Deutschland fördert Start der Wasserstoffproduktion in Marokko
€ 90 Mio. vom BMZ – Unterstützung auch für den COVID-19-Fonds und Reformbemühungen
In Marokko soll künftig grüner Wasserstoff für Deutschland produziert werden. Entwicklungsminister Müller stellt dafür 90 Millionen Euro bereit. Laut der Internetseite des marokkanischen Außenministeriums und dem Handelsblatt haben Nasser Bourita, marokkanischer Außenminister, und der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller die bisherigen Ergebnisse der jüngsten zwischenstaatlichen Gespräche hervorgehoben. Der Mitteilung aus Rabat zufolge erhält Marokko aus Berlin direkte Finanzhilfen in Höhe von knapp 1,4 Milliarden Euro – ca. 202,6 Millionen davon als Zuschüsse. weiterlesen…
Um die nationalen Klimaziele zu erreichen, wird eine teilweise Umstellung des deutschen Straßenverkehrs auf Wasserstoff diskutiert. Ein Team des
Gemeinsam mit
Das Bundeskabinett hat am 23.09.2020 den Regierungsentwurf des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes 2021 beschlossen. Dieser soll noch in diesem Jahr vom Bundestag verabschiedet werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Nachgang eine Ergänzung des „EEG 2021“ vorgelegt und darin unter anderem die finanzielle Unterstützung der Herstellung von grauem und grünen Wasserstoff im Rahmen der „Besonderen Ausgleichsregelung“ präzisiert. Unternehmen sollen bei ihren Stromkosten zur Herstellung von Wasserstoff von der EEG-Umlage befreit werden. Der
Nachdem Deutschland nicht genügend Wasserstoff herstellen kann, werden wir auf Wasserstoffimporte angewiesen sein – Wirtschaftsstaatssekretär Andreas Feicht sagte kürzlich, man arbeite daran, internationale Lieferketten und Partnerschaften mit Ländern mit hohem Exportpotential wie Chile aufzubauen. So ein Artikel von Wolfgang Kempkens auf
Weil die deutsche Kapazität nicht ausreicht, soll der Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zufolge ein Großteil des für die Energiewende nötigen grünen Wasserstoffs im Ausland produziert und importiert werden. Im Rahmen einer vom
„Bei der Verbrennung von Wasserstoff fällt als einziges Nebenprodukt Wasser an – deshalb ist Wasserstoff seit Jahrzehnten eine verlockende kohlenstofffreie Energiequelle. Doch das traditionelle Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff, bei dem fossile Brennstoffe Wasserdampf ausgesetzt werden, ist noch nicht einmal annähernd kohlenstofffrei“, schreibt Jeff Carbeck*) am 10.11.2020 auf
Die Atacamawüste im Norden Chiles ist das Dorado der Solarbranche, mit jährlichen Erträgen von mehr als 2.000 Kilowattstunden pro Kilowattpeak. Daran (und an die Windenergie im Süden) anknüpfend positioniert sich Chile immer stärker als möglicher Exporteur von grünem Wasserstoff. Aktuelle Geschäftschancen wurden auf einer hochrangigen Onlinekonferenz am 03. und 04. November 2020 aufgezeigt, die von der chilenischen Regierung gemeinsam mit der GIZ veranstaltet wurde. Ein Gastbeitrag von Stephan Franz, BüroF, am 02.11.2020 auf