Spar-Trick für PET-Recycling durch Bakterien
Einbau eines neu entdeckten Stoffwechselwegs macht Bakterien CO2-effizienter
WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für terrestrische Mikrobiologie, Marburg haben einen effizienteren, kohlenstoffdioxidsparenden Weg für die bakterielle Verwertung von Ethylenglykol, Bestandteil des Kunststoffs PET, entwickelt und am 08.02.2023 veröffentlicht. Sie rüsteten das Bakterium Pseudomonas putida mit einem neuen, in Meeresmikroben entdeckten Stoffwechselweg aus, was zu einem verbesserten Wachstum führte. Ihre Erkenntnisse bieten neue Chancen für den mikrobiellen Abbau von PET, aber auch die Weiterentwicklung nachhaltiger Materialkreisläufe. weiterlesen…
Ein breites Bündnis an Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsverbänden fordert
„Der Ölgigant Shell erzielte 2022 einen Gewinn von 39,9 Mrd. US-Dollar (37,37 Mrd. Euro) – den höchsten seit 155 Jahren und doppelt so viel wie im Jahr zuvor. BP verdoppelte seine Gewinne im vergangenen Jahr ebenfalls und nahm 27,7 Milliarden US-Dollar (26 Milliarden Euro) ein. Unterdessen hat sich die Zahl der britischen Haushalte, die von Energiearmut betroffen sind, seit 2020 mehr als verdoppelt und könnte bis April sogar 8,4 Millionen erreichen.“ So beginnen die beiden Hochschullehrer Robert Brulle und Christian Downie ihren
Die Umsetzung der Energiepreisbremsen für Gas, Wärme und Strom läuft auf Hochtouren und ist für Energieversorger und Stadtwerke eine Mammutaufgabe. „Alle Unternehmen arbeiten seit Monaten gemeinsam mit ihren IT-Dienstleistern mit Hochdruck an einer fristgerechten Umsetzung. Selbst im Falle einer ungewollten Verzögerung ist unterm Strich klar: Alle Verbraucherinnen und Verbraucher werden ihre finanzielle Entlastung erhalten“, betont Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) laut einer
Der Ausbau regionaler Stoffkreisläufe ist ein zentrales Element, um die mitteldeutsche Industrie unabhängig von fossilen Rohstoffen zu machen. CO2 aus nachhaltigen Quellen, wie Biogas, kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Der darin enthaltene Kohlenstoff kann über katalytische und elektrochemische Verfahren sowie den nachfolgenden Stoffsynthesen in wesentliche Grundstoffe für die Chemieindustrie sowie in grünes Kerosin für die Luftfahrt umgewandelt werden. Ein schlagkräftiges Konsortium bestehend aus den Forschungseinrichtungen Fraunhofer IKTS, TU Bergakademie Freiberg und TU Dresden mit den sächsischen Unternehmen Ökotec-Anlagenbau GmbH, Sunfire GmbH und DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH hat in mehreren Projekten bereits erfolgreich nachgewiesen, wie dies im industrienahen Maßstab funktionieren kann. Gemeinsam mit der EDL Anlagenbau Gesellschaft mbH ist nun die Skalierung in den großindustriellen Maßstab geplant. Das
Die Energie-Ökonomin Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Leiterin der DIW-Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, Mitglied im Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung und zudem noch – neben zahlreichen weiteren Ämtern – Buchautorin sowie ubiquitäre Kritikerin fossiler Energie und damit auch sogenannter Brückentechnologien wie Gas, hat mit „Schockwellen. Letzte Chance für sichere Energien und Frieden“ ein neues, lehrreiches und kämpferisches
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Die Kunststoffe Polyurethan (PUR) und Polyvinylalkohol (PVA) machen immerhin acht Prozent der Kunststoffproduktion in Europa aus, können aber inzwischen mit Hilfe von Enzymen als Biokatalysatoren unter milden Bedingungen abgebaut werden. Ein Team der
2022 wurden das fünfte Jahr in Folge die Feinstaubgrenzwerte in Deutschland nicht überschritten. Der Jahresmittelgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) von 40 µg/m3 Luft wurde nach aktueller Datenlage nur noch an zwei verkehrsnahen Messstationen in München und Essen überschritten. Das zeigt die vorläufige Auswertung der Messdaten der Länder und des
Aktuell arbeitet die Bundesregierung an einer Novelle des Gebäudeenergiegesetzes. Im Kern geht es darum, dass ab 2024 nur noch der Einbau von neuen Heizungen erlaubt sein soll, die mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Im Zuge dieses Gesetzgebungsverfahrens fordern Umwelt-, Verbraucherschutz- und Unternehmensverbände gemeinsam die Bundesregierung auf, auch den Betrieb von Gebäuden in den Blick zu nehmen. Neben der notwendigen, umfassenden Sanierungswelle gebe es hier ein großes, einfach und schnell zu hebendes Einsparpotenzial von zig Milliarden Euro in den nächsten Jahren. Damit befasst sich die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz in einem