„Was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen“

Neuer Bericht an den Club of Rome

Einen schlichten Untertitel haben die beiden Autoren-Herausgeber Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman ihrem gewaltigen Buch gegeben – gewaltig, weil es praktisch alle Probleme dieser Welt und eine Unzahl von Lösungsvorschlägen zwischen zwei optimistisch-grüne Buchdeckel zwängt. Nichts weniger als „eine neue Aufklärung für eine volle Welt“ verlangt und verspricht (?) der zweite Untertitel. Ex-Umweltminister, UNEP-Direktor und IASS-Gründer Klaus Töpfer ist denn auch voll des Lobes: „45 Jahre nach den Grenzen des Wachstums ein neuer Bericht vom Club of Rome, mutig und voller Optimismus! Man geht so weit, eine Neue Aufklärung vorzuschlagen, gerade richtig für das Anthropozän.“ weiterlesen…

Nachhaltigkeits-Wahl-Prüfsteine


Partei-Positionen zu Nachhaltigen Geldanlagen und nachhaltiger Finanzindustrie

FNG logoDas Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hat den im Bundestag vertretenen Parteien CDU und CSU, SPD, Die Linke und B90/Die Grünen sowie der FDP und der Alternative für Deutschland (AfD) im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September 2017 Fragen zu Nachhaltigen Geldanlagen und einer nachhaltigen Finanzindustrie gestellt. Dabei ging es um die Themenbereiche Allgemeine Nachhaltigkeit im Finanzmarkt, Qualität/Berichterstattung/ Transparenz, Bewusstseinsbildung/Ausbildung, Nachhaltigkeit und Öffentliche Hand sowie nachhaltige Wirtschaft. weiterlesen…

Nachhaltigkeit als Kriterium


26. Sub­ven­ti­ons­be­richt der Bun­des­re­gie­rung

„Klimaschutz, Breitbandausbau, Ausbau der Elektromobilität und Digitalisierung“ stehen an erster Stelle im 26. Subventionsbericht der Bundesregierung (wörtlich „Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen für die Jahre 2015 bis 2018“), den das Bundesministerium der Finanzen (BMF) am 23.08.2017 dem Kabinett vorgelegt hat. Er wird alle zwei Jahre entsprechend den gesetzlichen Vorgaben dem Bundestag und dem Bundesrat vorgelegt. weiterlesen…

Häuser bauen mit Plastikflaschen

Andere Art von Recycling

Nadja Ayoub beschreibt auf utopia.de ein hochinteressantes Recycling-Projekt: Robert Bezau und seine Häuser aus Plastikflaschen. „Das neueste Gebäude ist ein vierstöckiges Schloss, das aus 40.000 Plastikflaschen besteht.“ Der kanadische Unternehmer will Umwelt und Weltmeere vom Plastikflaschen-Müll befreien. Der Name des auf der panamaischen Insel Colon im Entstehen begriffenen Dorfes: „Plastic Bottle Village“ – „Plastikflaschen-Dorf“. (Auch beschrieben von Gessica Mirra auf lifeverde). weiterlesen…

Jacksons Wohlstand ohne Wachstum neu

„Mehr Spaß mit weniger Zeug“

Als Tim Jacksons Buch Wohlstand ohne Wachstum vor sechs Jahren zum ersten Mal erschien, entwickelte es sich schnell zum Standardwerk, zur „Bibel der Wachstumskritik“. Jacksons brisante Diagnose lautete: „Unsere gesamte Wirtschaftsordnung baut auf ewigem Wachstum auf – aber nun brauchen wir einen anderen Motor“ – und daran hat sich bis heute nichts geändert – so der Einladungstext der Heinrich-Böll-Stiftung, die das Buch am 19.07.2017 in Berlin präsentierte. weiterlesen…

Bis 100 Millionen für nachhaltige Stadtentwicklung


Schütte und Baake: Stadtquartiere als lokale Impulsgeber für die Energiewende

Nicht nur Energieversorgung und Industrie, auch Städte und Vororte, in denen drei Viertel der Bevölkerung Deutschlands leben, müssen im Rahmen der Energiewende nachhaltig und energieeffizient werden. Mit der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ haben das BMWi und das BMBF laut einer gemeinsamen Medienmitteilung die Initiative ergriffen. weiterlesen…

„Große Transformation und die Medien“


Alternativen zum Wachstum als Leitbild der Kommunikation – Tagung der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Menschen verändern den Planeten in einem nicht gekannten Ausmaß, so dass von einem neuen Erdzeitalter – dem Anthropozän – gesprochen wird. Zugleich erreichen uns paradoxe Bilder: Einerseits vertreten viele Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik die Vision eines linearen Fortschritts. Andererseits erreichen uns Bilder rauchender Regionen, öder Ökosysteme und uns unbekannter, aber bereits weggestorbener Arten. Bilder und Hinweise auf Problemlösungen, auf Handlungspotenziale in Richtung einer „Großen Transformation“, um der Verantwortung im Anthropozän gerecht zu werden, sind angesichts dessen selten. Eine Tagung*) in der Evangelischen Akademie zu Berlin untersuchte am 10. und 11.07.2017 Bedingungen und Ursachen entlang der Frage: „Wie kommuniziert man die Wende, das Neue Anthropozän?“ weiterlesen…

Merkel für Nachhaltigkeit


Video-Podcast zu G20

Merkel-Podcast 20170702 - Screenshot © Bundesregierung.de Für Bundeskanzlerin Angela Merkel geht es beim bevorstehenden G20-Gipfel in Hamburg „nicht einfach nur um Wachstum, sondern um nachhaltiges Wachstum“. In ihrem neuen Video-Podcast erklärt Merkel dazu, die Entwicklung der Welt werde „mit Sicherheit nicht nachhaltig und inklusiv sein, wenn wir es einfach so machen, wie wir es immer gemacht haben“. weiterlesen…

PBnE will formell in Geschäftsordnung des Bundestages verankert werden

Nachhaltigkeits-Beirat legt Bericht vor

Um die kontinuierliche Begleitung der auf Langfristigkeit angelegten deutschen Nachhaltigkeitspolitik zu gewährleisten, wollen die Mitglieder des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung (PBnE ) formell in der Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages verankert werden. Das geht aus dem Arbeitsbericht der 18. Wahlperiode (18/12511) hervor, der am 01.06.2017 im Plenum des Bundestags beraten wurde – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. weiterlesen…

Steiner, RNE, fordert Green Finance Hub für Deutschland

Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen

Man habe zwar endlich die seit Jahrzehnten geforderten 0,7 % Anteil am BIP für die Entwicklungshilfe erreicht (wenn auch verursacht durch die Unterstützung der vielen Geflüchteten), aber Deutschland müsse „endlich vom Projekt zur Struktur kommen, vom Versprechen zum Beweis, dass man es auch kann,“ forderte die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Marlehn Thieme anlässlich der 17. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin. Gleichzeitig stellte der designierte UNDP- und Ex-UNEP-Chef Achim Steiner das Projekt eines “Hub for Sustainable Financing” in Deutschland vor. weiterlesen…