Volleinspeisung oder Eigenverbrauch?

Stiftung Warentest-Rechner hilft bei Entscheidung

Mit dem EEG 2023 kommt eine deutlich höhere Einspeisevergütung für Photovoltaik-Volleinspeiser. Ob sich das lohnt oder doch eher solarer Eigenverbrauch, lässt sich mit einem Rechner der Stiftung Warentest online leicht ermitteln, schreibt Sandra Enkhardt am 05.08.2022 im Portal pv magazine. weiterlesen…

Pakistan – Braunkohle und Wasserstoff-Elektrolyse

Oracle Power PLC: Kohle-Projekt Thar Block VI plus 400 MW Elektrolyse plus 1,2 GW Solar- und Wind

Oracle Power, an der Londoner Börse notierter Entwickler von Rohstoff- und Energieprojekten besitzt im Thar-Kohlefeld 380 Kilometer östlich von Karatschi mit 9.100 Quadratkilometern Fläche (mit Braunkohlevorkommen von insgesamt mehr als 175 Milliarden Tonnen, die sechstgrößten der Welt) über seine Tochtergesellschaft Sindh Carbon Energy Ltd (SCEL“) im Block VI mit über 1,4 Mrd. Tonnen Braunkohle eine 30-jährige Bergbaupacht. Gleichzeitig hat man von der Regierung der pakistanischen Provinz Sindh eine zustimmende Absichtserklärung für ein von Oracle geplantes Projekt für 400 Megawatt Elektrolyseleistung in Kombination mit 1,2 Gigawatt Solar- und Windkraftwerken zugesagt bekommen. weiterlesen…

Globale Stromnachfrage wächst weniger stark

IEA: Belastet durch wirtschaftliche Schwäche und hohe Preise

Das Wachstum der weltweiten Stromnachfrage wird sich 2022 gegenüber dem starken Aufschwung des Vorjahres deutlich verlangsamen, da sich das Wirtschaftswachstum abschwächt und die Energiepreise nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine in die Höhe schießen, so der jüngste Strommarktbericht der Internationalen Energie-Agentur IEA. weiterlesen…

Wichtige Fortschritte bei Halbleitermaterialien

Elektronik nächster Generation dank hoher Ladungsträgerbeweglichkeit in kubischem Borarsenid

Forscher der Universität Houston (UH) haben erstmals experimentell festgestellt und am 21.07.2022 veröffentlicht, dass ein kubischer Borarsenidkristall eine hohe Ladungsträgermobilität sowohl für Elektronen als auch für Löcher aufweist – die beiden Wege, auf denen eine Ladung in einem Halbleitermaterial transportiert wird – ein wichtiger Fortschritt für die Elektronik der nächsten Generation bedeutet. weiterlesen…

Die wahren Risiken einer Laufzeitverlängerung

„Wer jetzt am Atomausstieg rüttelt, gefährdet auch die sichere Endlagerung von radioaktivem Abfall“ –  von Wolfram König

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, beschreibt am 31.07.2022 in der FAZ, welche Risiken er in der gegenwärtig heiß diskutierten Laufzeitverlängerung für AKW erkennt. Vor allem vermisst er eine „auf wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen beruhende Risikoabschätzung“. Bei der fehle oft die Frage der Entsorgung der radioaktiven Abfälle. Am Schluss zieht er einen drastischen Vergleich. weiterlesen…

NRW-Ministerin Neubaur zu Besuch bei ressourceneffizienten Unternehmen

Mit Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz beitragen

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft („Circular Economy“) hilft Unternehmen, wertsteigernd Ressourcen zu schonen. In Nordrhein-Westfalen arbeiten viele Initiativen und Unternehmen bereits an solchen Lösungen. Energie- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur machte sich – laut einer NRW-Medienmitteilung vom 03.08.2022 – davon ein Bild. Unter dem Motto „Klimaschutz durch Ressourceneffizienz“ besuche sie Leuchtturmprojekte der Circular Economy in NRW – als erstes das Projekt Circular Valley in Wuppertal. (Foto: Mona Neubaur, Wirtschafts- und Klimaministerin, Landesvorsitzende GRÜNE NRW – © wikimedia commons, CC BY SA 2.0) weiterlesen…

Nehmen Ozeane mehr CO2 auf als gedacht?

