Gigawatt-Wasserstoff-Projekt in Namibia
Enertrag: Nimmt mit Hyphen-Konsortium Hürde
Desertec reloaded? Viel Fläche, reichlich Sonne und Wind: Afrika könnte zum Exporteur erneuerbarer Energie werden. Deutsche Firmen planen Projekte von Ägypten bis Südafrika. Im November 2021 hat die namibische Regierung der Enertrag-Tochter Hyphen Hydrogen Energy den Rang eines „bevorzugtem Bieters“ für die Umsetzung eines Projektes zur Produktion von jährlich 300.000 Tonnen grünem Wasserstoff im Tsau-Khaeb-Nationalpark zuerkannt. Die extrem trockene Zone war zuvor früher Sperrgebiet für Diamantenabbau in der Wüste. Windkraftanlagen und Solarparks sollen dort entstehen, die im Endausbau fünf Gigawatt Ökostrom (etsprechend 5 AKW) liefern. (Foto: Enertrag-Elektrolyseur in Prenzlau – © Hanno Böck, eig. Werk, CC0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…
In Afrika sind sich zehn Projekte für grünen Wasserstoff in verschiedenen Entwicklungsstadien. Der Kontinent verfügt über Landmasse und Sonnenlicht, zwei wichtige Merkmale und Projektvoraussetzungen, welche die Produktion von grünem Wasserstoff unterstützen. In Afrika sind 593 Kraftwerke für erneuerbare Energien mit einer Gesamtkapazität von 64 GW in Betrieb, und 580 Projekte mit einer Kapazität von 152 GW sind geplant. Eine Analyse von Erika Baldessin, Jennifer Tschopp und Laszlo Maio auf 
Grüner Wasserstoff ist als Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine und der Preisexplosion der fossilen Brennstoffe und Energieträger günstiger geworden als grauer. Für die Wasserstoff-Branche eine große Chance – so
Ein Metallschaum könnte die Grundlage für eine kostengünstige Methode zur Erzeugung kohlenstofffreier Kraftstoffe bilden. Forscher der
Prof. Andreas Luczak von der Fachhochschule Kiel bestimmte in seiner Kurzstudie „
Grüner Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Unter dem Titel „REDEFINE Hydrogen Economy (H2E)“ bringt das BMBF seit 01.12.2021 Spitzenforschende aus aller Welt zusammen, um in Deutschland klimaneutrale Erzeugungstechnologien für Grünen Wasserstoff zu entwickeln. Der
Die Erzeugung von grünem Wasserstoff durch Wasserelektrolyse hat in den letzten Jahren enorm an Interesse gewonnen, und in der Elektrolysebranche werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um Zellen und Stacks zu vergrößern und die Produktionskapazitäten deutlich zu erhöhen, stell das
Die Zertifizierung von erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten ist ein zentrales Instrument, um die erneuerbaren Eigenschaften des Energieträgers und damit die Einhaltung der Anforderungen an die H2-Produktion nachzuweisen. Der erneuerbare Wasserstoff wird dadurch von seinem chemisch identischen fossilen Äquivalent unterscheidbar. Zertifizierung ist eine Voraussetzung für den Handel mit erneuerbarem Wasserstoff und seinen Derivaten sowie die Herausbildung eines globalen H2-Markts. Ein weltweit einheitliches Zertifizierungssystem gibt es jedoch bislang nicht. Das neue Analysepapier der Deutschen Energie-Agentur (dena) und des Weltenergierat – Deutschland (WEC) „