent. Gleichzeitig nahm 2012 im Vergleich zum Vorjahr die Produktion von Strom aus Wind, Sonne und Wasser um ganze 10 Prozent zu. weiterlesen…

EE weltweit auf dem Vormarsch II

Schon fast 20 Prozent

Der weltweite massive Ausbau erneuerbarer Energien hält weiterhin an: Im Jahr 2012 stellten erneuerbare Energien bereits rund 19 Prozent des weltweiten Endenergieverbrauchs bereit, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Bundesumwelt– mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. weiterlesen…

Merkel bekennt sich zum Einspeisevorrang

Märkte und Systeme im Umbruch

Der Umbau der Energieversorgung erfordere vielfältiges Handeln und die Zusammenarbeit gerade von Bund und Ländern. Darauf wies Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede vor dem diesjährigen Jahreskongress der Energie- und Wasserwirtschaft am 12.06. in Berlin hin. Am Einspeisevorrang des EEG will sie festhalten. weiterlesen…

Sieben Energieminister vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit

Mit Oettinger im Pentalateralen Energieforum

Nach dem Energierat am 07.06.2013 haben die Energieminister der BeNeLux-Staaten, Frankreichs, Deutschlands, Österreichs und der Schweiz im Beisein von EU-Kommissar Günther Oettinger eine politische Erklärung zur weiteren Zusammenarbeit im sogenannten Pentalateralen Energieforum unterzeichnet – so eine Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums. weiterlesen…