Barbara Hendricks und der „Kraftakt“

Programmentwurf für „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020

Deutschland verfehlt sein Ziel, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent zu verringern, wenn Umweltministerin Hendricks der „Kraftakt“ (so ihre Worte) in Sachen Klimaschutz misslingt. Deshalb hat sie jetzt den lange erwarteten Programmentwurf für das „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ in die regierungsinterne Ressortabstimmung geleitet. Eine umstrittene Frage bleibt darin ungeklärt – die Zukunft der Kohlekraftwerke. weiterlesen…

Stimmen zum IPCC-Bericht

1. Ministerinnen Wanka, Hendricks und  Prof. Edenhofer (PIK-Potsdam)
2. Hans-Josef Fell

Umweltministerin Hendricks nannte den Weltklimabericht zugleich alarmierend und ermutigend und kündigte an, Kohlekraftwerke stillzulegen – wie, ließ sie offen. Der grüne Energieexperte und Energy Watch Group-Präsident Hans-Josef Fell nimmt die Ankündigungen von Hendricks „nicht sonderlich ernst“. weiterlesen…

Edenhofer: „Klimaschutz kostet nicht die Welt“

IPCC-Autor vom PIK-Potsdam zum Weltklimabericht

Einer der verantwortlichen Autoren des am 02.11.2014 veröffentlichten Syntheseberichts des fünften IPCC-Sachstandsberichts (AR5) war Ottmar Edenhofer; der Ko-Vorsitzende der IPCC-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ verweist auf die möglicherweise unumkehrbaren Folgen ungebremsten Klimawandels gegenüber den überschaubaren Kosten ambitionierten Klimaschutzes. weiterlesen…

Hennicke mit Deutschem Umweltpreis ausgezeichnet

Peter Hennicke erhält höchstdotierten Öko-Preis Europas – Hubert Weinzierl für Lebenswerk geehrt

Carl-Friedrich Schleussner vom PIK-Potsdam machte es im Kasseler Kongresspalais noch einmal unmissverständlich klar: Der Klimawandel ist unzweifelhaft menschengemacht, und: Klimaschutz ist bezahlbar – nur 0,06% des jährlichen Wohlstandserwerbs würde es kosten, unser Klima zu stabilisieren. IPCC-Mitautor Schleussner sprach zu Beginn der Verleihung des diesjährigen Deutschen Umweltpreises der Bundesstiftung Umwelt in Kassel im Rahmen einer Diskussion: Es gebe keinen Widerspruch zwischen Vermeidung und Anpassung. weiterlesen…

EU-Klima-Beschlüsse 2-Grad-Grenze wird überschritten

Reaktionen auf Brüsseler Klima-„Einigung“

„Deutlich ambitionierter hätten die Vorgaben sein müssen, um das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu beschränken, erreichen zu können“, sendete der Deutschlandfunk kritische Äußerungen zu den EU-Klima-Beschlüssen: So wird das nichts, davon ist Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, überzeugt. Andere Länder könnten sich jetzt leicht aus der Verantwortung stehlen. weiterlesen…

Zwiespältiges Echo auf EU-Klima- und Energieziele

Je 27%  EE-Anteil und E-Effizienz – minus 40% Treibhausgase

Der Europäische Rat hat sich am 24.10.2014 auf die neue EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 verständigt:

  • Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 verringert werden.
  • Der Anteil der erneuerbaren Energien am EU-Energieverbrauch soll – auf EU-Ebene verbindlich – mindestens 27 Prozent  und
  • die Energieeffizienz bis 2030 auf EU-Ebene mindestens 27 Prozent betragen.

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Töpfer und Trittin werben für EU-Klimaziele

Klaus Töpfer und Jürgen Trittin zum EU-Gipfel – EU braucht ambitionierte und verbindliche Klimaziele zur Sicherung ihrer Zukunftsindustrien

Eine neue Analyse von Ernst & Young im Auftrag der European Climate Foundation untersucht die Chancen und Risiken der Klimaschutz-Industrien in Europa. Wichtigste Erkenntnis: ehrgeizige langfristige Ziele entscheiden über ihre Erfolgsaussichten. Auf Einladung der European Climate Foundation stellten die ehemaligen Umweltminister Klaus Töpfer und Jürgen Trittin die Studie in Berlin (Bundespressekonferenz) vor. Kurz vor dem EU-Gipfel warben sie eindringlich für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik in Europa. weiterlesen…

EE helfen Hälfte des CO2vermeiden

Neue Analyse

Immer wieder wird behauptet, der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland trage nicht effektiv zum Klimaschutz bei, denn der deutsche CO2-Ausstoß sei 2013 gestiegen. Eine absurde Betrachtungsweise, sagt Energy-Watch-Präsident Hans-Josef Fell: Wie sollen sich denn weitgehend emissionsfreie Erneuerbare Energien negativ auf die CO2-Bilanz auswirken? Eine Überlegung … weiterlesen…

Merkel will Effizienz und ETS verbessern

EU-Klima- und Energierahmen 2030

Bundeskanzlerin Merkel will in Brüssel auf „Fortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien und bei der Energieeffizienz“ drängen. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, den Anteil der erneuerbaren Energien bis  2030 auf mindestens 27 Prozent zu steigern, und den Primärenergieverbrauch um 30 Prozent zu senken. Dazu will die Kanzlerin eine „rasche und nachhaltige Reform des europäischen Emissionshandels. Er ist und bleibt das zentrale Klimaschutzinstrument in Europa und muss seinen Beitrag zur Erreichung der neuen Klimaziele bis 2030 leisten“, sagte sie in einer Regierungserklärung vor dem deutschen Bundestag. Solarify dokumentiert die entsprechenden Ausschnitte. weiterlesen…

Exportinitiative Umwelttechnologien vor dem Start

Hendricks: „Wirtschaft zentraler Partner im Klimaschutz“

Die Steigerung der Energieeffizienz ist aus Gründen des Klimaschutzes notwendig, eröffnet aber auch der deutschen Wirtschaft große Chancen. Eine an den Klimaschutz angepasste Wirtschaft ist mit Wachstumschancen im globalen Maßstab verbunden, die es für Beschäftigung und Wohlstand in unserem Land zu nutzen gilt. „Gerade bei Effizienztechnologien hat Deutschland einen Vorsprung. Ihn weiter auszubauen, sichert vorhandene und schafft neue Arbeitsplätze“, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 13.10.2014 beim Energieeffizienzkongress des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) in Berlin. weiterlesen…