Einer neue Theorie zur Bewegung von Phytoplankton zufolge könnten Ozeane bis 2100 anstatt weniger mehr CO2 aufnehmen

Phytoplankton benötigt zum Wachsen Licht und Nährstoffe. Beides gemeinsam in ausreichender Menge ist für die mikroskopischen Algen im Ozean aber selten zu finden. In den oberen Wasserschichten fehlen ihnen in der Regel die Nährstoffe, weiter unten das Licht. Eine Untersuchung des Helmholtz-Zentrums Hereon zusammen mit dem GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sagte kürzlich: Phytoplankton kann zwischen tieferen Schichten und der Wasseroberfläche hin- und herwandern. Sollte sich das bestätigen, hätte es enorme Konsequenzen für die Kalkulationen der natürlichen Kohlenstoffpumpe und damit auch für aktuelle Berechnungen des Kohlenstoffbudgets. Die Ergebnisse der Studie wurden am 02.08.2022 open access in Nature Climate Change veröffentlicht. (Bild: Phytoplankton unter dem Mikroskop – © Annegret Stuhr, GEOMAR) weiterlesen…

Bund fördert deutsch-neuseeländisches Wasserstoffprojekt

Hereon und University of Otago forschen gemeinsam

Drei Projekte des bilateralen Förderaufrufs „Forschungskooperation Grüner Wasserstoff mit Neuseeland“ haben ihre Arbeit aufgenommen und ergänzen damit die bestehenden deutschen Forschungskooperationen mit Neuseeland im Bereich Grüner Wasserstoff. Der Projektträger Jülich (PtJ) hat in Zusammenarbeit mit dem DLR-Projektträger das Auswahlverfahren organisiert und betreut zusammen mit dem Institut für Wasserstofftechnologie Helmholtz-Zentrum Hereon die fachliche und administrative Umsetzung des Förderprogramms. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am bekannt gegeben, drei Kooperationsprojekte zwischen den beiden Ländern zu fördern. weiterlesen…

IRENA: Erneuerbare bleiben wettbewerbsfähig trotz Krise der fossilen Brennstoffe (oder wegen)

IRENA: „2021 zugebaute EE preiswerter als billigste kohlebefeuerten Optionen in den G20-Staaten

Die Kosten für erneuerbare Energien sind im Jahr 2021 weiter gesunken, da sich Lieferkettenengpässe und steigenden Rohstoffpreise noch nicht voll auf Projektkosten ausgewirkt haben. Die Kosten für Strom aus Windenergie an Land sind im Vergleich zu 2020 um 15%, für Windenergie auf See um 13% und für Photovoltaik um 13% gesunken. Der am 14.07.2022 von der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) veröffentlichte Bericht Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen 2021 zeigt, dass fast zwei Drittel bzw. 163 Gigawatt (GW) der im Jahr 2021 neu zugebauten erneuerbaren Energien geringere Kosten aufwiesen als die weltweit billigste kohlebefeuerte Option in den G20. weiterlesen…

CO2-Bepreisung für klimaneutrale Wärme

Maßnahmen gegen die „Trägheit des Wärmemarkts“

Eine Studie des Instituts für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart hat für das Energiezukunft-Projekt Ariadne ermittelt, wie sich der Preis für CO2 auf einen klimaneutralen Wärmemarkt auswirkt. (Studie: Einfluss der CO2-Bepreisung auf den Wärmemarkt – © Kopernikus-Projekt Ariadne, Potsdam) weiterlesen…