Solar gleicht CO2-Ausstoß von 10 Mio. PKW aus

Solarenergie spart jährlich 140 Millionen Tonnen CO2 –Klimaschützer: Solarenergie in Deutschland jetzt nicht ausbremsen

Die inzwischen 3,3 Millionen Solaranlagen für Strom- und Wärmeproduktion sparten im vergangenen Jahr in Deutschland rund 22 Millionen Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid ein. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresausstoß von mehr als zehn Millionen Mittelklasse-PKW. Weltweit sorgte die Solarenergie im vergangenen Jahr dafür, dass der CO2-Ausstoß sogar um mehr als 140 Millionen Tonnen reduziert werden konnte. weiterlesen…

Neue Solarzellen-Generation von ISE und REC

REC und Fraunhofer ISE entwickeln gemeinsam hocheffiziente Solarzellen

REC aus Norwegen, nach eigener Webseite „weltweit führender Anbieter von Solarenergielösungen“ mit Sitz in Singapur, arbeitet ab jetzt mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE zusammen mit dem Ziel der Entwicklung hocheffizienter Solarzellen auf Basis von monokristallinen n-Typ-Wafern. Im Vergleich zu herkömmlichen p-Typ-Solarzellen erreichen n-dotierte Zellen einen höheren Wirkungsgrad und leiden nicht, wie herkömmliche p-Typ-Solarzellen, unter lichtinduzierte Degradation. Allerdings sind n-dotierte Zellen schwieriger herzustellen und benötigten bisher teure Silberkontakte auf beiden Seiten der Solarzelle. weiterlesen…

Schott schaltet Sonnen-Mehrheit ab

Der Glasproduzent sucht Partner für Mehrheit des Geschäftsfeldes „Concentrated Solar Power“

Der Mainzer Schott-Konzern, einer der Gesellschafter der Desertec-Industrie-Initiative, will die Mehrheit seines Geschäftsfelds „Concentrated Solar Power“ (CSP) mittelfristig verkaufen, berichtete der Vorstandsvorsitzende Frank Heinricht während der Bilanz-Pressekonferenz. Der Grund:  Schwierige Marktbedingungen. Für die Stromerzeugung mit solarthermischen Parabolrinnen-Kraftwerken liefert die Schott AG mit ihrem Receiver das Herzstück der CSP-Technologie. „In diesem Geschäftsfeld streben wir eine strategische Partnerschaft an und sind bereit, die Mehrheit der Anteile zu veräußern“, beschrieb Heinricht die Planungen. Insofern sei CSP in der Gewinn- und Verlustrechnung als „Ergebnis aus nicht fortgeführten Geschäften“ ausgewiesen und bilanziell in „held for sale“ umgegliedert worden. weiterlesen…

Masdar verklagt spanische Regierung

…beim internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) der Weltbankwegen rückwirkender Kürzung der Solarstrom-Förderung

Ein Tochterunternehmen von Masdar (Abu Dhabi, Vereinigte Arabische Emirate) hat eine internationale Klage gegen die spanische Regierung eingereicht, weil deren neue Gesetzgebung für erneuerbare Energien eine rückwirkende Kürzung der Förderung solarthermischer Kraftwerke (CSP) vorsieht. Das meldet der Branchendienst solarserver.de. weiterlesen…

Deutsche Bank erwartet solaren „Goldrausch“

Vorhersagen: PV-Rekorde sollen purzeln

In einer Studie erwarten amerikanische Analysten  der Deutsche Bank Market Research für 2014 und 2015 einen starken globalen Wachstumsmarkt. Während die DB-Analysten für 2014 einen weltweiten PV-Zubau von 46 GW erwarten, soll der Weltmarkt im Jahr 2015 gar auf 56 GW steigen. Plakativer Titel der englischsprachigen Solar-Studie: „2014 Outlook: Let the Second Gold Rush Begin.“ weiterlesen…

SIKO SOLAR holt Solar-Weltrekordtitel nach Tirol

Tiroler Solar-Unternehmen schafft es mit weltgrößten Solarthermie-Kollektor ins Guinness Buch

Die SIKO SOLAR GmbH aus dem österreichischen Jenbach schaffte bei der Hausbau & Energiemesse in Innsbruck am 31.01.2014 einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde: 60 Mitarbeiter und 60 Tiroler Installateurlehrlinge bauten in 52,5 Minuten den größten Solar-Kollektor der Welt, mehr als 20 Meter lang und drei Meter breit. Vorgabe war neben einer geforderten Mindestgröße von 50 Quadratmetern eine Temperaturdifferenz des Wassers zwischen Kollektoreingang und -ausgang von mindestens fünf Grad Celsius, berichtet SIKO SOLAR in einer Pressemitteilung. weiterlesen…

Ausschreibung electrical energy storage -ees- AWARD 2014

Intersolar Europe – Neuer Preis ees AWARD 2014

Mit dem Intersolar AWARD prämiert die Intersolar Europe zum siebten Mal in Folge besonders innovative Lösungen der Solarwirtschaft. Auch 2014 werden Unternehmen und Projekte ausgezeichnet, die in besonders vorbildlicher Weise die Energiewende vorantreiben. Der Innovationspreis wird in diesem Jahr in den Kategorien „Photovoltaik“ und „Solare Projekte“ vergeben. Erstmals wird zudem der electrical energy storage (ees) AWARD unter dem Dach der Intersolar ausgelobt. Unternehmen, die sich für den Intersolar AWARD bewerben möchten, können vom 01.02. bis 28.03.2014 ihre Unterlagen einreichen. weiterlesen…

Mobiltelefone mit Wind oder Sonne laden

Science Fiction?

Apple experimentiert einem Berichte der New York Times folgend mit kleinen Solarpanels, um Geräte wieder aufzuladen. Zwei Wissenschaftler der Universität Texas in Arlington haben angeblich Miniaturwindräder entwickelt, die kleine Akkus etwa von Smartphones wieder aufladen könnten – 10 passen auf ein Reiskorn. weiterlesen…

Studie: Solarenergie bis 2030 günstiger als fossile Energien

Gestehungskosten sind vergleichbar

Strom aus Wind und Sonne könnte im Jahr 2030 bereits deutlich günstiger sein als Strom aus fossilen Quellen. Eine Studie zeigt, dass die Gestehungskosten für Strom aus Erneuerbaren in den vergangenen Jahren rapide gesunken sind und mittlerweile mit fossilen Energieträgern vergleichbar sind. Nach Ansicht des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) könnten die Erneuerbaren das Rennen bald für sich entscheiden. Im Rahmen der Studie wurden die aktuellen Stromgestehungskosten verglichen und anhand dieser Daten eine Prognose für die kommenden Jahre aufgestellt. weiterlesen…

Organische Medien senken Temperatur

Spitzentemperaturen in Kollektoren begrenzen

Die Stagnationstemperatur für Vakuumröhren-Kollektoren kann bis auf 300°C ansteigen. Das belastet die Bauteile stark. Forscher des Instituts für Solarenergieforschung in Hameln setzten in einem eigens entwickelten Prüfstand für Wärmerohre gezielt organische Medien ein, wie etwa Aceton oder Butan. Dadurch wird bei weiterhin hohem Wirkungsgrad diese Temperatur auf 140°C gesenkt. Aluminium-Wärmerohre ersetzen zudem den Einsatz von teurem Kupfer. weiterlesen…