Sonnenhaus: Seiner Zeit voraus

Schon heute erfüllt ein Sonnenhaus die Energievision für 2050

Den Energieverbrauch um 60 Prozent zu reduzieren und den restlichen Bedarf durch regenerative Energiequellen abzudecken, so formuliert der Landkreis München seine Energievision für das Jahr 2050. Schon heute ist diese Vision in einem Einfamilienhaus im bayerischen Unterhaching Realität: Mehr als 60 Prozent der Wärme für Heizung und Warmwasser gewinnt das sehr gut gedämmte Gebäude aus Sonnenenergie. Zusätzlich produziert es mehr Strom als die Bewohner verbrauchen können. Die Bauherren verwirklichen mit diesem Solaraktivhaus ihren Traum von einem komfortablen Leben, unabhängig von Preissteigerungen für Öl oder Gas – und nicht auf Kosten der Natur. weiterlesen…

Solaranlagenbetreiber werden Solarstrom-Versorger

Neuer Leitfaden des BSW-Solar: Solarstrom vom Nachbarn günstiger als Netzstrom

Bereits 1,3 Millionen Privatpersonen und Unternehmen erzeugen Sonnenstrom in Deutschland. Viele von ihnen könnten zu Stromlieferanten werden und denken derzeit ernsthaft darüber nach, Solarstrom nicht nur verstärkt selbst zu nutzen, sondern auch an Nachbarn oder Mieter zu vermarkten. Steigende Stromtarife bei immer weiter sinkenden Erzeugungskosten für Solarstrom befördern diesen Trend ebenso wie die im nächsten Jahr in Deutschland in Kraft tretende anteilige Förderkappung bei größeren Solarstromanlagen. Wer Solarstrom-Versorger werden will, muss jedoch einige Voraussetzungen erfüllen und die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat daher in Zusammenarbeit mit Fachanwälten einen neuen Wegweiser (€ 289) erstellt, der ab sofort über den Verband bezogen werden kann. weiterlesen…

Hanwha Q-Cells und Marubeni bauen größten PV-Park Japans

Inbetriebnahme für März 2014 geplant<

Hanwha Q-CELLS (Thalheim) und das japanische Handelshaus Marubeni Corporation (Tokio, Japan) haben einen Vertrag unterzeichnet und wollen das nach eigener Aussage größte Solar-Kraftwerk Japans bauen. Der Solarpark werde nach Fertigstellung mit 87 GWh genügend Solarstrom erzeugen, um 30.000 Haushalte mit Elektrizität zu versorgen. Die Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 82 MW wird auf einer Fläche von 105.000 Quadratmetern in der küstennahen Industrieregion Oita errichtet, berichten die Partner. weiterlesen…

IHS: Antdumping schadet

Rückgang des europäischen PV-Marktvolumens um 1,3 GW prognostiziert

Die Marktforscher von IHS erwarten wegen der Antidumping-Zölle der EU auf Photovoltaik-Importe aus China im zweiten Halbjahr 2013 einen Rückgang des europäischen PV-Marktvolumens um 1,3 GW. Das teilte IHS in einer Pressemitteilung mit. IHS sieht das in einem größeren Zusammenhang: Die weltweite Photovoltaik-Nachfrage verschiebe sich von Europa nach Asien. weiterlesen…

PV und Hochwasser können gefährlich sein

Flutkatastrophe: Risiken von PV-Anlagen bei sinkendem Wasser

Auch wenn das Stromnetz abgeschaltet ist, sollten Besitzer von Häusern mit PV-Anlage, die von der Flut betroffen sind, dringend beachten: Solange Licht auf die Module fällt und sich der Wechselrichter sowie der Netzanschluss im Keller oder anderen überfluteten Hausbereichen befindet, besteht für Menschen das Risiko eines Stromschlages oder einer Knallgasexplosion. Darauf weisen die Fachleute von TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung hin. „Wichtigste Regel ist deshalb: Solange die Installationen der Solaranlage beispielsweise im Keller noch unter Spannung stehen könnten, dürfen die überfluteten Räume niemals betreten werden“, betont Willi Vaassen, Experte von TÜV Rheinland. weiterlesen…

Standardisiertes PV-Kraftwerk

BELECTRIC präsentiert 3.0 MegaWattBlock

„Hocheffizient, standardisiert und netzintegriert“. So beschreibt BELECTRIC seinen 3.0 MegaWattBlock in einer Presseeerklärung. Das  Kolitzheimer Unetrnehmen „untermauert mit der Präsentation des 3.0 MegaWattBlocks seine Position als weltweiter Technologie- und Innovationsführer im Solarkraftwerksbau.“ Mit dem neuen Kraftwerkstyp erreiche die Produktion von Solarstrom erstmals das Kosten- und Funktionalitätsniveau von großen konventionellen Kraftwerkseinheiten. So arbeite der 3.0 MegaWattBlock mit einer maximalen DC-Spannung von 1500 Volt. Das in Kooperation mit PADCON und GE entwickelte Wechselrichtersystem auf 1500V-Basis, reduziere die System- und Instandhaltungskosten in erheblichem Umfang. BELECTRIC wörtlich: „Geringer Materialeinsatz, höchste Qualität und überragende Flächeneffizienz machen den neuen 3.0 MegaWattBlock zum globalen Benchmark bei der Solarstromerzeugung. Die weiterentwickelte Systembauweise ist das Ergebnis langjähriger Markterfahrung beim Bau von Freiflächen-Solarkraftwerken und intensiver Forschungsarbeit bei den Komponenten und dem Design der Anlagen.“ weiterlesen…

Italien bald ohne PV-Förderung

Der Förderdeckel ist erreicht

Die Förderung von Solarstromanlagen über Einspeisetarife ist in Italien bald zu Ende. Der von der Regierung eingezogene Förderdeckel ist erreicht. Damit bekommen nur noch Anlagen eine Einspeisevergütung, die bestimmte Kriterien erfüllen. Betreiber von großen Solarparks, deren Anlage bereits in der Liste A des Registers steht, müssen jetzt auf die vorgegebenen Fristen zur Inbetriebnahme achten, um ihren Einspeisetarif nicht zu verlieren. weiterlesen…

China prüft Strafzölle auf EU-Wein

Handelsstreit EU-China eskaliert

Der Handelsstreit zwischen China und der Europäischen Union eskaliert. Nachdem die EU Strafzölle auf chinesische Solarmodule ankündigte, gab Peking gestern Dumping-Ermittlungen gegen europäische Weine bekannt. Die würden Europa hart treffen, denn  China ist nach Russland und den USA das drittgrößte Importland für europäische Weine. Im vergangenen Jahr  importierte das Reich der Mitte 290 Mio. Liter Wein im Wert von 763,7 Millionen Euro. Den können sich nur wohlhabende Chinesen leisten, weil auf ihn schon bisher eine Luxussteuer von 80 Prozent fällig wird. Das chinesische Handelsministerium verurteilte zugleich die Strafmaßnahmen der EU. weiterlesen…

Antidumping-Zölle verunsichern Branche

Gemischte Reaktionen

Die Reaktionen der Photovoltaik-Branche auf die von der EU verhängten Zölle auf chinesische Modulimporte sind gemischt, doch überwiegen Skepsis und Ablehnung. Manche Topmanager in ganz Europa sind entsetzt. Viele Stimmen fürchten eine grundlegende Verunsicherung des Marktes und hoffen weiter auf eine Verhandlungslösung. weiterlesen…