AKW Grafenrheinfeld vorzeitig vom Netz

Nicht ökologisch motiviert: E.ON will Brennelemente-Steuer sparen

Das Energieversorgungsunternehmen E.ON will sein Atomkraftwerk Grafenrheinfeld schon Ende Mai 2015, sieben Monate früher als geplant, endgültig abschalten. Der Grund: Die drohende Brennelemente-Steuer in Höhe von rund 80 Millionen Euro, die das unterfränkische AKW kaum noch rentabel Strom produzieren lässt. Das AKW Grafenrheinfeld ist E.ONs ältester aktiver Atommeiler, wurde 1974 begonnen und 1982 fertiggestellt. weiterlesen…

Umlage-Senkung gefährdet Wind-Onshore nicht

EEG-Vergütungen für Windenergie können um 10 bis 20 Prozent sinken, ohne Ausbau zu gefährden

Agora Energiewende legte einen Vorschlag für das künftige Referenzertragsmodell im Bereich der Windenergie an Land vor: Die Kosten der Windenergie an Land können damit weiter gesenkt werden, gleichzeitig wird der notwendige kontinuierliche Bau neuer Windanlagen gesichert. weiterlesen…

Gabriels Teilrückzug beim Eigenverbrauch erzürnt Verbraucher

BSW-Solar und Verbraucher kritisieren Industrieentlastung beim Eigenverbrauch

Der Bundesverband Solarwirtschaft („Solarstrom-Selbstversorger sollen drei bis fünf Mal mehr für Energiewende zahlen als stromintensive Industrie“) und der Verbraucherzentrale-Bundesverband („EEG-Reform: Noch mehr Industrierabatte?“)  fordern, dass stromintensive Industrie, Gewerbe und Privatverbraucher bei der Belastung des Eigenverbrauchs gleichgestellt werden müssen. Sie wenden sich damit gegen Gabriels Pläne, der bisher nur die Industrie entlasten will. weiterlesen…

Gast-Kommentar: Russland und die Energiewende – ein Zusammenhang?

von Matthias Ruchser, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

Nach der völkerrechtswidrigen russischen Einverleibung der Krim verhängte der Westen Sanktionen gegen den russischen Bankensektor sowie gegen russische und ukrainische Personen, die eng mit dem Putin-Regime verbandelt sind. Trotz dieser eher symbolischen Sanktionen zeigen sich bereits erste Auswirkungen: Kapital fließt aus Russland ab und geplante europäische Investitionen in Russland werden zurückgestellt. weiterlesen…

Lesehinweis: Umweltrisiko – Dreckschleuder Containerschiff

SZ und Nabu: Umweltschädliche Frachter als Dreckschleudern

Mehr als 90 Prozent des globalen Handels werden über Containerschiffe abgewickelt. Auch 25 Jahre nach der Havarie der „Exxon Valdez“ fahren die meisten mit schadstoffreichem Diesel. Gegen Ökostandards wehren sich die Reeder vehement – dabei gibt es einfache Maßnahmen, die nicht mal teuer sind. Dabei ließe sich mehr Umweltschutz auf See vom Verbraucher bezahlen, das ergibt eine jüngste Studie des Nabu. In Übersee produzierte Produkte würden kaum teurer, wenn Containerschiffe mit wirksamer Abgastechnik führen und auf sauberen Treibstoff umstellten, Fazit:“Billiges Schweröl sollte verboten werden“ – Artikel von Kristina Läsker. weiterlesen…

DUH-Dienstwagen-Check „erfreulich“

Zum 8. Mal: CO2-Prüfung der Dienstwagen-deutscher Spitzenpolitiker

  • Deutsche Umwelthilfe erkennt zunehmende Bereitschaft zu CO2-ärmeren Dienstlimousinen
  • Winfried Kretschmann erster Ministerpräsident mit “Grüner Karte“ für klimaverträgliche Dienstlimousine
  • Gelbe Karte für alle Bundesminister – Gröhe, Seehofer, Wowereit und drei weitere MP hinten
  • Bayerische Politiker und CSU Schlusslichter im Länder- und Parteienranking

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Exportinitiative Energieeffizienz erweitert

BMWi-Online-Portal unterstützt KMU auf dem Weg in neue Auslandsmärkte

Mit einem neu gestalteten und erweiterten Internetportal erleichtert die Exportinitiative Energieeffizienz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) aus Deutschland den Zugang zu potenziellen Auslandsmärkten. weiterlesen…

Hendricks: „Weichen für mehr Naturschutz stellen“

Nur 25 % der Arten und 29 % der Lebensräume in gutem Zustand

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will die Weichen für mehr Naturschutz in Deutschland stellen. „Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen“, sagte Hendricks bei der Vorstellung der neuen Berichte zur Lage der Natur gemäß einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die jüngste Bestandsaufnahme zeige neben einigen Erfolgen auch, dass mehr für den Naturschutz getan werden müsse. Als Handlungsfelder benannte Hendricks die Energiepolitik, die Landwirtschaft und den Hochwasserschutz. weiterlesen…

USA als Exportweltmeister i. S. Klimaskepsis

IPG: Netzwerk reaktionärer Think Tanks bestreitet klaren wissenschaftlichen Konsens über Klimawandel

von Kate Galbraith

Der Ton in den aktuellen klimapolitischen Auseinandersetzungen wird immer giftiger. Zuletzt bezeichnete Prinz Charles Klimaskeptiker als „kopflose Hühnerbrigade“, während Maurice Newman, einer der einflussreichsten Wirtschaftsberater des australischen Premierministers und Klimaskeptiker, jüngst verkündete, dass „die wissenschaftliche Illusion, die Religion hinter dem Klimakreuzzug, am zusammenbrechen“ sei. weiterlesen…

VKU: Deutschland hat Vorreiterrolle beim Recycling

…aber auch beim Abfall-Anfall: 611 kg pro Person = 4. Platz

2012 wurden in den EU-Mitgliedsstaaten im Durchschnitt 42 Prozent der behandelten kommunalen Abfälle recycelt oder kompostiert. In Deutschland machen Recycling und Kompostierung insgesamt 65 Prozent der Abfallbehandlung aus – damit liegt Deutschland sichtbar über dem EU-Durchschnitt: Dies zeigen die neusten Zahlen von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Union. weiterlesen…